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Psycholgie Motivation (Fach) / Einführung in die Motivationspsycholgie (Lektion)
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- Was ist Motiavtion? bezeichnet das, was uns zu einer Handlung veranlasst und in Bewegung setzt; Erklärung von Verhalten -> Prozess der zwischen Handlungsmöglichkeiten auswählt / steuert
- Motiv angestrebter Zielzustand
- Bedürfnis für Aufrechterhaltung der Funktionen des Organismus entscheidend
- Anreiz hängt von Vorerfahrungen ab, individuelle Fähigkeiten, Interaktion von Stimmungskonfiguration und Bedürfnis
- intrinsische Motivation Frage nach Ziel zerstört diese; Spaß an Tätigkeit selber, nicht um etwas zu erreichen
- Flow Anforderung stetig etwas höher als Fähigkeiten, dennoch zu meistern kann zu Flow Zustand führen : sich etwas völlig hingeben, in etwas aufgehen, ganze Aufmerksamkeit auf Tätigkeit gerichtet
- 3 klassischen Motive Anschluss-, Macht- und Leistungsmotiv
- Messung motivationaler Zustände viele unterschiedliche Fragebögen, aber Motive nicht bewusst und daher implizite Methoden notwendig (unbewusstes Motiv muss erregt werden), TAT soziale Bilder müssen interpretiert werden grundlegende Verhaltensdimensionen der Annäherung und Vermeidung, deutlich höheren Zusammenhang zur affektiven Reaktion ---> Messung Startle Reaktion auf lauten Knall Bewegung eines Hebels weg vom Körper bei negativen Bildern schneller ABER Finger vom Bildschirm weg schneller bei negativen Begriffen (keine motivationalen Zustände sondern Valenz
- Grundsatz Triebtheorien Richtung und Geschwindigkeit von Bewegungen werden analog zur Physik von Kräften bestimmt Freud : diese Kräfte kommen aus der Person
- Triebtheorien - Ansatz von Freud Unbewusste Triebe (Eros und Thanatos) und deren Konflikte bestimmen unser Handeln Bedürfnisse führen zu Akkumulation von Triebereizen führen Triebzustände sind aversiv und deren Befriedigung somit positiv erlebt --> Dynamik die menschliches Handeln voran treibt, aversive Triebe ein Stück weit abzubauen
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- Ansatz von Freud - Triebkonzept Trieb: aus dem Körperinneren in die Seele gelangter Reiz Triebquelle: körperlicher Erregungszustand Triebziel: Befriedigung (Aufhebung des Erregungszustands) Triebobjekt: wird zur Erreichung des Triebziels benötigt
- Ansatz von Freud - Persönlichkeits- / Instanzenmodell Ich - ÜberIch - Es Ich (Vernunftprinzip) vermittelt zwischen Triebimpulsen und Umwelt, Realitätsprinzip, teilweise bewusst ÜberIch repräsentiert Ideale und Normen (z.B. durch Eltern), teilweise bewusst Es (Lustprinzip) angeboren, Befriedigung = Spannungsreduktion, unbewusst
- Behaviorismus der Mensch steht unter der Kontrolle der Umwelt. Richtung der amerikanischen Verhaltensforschung, die nur direkt beobachtbares Geschehen als Gegenstand wissenschaftlicher Psychologie zulässt
- Skinners Ansatz (Behaviorismus) Respondentes Verhalten : alle Reflexe, Verhalten durch eindeutigen Stimulus Operantes Verhalten : zielgerichtete (willentliche) Handlungen, nicht durch Stimulus, sondern durch Konsequenzen ausgelöst -> Steuerung des Verhaltens durch Verstärkung und Löschung
- Kritik am Ansatz von Skinner (Behaviorismus) Ansatz eignet sich zur Verhaltensvorhersage, ist aber eigentlich kein motivationaler Ansatz motivationale Zustände werden als unwissenschaftlich betrachtet
- Lewins Feldtheorie Grundsatz Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Analyse von psychologischen Phänomenen nicht möglich, indem man ein Phänomen in möglichst viele Teilprozesse zerlegt) Personenkonstrukt und Umweltkonstrukt, die miteinander interagieren (Bsp Brief geschrieben, mit Post verschicken -> Briefkasten suchen, gelbe Dinge fallen auf; offene Bedürnisse sorgen für Lenkung der Aufmerksamkeit Dinge verändern Valenz wenn sie als Mittel zur Bedürfnisbefriedigung gesehen werden
- Personekontrukte nach Lewin Strukturelle Personenkonstrukte: Bereiche einer Person und ihre Nachbarschaft zueinander, andererseits Grenzwände zwischen diesen Bereichen und ihre Durchläsigkeit ->Bereiche einer Person: unterschiedliche Bedürfnisse/ Ziele der Person-> nah benachbarte Bereiche: ähnliche Bedürfnisse/ Ziele der Person Grenzwände und Durchlässigkeit: sind in unterschiedllichem Maße durchlässig, besonders wichtig für folgende Personenkonstrukte: Dynamische Personenkonstrukte (Spannung, Bedürfnis und Quasibedürfnis=bewusstes Ziel) Spannung entsteht wenn ein bestimmtes (Quasi-) Bedürfnis vorhanden ist, diese wird beseitigt, wenn dieses gestillt wird -> je durchlässiger die Grenzwände, desto wahrscheinlicher, dass ein benachbartes Bedürfnis auch das eigentliche Bedürfnis stillen kann
- Umweltkonstrukte nach Lewin Strukturelle Umweltkonstrukte (wie bei Personenkonstrukten unterschiedliche Bereiche, sowie unterschiedliche Nähe/ Entfernung -> Bereiche sind auf unterschiedliche Aktivitäten bezogen Hindernisse: Grenzwände = Charakter von Hindernissen, je stärker, desto erschwerter -> ein anvisiertes Ziel erst nach Erledigung bestimmter Teilhandlungen erreichbar Dynamische Umweltkonstrukte: wechselseitige Beziehung (Bsp Valenz eines Objekts, hängt vom Bedürfnis ab, Intensität ebenfalls abhängig von Stärke des Bedürfnis; Valenz geht bei befriedigtem Bedürfnis sofort verloren-> keine Einstellung )
- Annäherungs-Annäherungs Konflikt mind zwei Objekte haben eine positive Valenz Objekte entsprechen verschiedenen Bedürfnissen / Zielen Bsp. zu zwei verschiedenen Personen hingezogen fühlen
- Annäherungs-Vermeidungs-Konflikt ein Bereich der Umwelt nimmt sowohl positive als auch negative Valenzen an Bsp. eigentlich will man Mittel benutzen um Ziel zu erreichen, aber aber mit Unannehmlichkeiten verbunden
- Vermeidungs-Vermeidungs-Konflikt mind zwei Handlungsalternativen mit jeweils negativer Valenz Bsp. trotzdem damit konfrontiert und man hat eigentlich keine Wahl
- Zeigarnik Quotient - Experiment Aufgabe: manche Aufgaben konnte man lösen und manche nicht hinterher die nicht gelösten besser erinnert -> Wörter bleiben in Spannung eingebunden, welche erst bei Beendigung der Aufgabe verschwindet (-> Ziel erreicht)