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Psychologie Gedächtnis (Fach) / Inzidentelles Vergessen (Lektion)

Vorlesungsinhalte

Diese Lektion wurde von Sarah2345 erstellt.

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  • Wie viel vom Leben erinnert man ? wenig
  • inzidentelles Vergessen unbeabsichtigtes Vergessen
  • Schützende Faktoren 1. Überlernen 2. Wiederholtes Erinnern (vgl. Testeffekt)
  • Konsolidierung (nach Jost) Zwei Arten von Konsolidierung 1. synaptische Konsolidierung : strukturelle Veränderungen in den synaptischen Verbindungen zwischen Neuronen; biologische Prozesse, die Stunden bis Tage dauern Rekonsolidierung von Gedächntisspuren bei Reaktivierung 2. sytemische Konsolidierung : Erinnerung wird unabhängig vom Hippocampus; einige Evidenz -> kann Jahre dauern
  • Befunde für Relevanz von Konsolidierung Schlafen schützt vor Vergessen (keine neuen Informationen, die die alten Informationen "überschreiben" können Form der Vergessenskurve (information loss is very rapid at first and then levels off)
  • Begünstigende Faktoren, nur Nennung 1. zeitlicher Zerfall 2. Kontextveränderungen 3. Interferenz (Wettbewerb zwischen Gedächtnisspuren)
  • Begünstigende Faktoren: Zeit als Ursache von Vergessen Spurenzerfall mit der Zeit wahrscheinlich, da synaptische Verbindungen zwischen Neuronen abnehmen und Neurone sterben Alternative neuere Auffassung: Spurenzerfall als Folge des Wachsens neuer Neurone (Neurogenese, besonders im Hippocampus) -> Hippocampus strukturell umgebildet, Muster synaptischer Verbindungen modifiziert = gut fürs Lernen neuer DInge, aber schlecht für im Hippocampus existierende Erinnerungen (Erklärung für Kindheitsamnesie) ABER unmöglich Evidenz für Spurenzerfall im Verhalten zu demonstrieren Zeit im Zusammenhang mit anderen Faktoren, die Vergessen verursachen
  • Begünstigende Faktoren: Kontextveränderungen Anzahl und Qualität von Erinnerungshilfen (Retrieval cues) wichtig für erfolgreiches Erinnern dies misslingt, wenn z.B. der Kontext beim Enkodieren und Abrufen nicht überein stimmt (Enkodierungsspezifität bzw kontextabhängiges Gedächtnis) umso wahrscheinlicher, je länger das Behaltensintervall
  • Begünstigende Faktoren: Interferenz Interferenz = Wettbewerb von Gedächtnisspuren Interferenz, nicht Spurenzerfall eine der Hauptursachen für Vergessen im LZG Zwei verschiedene Arten von Interferenz: Proaktive und Retroaktive Interferenz
  • Proaktive Interferenz Gedächtnisspuren alter Informationen erschweren/ stören das Erinnern neuer Informationen anders formuliert: früher gelernte Informationen stören den Abruf später gelernter(das was ich gestern gelernt habe, stört den Abruf von dem was ich heute lerne) um so größer, je ähnlicher alte und neue Infos
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  • Retroaktive Interferenz Gedächtnisspuren neuer Informationen erschweren / stören das Erinnern alter Informationen anders formuliert:später gelernte Informationen stören den Abruf früher gelernter Informationen(Was ich heute gelernt habe,stört den Abruf von dem was ich gestern gelernt habe) Interferenzen umso größer, je ähnlicher alte und neue Infos