germanistik (Fach) / Seminar (Lektion)
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Klausur
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- Zeit a) Ordnung Analepse (Rückwendung)Prolepse (Vorrausdeutung) Narrative Anachronie (Umstellung der chronologischen Ordnung einer Ereignisfolge) Reichweite (zeitlicher Abstand zwischen Zeit des Einschubs und der Gegenwart)Umfang (im Rahmen des Einschubs erfasste Dauer der Geschichte) b) Dauer zeitraffendzeitdehnendzeitdeckendzeitsprungpause c) Frequenz sigulatives Erzählenrepetives Erzähleniteratives Erzählen
- Modus a) Distanz Erzählte Rede-Erwähnung des Akts // --Gesprächsbericht // BewusstseinsberichtTransponierte Rede-indirekte Rede -erlebte RedeZitierte Rede-direkte Rede // Gedankenzitat-autonom direkte Rede // innerer Monolog b) Fokalisierung Nullfokalisierung (Übersicht)interne Fokalisierung (Mitsicht)externe Fokalisierung (Außensicht)
- Stimme a) Zeitpunkt des Geschehens -früheres Erzählen-gleichzeitiges Erzählen-eingeschobenes Erzählen-späteres Erzählen b) Ort des Erzählens-extradiegetisch-intradiegetisch-metadiegetisch-metametadiegetischc) Stellung des Erzählers-homodiegetisch-heterodiegetisch-autodiegetisch d) Subjekt und Adressant Autor =/= ErzählerRezipient =/= fiktiver Erzähler
- Intertextualität Bezug eines Textes auf andere Texte selbstständiger Umgang des Textes mit Traktion Bezieht sich auf Text, nicht auf Person oder Absicht des Autors
- Paratextualität Textteile, die mit Text auftreten aber nicht direkt dazu gehören Liefern zusätzliche Informationen
- Metatextualität Basistext auf den Bezug genommen wird und weiterer Text, der sich auf übergeordneter Ebene mit Basistext auseinander setzt Basistext wird zum Gegenstand einer kritischischen, reflektierenden Auseinandersetzung Kommentierende Funktion
- Hypertextualität Hypo- und Hypertext Hypotext ist zeitlich vorhergehend Hypertext be- und verarbeitet Hypotext in Form einer Transformation oder Nachahmung
- Architextualität Text besitzt ihm zu Grunde liegende Merkmalskombinationen, die den Text einer Textsorte zuordnen literarische Gattungszugehörigkeit beschreiben und übergreifen Merkmale von Textaufbau und -struktur, die essentiell für Gattung ist
- Theorie und Methode Theorie-griech. Beobachten, Untersuchen-argumentativ schlüssige und übertragbare Verbindung von Grundannahmen und Thesen Methode-griech. Weg auf ein Ziel hin-Weg, der zur Lösung der Frage gewählt wird -> Jede Methode/ Theorie definiert was Literatur ist, wie sie wirkt oder in welchem Verhältnis sie zu außenliterarischen Kontexten steht.
- Textkritik Historisch-kritische Ausgabe -kritisch = an Manuskripten und Drucken geprüfter und eventuell gebesserter Text-historisch = Darstellung der hstorischen Veränderung des Wortlauts, sofern diese auf Autor zurück geht-HKA = beeinhaltet nicht nur "kritischen Text", sondern auch Auskunft über Editionsprinzipien, Überlieferungsträger und Varianten-berücksichtigt sämtliche Textfassungen und Dokumente, die die Entstehungsgeschichte aufzeigen-beeinhaltet Apparate (Varianten des Textes und Veränderung, Handschriftliche Ergänzung, Personen- & Sachkommentare) Studienausgabe-kritisch revidierter Text (In der Regel Erstfassung oder Fassung letzer Hand)-mit wissenschaftlichem Kommentar
- Lexem =Einheiten des Wortschatzes, die Bedeutung tragen lebensweltlich, metaphorisch/biblisch, Rechtsfall
- Metapher Ein Begriff wird durch einen anderen Begriff ersetzt. Die Bedeutung der beiden Begriffe besitzte eine Verbindung / Ähnlichkeit. Beispiel: Fuß des Berges, Das ist Schnee von Gestern
- Metonymie = Eine Sache wird durch einen Begriff bezeichnet, der eigentlich eine andere Sache bezeichnet. Beide Sachen sind durch Nachbarschaft miteinander verbunden. Beispiel: Ein Glas trinken.
- Metaphern Theorien Subtitutionstheore -Wort- und Sachebene-Löwe wie ein Krieger Inateraktionstheorie -kontextabhängig-Peter ist ein Kind
- Allegorie =Gedanken und Begriffe werden anhang eines verwandten Bildes konkretisiert; eine Folge von sprachlichen Bildern. Sensenmann - TodRing - Unendlichkeit
- Symbol =Ein abstrakter Begriff oder Zusammenhang wird durch ein konkretes Bild dargestellt. Oft kulturell geprägt. Taube - FriedenHerz - Liebe
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- Definition von Handlung a) Martinez/ScheffelGesamtheit der handlungfunktionalen Elemente des Erzählens b) PfisterRein chronologisch geordnetes Nacheinander der Ereignisse und VorgängeAbsichtsvoll gewählte, nicht kausal bestimmte Überführung einer Situation in eine andere c) Asmuthsummative Bezeichnung für fertiggestalteten Drameninhaltzusammenhängende Folge menschlichen Handelns
- Definition Drama Asmuth Rollenspiel Figurenrede Sinnliche Darbietung Handlung
- Pfister Plurimedialität Kollektivität von Rezeption und Produktion Performative Kommunikation Unvermittelte Überlagerung von innerem und äußerem Kommunikationssystem
- Monolog Definition a) situativ: Einsamkeit des Sprecers auf der Bühne b) strukturell: Umfang & in sich geschlossener Zusammenhang einer Replik
- Vorschläge Monolog 1. Übernahme des situativen Kriteriums für Differenz von Monolog und Dialog 2. Adaption strukturelles Kriterim zur Beschreibung von Monolog- und Dialoghaftigkeit 3. Möglichkeit Monologisierung von Dialog durch gestörte Kommuniktaion oder beziehungslose Repliken 4. Möglichkeit Dialogisierung von Monolog durch Anrede an Gott, inneren Dialog oder Wendung an das Publikum
- Bestimmungsmöglichkeiten Monolog Konvention vs Motivation Disposition vs Spontanität Aktional vs Nicht-aktional
- Arten von Monologen Mauerschau (räumlich verdeckte Handlung einer Person wird vermittelt) Beiseite-Sprechen (basierend auf Konvention, Person allein auf Bühne/ wird von niemandem gehört) Botenbericht (zeitlich frühere Handlung wird vermittelt) Expositorische Informationsvergabe (Eröffnung, Informationen)
- Konflikt im Drama Urteilskonflikt vs Parteienkonflikt
- Präsentation der Geschichte 1) Besonderheiten im Drama-Prinzip der Sukzession-Prinzip der Konzentration-Bühnentechnische und Gesellschaftliche Restriktion2) Technische Präsentation-szenische Präsentation (plurimedial und a-perspektivisch)-narrative Vermittlung (rein verbal und figurenperspektivisch)
- Figurenkonzeption a) statisch vs dynamisch(bleibt gleich vs verändert Text von Differenzmerkmalen) b) ein- vs mehrdimensional(wenig vs viele Merkmale) c) psychologisch vs transpsychologisch(individueller Charakter mit Bewusstsein vs Funktion von objektiven Ideengehalten) d) geschlossen vs offen(fehlende Infos zu Motiven vs vollständig definiert) Personifikation, Typ, Individuum
- Figurencharakterisierung explizit-figurale Charakterisierungtechniken (Eigenkommentar/ Fremdkommentar) implizit-figurale Charakterisierung (sprachliche Selbstcharakterisierung/ Außensprachliche Selbstcharakterisierung) aktorale Selbstcharakterisierung (explizit-autorial; sprechende Namen; implizit-auktorial: interpretative Namen)
