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Neuroanatomie (Fach) / Sympathikus (Lektion)

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  • Info • Stress, fight or flight • thorakolumbal gegliedert • das 1. Neuron liegt im Nucleur intermediolateralis des Seitenhorns • Transmitter sind Acetylcholin & dann Noradrenalin • nur bei den Schweißdrüsen ist der zweite Transmitter auch Acetylcholin
  • Grenzstrang (Truncus sympathikus) • aus 22 paarigen Ganglien, die sich rechts und links entlang der gesamten Wirbelsäule von der Schädelbasis zum Steißbein erstrecken • Distal laufen beide Grenzstränge in dem am Steißbein gelegenen Ganglion impar zusammen, sonst sind sie über Rr. interganglionares miteinander verbunden.
  • Verlauf & Verschaltung Sympathische Fasern für Kopf, Brustorgane, Haut und Extremitäten: Ncl. intermediolateralis im Seitenhorn des Rückenmarks → Spinalnerv → Ramus communicans albus → Grenzstrang → Ramus communicans griseus → Spinalnerv → Zielorgan Sympathische Fasern für Bauch- und Beckenorgane: Ncl. intermediolateralis im Seitenhorn des Rückenmarks → Spinalnerv → Ramus communicans albus → Grenzstrang → Prävertebrale oder organnahe Ganglien → Zielorgan  
  • Horner-Syndrom • Ganglion stellatum geschädigt • Ptosis durch den Ausfall des M. tarsalis superior • die Pupille ist verengt (Miosis durch den Ausfall des M. dilatator Pupillae) • Schweißproduktion ist gestört (Anhidrose) • Zudem scheint durch die Ptosis der Augapfel eingesunken (Enophthalmus).
  • Parasympathikus • kraniosakral gegliedert • Rest and disgest, Ruhe & Verdauung • organnahe Ganglien
  • Vasovagale Synkope • erhöhter Parasympathikotonus bezeichnet, bei dem es infolge der verminderten sympathischen Aktivität zu einer starken Dilatation der Gefäße kommt • Gleichzeitig vermittelt der N. vagus eine Bradykardie • Das Blut „versackt“, das Gehirn wird minderperfundiert und es tritt eine kurzzeitige Bewusstlosigkeit auf • Ursachen: psychisch, neurogen oder kardial bedingt  • Mittel zur Diagnostik ist der Kipptisch-Test. Der Patient wird aus einer etwa 10 minütigen Liegendposition passiv aufgerichtet. Tritt eine Bewusstlosigkeit auf, ist der Test positiv und somit pathogen. Bei unauffälligen Patienten steigt reflektorisch die Herzfrequenz etwas an, um der vorübergehenden Hypotonie entgegenzuwirken – die Patienten bleiben bei vollem Bewusstsein.
  • Wirkungen antagonistisch: Auge:  S: α1: Mydriasis & β2: Fernakkommodation P: Miosis & Nahakkomodation Speichelsekretion: S: α1: Sekretion↑ (mukös) P: Sekretion↑ (serös) Blutgefäße: S: α1: Vasokonstriktion & β2: Vasodilatation (Transmitter: nur Adrenalin!) P: Vasodilatation Herz: S: β1 Herzfrequenz↑ (positiv chronotrop)Kontraktionskraft↑ (positiv inotrop)Erregungsleitung↑ (positiv dromotrop)Geschwindigkeit der Relaxation↑ (positiv lusitrop)Allgemeine Erregbarkeit↑ (positiv bathmotrop) P: Herzfrequenz↓ (negativ chronotrop)Erregungsleitung↓ (negativ dromotrop)Kontraktionskraft↓ (negativ inotrop, nur Vorhöfe)  Lungen: S: β2: Bronchodilatation (Transmitter: hauptsächlich Adrenalin) P: Bronchokonstriktion  
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