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Psycholgie Motivation (Fach) / Handlungsziele (Lektion)
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- Merkmale und Fuunktionen von Zielen - Ziele beziehen sich auf angestrebte Handlungsergebnisse - Beurteilungsgrundlage zum Abgleich des Soll-Zustands und des Ist-Zustands - erlauben Bewertung von Erfolg und Misserfolg - verbindlicher als Wünsche - in Hierarchien organisiert, übergeordnete Ziele langfristiger und bedeutsamer, Konfliktpotenzial - ein Mittel instrumentell für mehrere Ziele umso positiver bewertet
- Zielhöhe subjektive Schwierigkeit der Zielerreichung entspricht der wahrgenommenen Erfolgswahrscheinlichkeit. Leistung nimmt mit Zielhöhe zu (innerhalb der Grenzen der Möglichkeiten des Menschen)
- Zielspezifität spezifische Ziele führen zu besseren Leistungen, da Mittel und STandards bei spezifischen Zielen eher impliziert sind
- Zielbindung man kann sich unterschiedlich stark an Ziele gebunden fühlen mehr Persistenz bei höherer Zielbindung
- mentales Kontrastieren mit mentalem Kontrastieren kann man Zielbindung erhöhen Hin und Herpendeln zwischen positiven Fantasien und Möglichkeiten und Hindernissen der Zielrealisierung WICHTIG bei positiven Fantasien anfangen und nicht bei Hindernissen, sonst geringe Zielbindung (Verbindung der positiven Fantasie und realistischer Zielumsetzung )
- Ziele im Gedächtnis wie semantische Knoten in einem Netzwerk im Gedächtnis repräsentiert Zielablösung führt zu Deaktivierung der kognitiven Repräsentation längerfristige Ziele müssen gegen Umwelteinflüsse abgeschirmt werden darf nicht einfach vergessen werden wie andere Gedächtnisinhalte
- Zielsystemtheorie von Kruglanski et al 2002 ein Mittel erscheint umso attraktiver je weniger Alternativen es gibt (Wichtigkeit, Realisierbarkeit, Berwertung übertragen sich auf Mittel)
- Lernziele nach Dweck Veränderbarkeitstheorie gehen mit einer intraindividuellen Bezugsnorm einher "Ich kann das noch nicht und muss herausfinden wie ich es noch besser machen kann"
- Leistungsziele nach Dweck Entitätstheorie gehen mit einer interpersonalen Bezugsnorm einher "Reichen meine Fähigkeiten? Bin ich klug genug?"
- Annäherungsziele beziehen sich auf einen positiven Zustand sensibilisieren für Zielfortschritte
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- Vermeidungsziele beziehen sich auf einen negativen Zustand (den ich vermeiden möchte) lösen Angst aus, beeinträchtigen intrinsische Motivation --> spielen große Rolle in der AUfrechterhaltung psychischer Störungen
- Annäherungsorientiertes Lernziel Aufgabe meistern und hinzulernen "Ich will so viel wie möglich in der Vorlesung lernen"
- Annäherungsorientiertes Leistungsziel besser als andere abschneiden / besser als andere sein
- Vermeidungsorientiertes Lernziel Vermeiden Wissen nicht zu optimieren "Ich möchte vermeiden, dass ich die Vorlesungsinhalte nicht so sorgfältig verstehe, wie ich es möchte"
- Vermeidungsorientiertes Leistungsziel Vermeiden schlechter als andere zu sein "Ich möchte vermeiden in dieser Vorlesung schlechter zu sein als andere"
- Zielkonflikte können auftreten wenn... mehr als ein Ziel verfolgt wird besonders mit mentalen Einbußen verbunden, wenn die gleichen mentalen Zustände beansprucht werden wenn Oberziel erreicht, ein anderes dadurch aber bedroht wird
- Lösung von Zielkonflikten Veränderung der Prioritäten Klärung welches Ziel umgesetzt wird Suche nach Kompromissen