PM 1 (Fach) / 11 - Projektvorbereitung (Lektion)
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Risikomanagement 1, Kostenmanagement 1
Diese Lektion wurde von sim1235 erstellt.
- Warum Kostenmanagement? Machbarkeit feststellen, den Kosten sind hier ein wichtiger Faktor (P= inh. Anf. + Kosten + Zeit) Fremdfinanzierung (muss das P fremdfinanziert werden? welche Summe, zu welchen Zins-Kosten?) Wie hoch sind Produktkosten und der am Markt realisierbare Preis? Lohnt sich das? P muss positiven Einfluss auf UE haben wichtige Info für Finanzplanung des Unternehmens Qualitätsanspruch
- Einflussfaktoren auf Kosten im Projekt 1. P-Lz 2. MA-Zahl 3. Mitarbeitereinsatzfaktor (0-100%) 4.MA-Profil (Ausbildung, Erfahrung, Marktwert) 5. Standortkosten (z.B. Miethöhe) 6. Qualität der Arbeit (Fehlerquote, Effizienz) 7. Qualität der Aufgabenstellung (Änderungen der Ast?)
- Methoden der Kostenschätzungen Übersicht 1. Algorithmische Verfahren (Parametrische Methoden, Faktoren- und Gewichtungsmethoden) 2. Vergleichsmethoden (Analogiemethode, Relationsmethode) 3. Kennzahlenmethode (Multiplikatormethode, Prozentsatzmethode) 4. Schätzmethoden 5. Kalkulationsmethoden
- Vergleichsmethoden - Analogiemethoden Vergleich mit abgeschlossenen Projekten, Infos zu Kosten und Zeit z.B. aus Wissensdatenbank
- Kostenschätzmethode Schätzung des Aufwands aufgrund von Arbeitspaketen, Vorgängen aus der P-Struktur
- Kostenschätzmethode - Kalkulationsmethode Berechnung des Aufwands von Arbeitspaketen / Vorgängen -Kalkulation des Aufwands für bekannte Arbeitspakete (durch Analogien aus früheren Projekten) - Schätzung der restlichen Vorgänge
- Vorgehensweisen Kostenschätzungen Bottom-up Methode: von der Schätzung von einzelnen Vorgängen zur Gesamtschätzung durch Summieren oder Extrapolieren (=math. schätzen) Top-down: von der Gesamtschätzung zur Einzelschätzung (bei fortschreitendem P-Fortschritt) Expertenbefragung Einzelbefragung
- Randbedingungen für Kostenschätzungen klare Aufgabenstellung erfahrene Kostenschätzer ehrliche Risikoanalyse mind. 2 unabhängige Methoden oder Schätzer keine unnötig hohen Risikoreserven sondern Risikostrategien in Abhg. von der Eintrittswahrscheinlichkeit
- Wie kann man bei Kostenschätzungen vorgehen 1. Klärung der Projektstrategie, Sammlung aller relevanten Informationen, Analyse/Beschreibung der Projektziele 2.Welche analogen Projekte eignen sich zum Vergleich? 3. Welche Schätzmethoden eignen sich? 4. Wer ist beteiligt? 5. Wie ist der grobe Terminplan 6. Projektstrukturplan mit Arbeitspaketen erstellen 7. Mateialaufwand/ Sachkosten, einschätzen 8. Fremdleistungen bewerten 9. Sicherheits- und Risikozuschläge kalkulieren
- Wie lassen sich Risiken kategorisieren? Riskoursache (R in der Projektaufgabe, Geräte, Menschen etc.) betroffen Zieldimensionen (Termin- Kosten- Qualitätsrisiken) Risikoeigenschaften (Eintrittswahrscheinlichkeit, Auswirkungen, Risikopotential Zielrisiko, Terminrisiko, Kostenrisiko, Qualitätsrisiko
- Risiko vs. Störung Risiko: Gefahr einer Abweichung vom geplanten Ablauf/vom Ziel/ Gefahr des Eintritts einer Störung Störung: Abweichung vom geplanten Projektablauf
- Risikomanagement = systematische u. kontinuierliche Behandlung von Risiken von der Definition, über Erkennung bis zur Bewältigung u. Kontrolle
- Risikokonsequenzen z.B. verlängerter Projektablauf oder Mehrkosten durch modifizierten Ablauf zur Lösung der Störung
- Beispiele für Risiken Änderungen an der Ast weil schlecht oder unsicher unsichere Finanzierung P-Budget reicht nicht aus P-MA fallen aus gesetzl. Bedingungen ändern sich in der P-Lz öff. Meinung zum P ändert sich Witterung
- Wann und warum macht man eine Projektrisikoanalyse? Weil... man bei einem Angebot/Auftrag wissen muss worauf man sich einlässt Risiken beim Angebot berücksichtigt werden sollten eine Vorbereitung auf Risiken stattfinden kann Wann? Bei Angebotsbearbeitung und in allen Projektphasen (Neuentstehung und Veränderung von R)
- PM-Methodik: klassisch vs. agil klassisch (durchgehende Planung, Wasserfallmodell) - linearer Ablauf, verschiedene definierte Phasen, die aufeinander aufbauen (Initiierung, Analyse, Planung, Entwurf, Entwicklung, Abschluss) - wenig flexibel für sich ändernde Rahmenbedingungen, wenig Rücksprachen mit AG agil: Anforderungskatalog (Product Backlog) kann regelmäßig angepasst werden, regelmäßige Rücksprachen mit Product Owner, Iteratives Vorgehen in Zyklen (Planungs, Analyse-, Implementierungszyklus, Test) regelmäßiges Anpassen/Rücksprachemit der Aufgabenstellung, andere Organisationsform (kein hierarchisches System)
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