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Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung (Fach) / Auswahlverfahren (Lektion)

Stichproben, Auswahlverfahren

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  • Grundgesamtheit Alle Personen, die für die Untersuchung in Frage kommen die Gruppe, über die man Aussagen machen will
  • Stichprobe Teilmenge der Population entweder willkürlich oder nach bestimmten Kriterien (auch Zufallsauwahl) ausgewählt wurde ermöglicht komplizierte Untersuchungsdesigns sind wesentlich kostengünstiger Nachteile Schätzungen auf Basis der Stichproben enthalten Fehler
  • Auswahlverfahren Willkürliche Auswahl: Straßebefragungen von Reportern Bewusste Auswahl: Quoteverfahren mit Vorgaben zum Plan. Sollte "Repräsentivität" sichern Klumpensticprobe: Mitglieder einer Gruppe, Institution Zufallsstichprobe: aus Listen nach vorher festgelegten Regeln  
  • Repräsentivität R-nachweise können nicht die Repräsentivität hinsichtlich der Untersuchten Merkmale belegen ist ungenau und unnötig Schluss auf die Grundgesamtheit ist nur bei Zufallsstichproben zulässig Nur bei Zufallsstichproben können Vertrauensintervalle berechnet werden Je größer die Sticprobe, umso weniger Fehler
  • Ausfälle Neutrale Ausfälle: keine Folgen für die Qualität der Stichprobe Syst. Ausfälle: Ausfallursache hängt mit dem Untersuchungsgegenstand zusammen Bsp: Abbruch des Interviews Betrug durch Interviewer Fehler des Interviewers
  • NRW-Saarland Bsp. 1.       1) Verteilung berechnen: Saarland 3777 = 4,496% (100/84000*3777) NRW 80223 = 95,504% (100/84000*80223)   NRW + Saarland = 3777 + 80223 = 84000                                 2) Bei prportionaler Schichtung und einer Stichprobengröße von 1000 hätten                                 im Saarland 4,496%*500/50 = 44,96 (ca. 45 Erstis)                                 in NRW 95,504%*500/50 = 955,04 (ca 955 Erstis)                   3) Gewichtungsfaktoren:                                 Saarland 45/500 = 0,09                                 NRW 955/500 = 1,91
  • Drei Ebenen der Messungen Realität Konzepte Indikatoren
  • Drei Messebenen Bsp. -          Realität: Lernverhalten von Jugendlichen -          Konzepte: a) Bulimielernen vs. b) nachhaltiges Lernen a)      Kurz vor der Klausur wird sehr viel Wissen hineingestopft, auf kurzfristige Produktion angelegt b)      Semesterbegleitendes Lernen, langfristiges Wissen wird angelegt   Indikatoren: z.B. Zeitverwendungstagebuch, Klausur nach einiger Zeit noch einmal wiederholen
  • Manifeste Variable der Messung unmittelbar zugänglich (Haarfarbe, Geschlecht)
  • Latente Variable nicht unmittelbar zugänglich (Werte, Normen, Einstellungen)
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  • Realität Gesamtheit oder Auschnitt aus der Wirklichkeit existiert unabhängig von den theor. Konzepten  
  • Theoretische Konzepte Konzeptspezifikation wird durch Nominaldefinitionen geklärt welche Ausschnitte der Realität durch ein theor. Konzept in Frage kommen.
  • Nominaldefinitionie sind Aufzählungen von Eigenschaften sind nie richtig oder falsch, sondern mehr oder weniger brauchbar Beschreibt bestimmte Aspekte des zu untersuchenden Phänomens/ Problems
  • Indikatoren Beobachtbare Sachverhalte, die ein konzept messbar machen
  • Konstanten Alle Elementen weisen dieselbe Ausprägung eines Merkmals auf
  • Variablen Elemente weisen unterschiedliche Ausprägungen
  • Operationalisierung Besteht aus Messanweisungen mt deren Hilfe einem theor. Konzept Indikatoren zugewiesen werden
  • Nominaldefinition für die Gelegenheitsstrukturen bei der Wahl eines Studienfaches -          Bedingungen, die Möglichkeiten und Beschränkungen bei der Studienfachwahl aufzeigen -          Können objektiv oder subjektiv erwrtet werden -          Beschreiben subjekten Raum möglichen Handels -          Dazu gehören: Zulassungsbeschränkungen, Einschätzung, Arbeitsmarkt, familiäre Hintergrund, finanzielle Möglichkeiten