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SKL Neurologie (Fach) / Epilepsie: Grand mal Anfall (Lektion)
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- Defintion Grand mal Anfall gehört zu den generalisierten Krampfanfällen → beide Hemisphären betroffen Folge plötzlich auftretender synchroner elektrischer Entladung von Nervenzellen im Gehirn → unwillkürliche stereotype Verhaltens- oder Befindungsstörungen Beginn 5.-25- Lebensjahr
- Ursachen • frühkindliche Hirnschädigung• idiopatische Epilepsie• Tumore, Entzündungen• Entwicklung aus anderen zerebralen Anfallsformen
- Klinik plötzlicher Bewusstseinsverlust und tonische Anspannung des Körpersüberstreckter Rücken → Luft entweicht, Initialschrei möglich
- Einteilung tonische Phase mit Initialschrei, Zyanose und ggf. Inkontinenzklonische Phase mit zusätzlich schäumendem Speichel und Flattern der Augenliederpostkonvulsive Phase mit Erschlaffung der Extremitäten und des Rumpfes und fehlender Ansprechbarkeit (kein Teil des Anfallszustandes → erschöpfter Tiefschlaf von etwa einer Stunde)
- Symptome Beginn häufig mit Aurasiehe Phasenweite Pupillen, verdrehte Augeneventuell Zungenbiss in tonischer Phase AtemstillständeGefahr von Spontanfrakturen
- Therapie Antieleptika/Antikonvulsiva wie Barbiturate, Benzodiazipine, Phenobarbital, Lamotrigin
- Komplikationen Status epilepticus persistierende epileptische Anfälle → Patient erlangt Bewusstsein nicht wieder Hirnödeme und Atemstillstand möglich komatöser Patient Lebensgefahr → Intensivtherapie
- Lebensführung auslösende Reize vermeiden: Flackerlicht/Disco, Schlafentzug, Alkoholkomsumletzter Anfall vor weniger als 2 Jahren → nicht Autofahren, keine Maschinen bedienen
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