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Master Psychologie: Rechtspsychologie (Fach) / Vrij et al.: Pitfalls and Opportunities (Lektion)

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Diese Lektion wurde von sofiesfood erstellt.

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  • Lügen sind zweigleisig, das bedeutet, die Meinung ob Lügen gut oder schlecht sind hängt vom Kontext ab: (2) > Lügen aus psychologischen Gründen: ruft kein schlechtes Gewissen hervor, dient dazu, sich selbst zu schützen, Konflikte zu vermeiden oder die Gefühle anderer nicht zu verletzen > Lügen in Situationen, in denen andere die Wahrheit kennen wollen/müssen→   Lüge hat negative Folgen für einzelne Individuen oder die Gesellschaft
  • Was sind Probleme bei der Untersuchung von Lügen mit fMRT und Co? Probleme der Replikation, interindividuelle Unterschiede im Gehirn, Fehlen von Hirnarealen, die mit Lügen assoziiert sind, Unterschiede je nach Situation (spontane vs eingeübte Lügen; Themen, die einem stark vs weniger stark am Herzen liegen)
  • alle haben drei Elemente gemeinsam: im Vergleich zu Personen, die die Wahrheit sagen ... -      treten bei Lügnern stärkere negative Emotionenauf (v.a. Angst vor Verhaftung)-      ist bei Lügnern ein höherer kognitiver Load vorhanden-      tendieren Lügner dazu, mehr /andere Strategien anzuwenden, um glaubhaft zu erscheinen
  • Wieso konzentriert sich die Studie auf die cognitive load? (2) > negative Emotionen sind nicht nur Lügnern vorenthalten; auch Personen, die die Wahrheit sagen, können die gleichen Emotionen empfinden> im nächsten Schritt müsste man sich fragen, welche Fragen bei Lügnern solche Emotionen hervorrufen, aber nicht bei Personen, die die Wahrheit sagen àeine solcheTechnik existiert nichtund wird wahrscheinlich nie entwickelt werden
  • Was macht gute Lügner aus? (6) 1. natürliches Verhalten, unverdächtiges Verhalten 2. Lügen sind nicht kognitiv herausfordernd für sie, originelle Denker 3. Emotionen: keine Reue, Fehlen vom Emotionen oder so geübt dass keine Angst 4. gute Schauspiel Fähigkeiten 5. Attraktivität und spez. Charakteristika des Gesichts 6. guter Einblick in gedankliche Porzesse anderer Menschen
  • mehrere Heuristiken werden häufig beim Erheben der Glaubhaftigkeit angewendet: (5) > Verfügbarkeitsheuristik > Ankerheuristik > Repräsentationsheuristik: nervöses Verhalten als zeichen für Lügen > Konsistenzheuristik: konsistent = wahr, inkonsistent = falsch > Facial Appearance Heuristik
  • Wieso glauben Truth Teller, dass ihre Unschuld durchscheint? (2) > illusion of transparency: innere Gefühle manifersierne sich im Äußeren > beleif in a just world: jeder bekommt das, was er verdient
  • Strategic questioning approach (4) > unerwartete Fragen stellen: 80% richtig > zeitliche Fragen stellen: spezifisch auf Zeitpunkt um eingebetten Lügen entgegenzuwirken > advocatus diaboli: truth teller haben mehr Gründe für sich, bei Lügnern beides gleich > strategische Nutzung von Beweisen: über 80% richtige Antworten
  • zukünftige Forschung (4) > keine Forschung zu Unterschiede L und W bei zukünftigen Ereignissen > Studien mit echter Population und high stake Lügen > Lügen in Gruppen? > verschiedene Strategien von L und W 
  • Wieso bleibt diese falschen Überzeugung zu den Hinweisen bestehen? (5) > illusorische Korrelationen: Wahrnehmen von Zusammenhängen, die nicht existieren > Confirmation Bias > Belief Perseverance: Infos die nicht zur eigenen Überzeugung passen, werden missachtet > zusätzliche Gründe, die die Ansicht unterstützen > inadäquates Feedback zur Validität: kriminelle mehr Lernmöglichkeiten als Experten!
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