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Asset Management (Fach) / Übungsskript (Lektion)

Übungsskript

Diese Lektion wurde von MarketingStefan erstellt.

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  • Erläutern Sie die Energie-Wertschöpfungskette für Strom und nennen Sie stichpunktartig die Aufgaben, Kerngeschäfte und Hauptrisikokategorien der einzelnen Unternehmensteile? Erzeugung, Transport, Handel und Vertrieb.
  • Definieren Sie die Funktion und die Hauptaufgabe des Anlagenmanagements. Beschreiben Sie den geänderten Fokus des Anlagenmanagements von der traditionellen Sicht hin zur wettbewerbsorientierten Ausrichtung? Anlagenmanagement hat als Funktion, die Aufgabe unter Berücksichtigung nachvollziehbarer Planungskriterien die optimale Entwicklung, Erhaltung und den Betrieb der Infrastruktur zu gewährleisten.  Hauptaufgabe von Anlagenmanagement liegt in der langfristigen Ertragsoptimierung bei gleichzeitig hohem Versorgungsstandard und akzeptablen Risiken.  Asset Management kann definiert werden als „die Summe aller Aktivitäten in Bezug auf Produktionsanlagen, die eine Verbesserung hinsichtlich des Ertrags, Sicherheit und Umwelt zum Ziel haben“ (VDI/VDE 2651
  • Aufgabe 4K_30) Im Rahmen der Vorlesung haben Sie den Trade-Off zwischen einerseits Netzsicherheit und andererseits Wirtschaftlichkeit kennengelernt? F1: Verbesserung der Fehlerrate als Folge einer intensiveren Wartung (F1), dieses bedeutet, dass sich die Fehlerrate vermindert. F2: Als folge einer intensiveren Wartung ist mit einer steigenden Anzal von Störungen aufgrund von Mängeln bei der Wartung zu rechnen (u.U. werden zusätzliche Fehler eingebaut , F2).
  • Aufgabe 6) Skizieren Sie die Hauptaufgaben und Rollen von Asset Owner, Asset Manager und Service Provider. - Definition von technischen Einzelstrategien hinsichtlich Netzentwicklung, Investition und Instandhaltung auf Basis der Vorgaben des Asset Owners •Verantwortlich für die Umsetzungder Vorgaben in die betrieblichen Arbeitsabläufe •Festlegung von technischen Standards •Controlling seiner Maßnahmen •Soll Optimum zwischen geschäftlichem Risiko, Assetverfügbarkeitund finanziellen Ausgaben zur Sicherung der Assetsubstanz umsetzen •Auftraggeber des Service Providers - Operative Umsetzung der Vorgaben des Asset Managers Service Provider •Durchführung sämtlicher Dienstleistungen hinsichtlich Abwicklung Netzbetrieb und von Projekten •Verantwortlich für Grundleistungen wie Dokumentation, Datenbankpflege, Zustandsermittlung der Assets etc. Asset Manager •Unterscheidung in •Support Service Provider, der allgemeine Dienstleistungen wie Einkauf und Informationstechnik zur Verfügung stellt Asset Owner •Asset Worker, der zuständig für die operativen technischen und betrieblichen Abläufe, wie Anlagenbetrieb, Projektierung und Bauausführung ist - Wirtschaftlicher Eigentümer •Gesamtbudgetverantwortung •Strategieverantwortlicher hinsichtlich  Asset Qualität, Risikoakzeptanz, Versorgungszuverlässigkeit, Anlagensubstanz und Finanzierung •Ansprechpartner gegenüber Regulator und macht Regulierungsmanagement •Auftraggeber des Asset Managers
  • Aufgabe 7) Definieren Sie den Begriff der Instandhaltung und das Ziel einer optimalen Instandhaltungsmaßnahme? Definition: Unter dem Begriff Instandhaltung werden alle Maßnahmen einschl. des Managements zusammengefasst, die während des Lebenszykluseines Instandhaltungsobjektes zur Erhaltung des funktionsfähigen Zustands oder zur Rückführung in diesen notwendig sind, so dass die geforderten Funktionen erfüllt werden. •Festlegung Instandhaltungszyklen •Zustandsbewertung der Betriebsmittel •Entscheidung über Vorgehensweise bei Betriebsmittelschäden •Festlegung Arbeitsumfang •Bereitstellung Ressourcen (Material, Finanzen) •Beauftragung der Umsetzung beim Asset Service
  • Aufgabe 8) Grenzen Sie die Ihnen bekannten Instandhaltungsaufgaben voneinander ab? - Inspektion=> Feststellung des Ist-Zustands - Wartung=> Wartung des Soll-Zustands - Instandsetzung=> Wiederherstellung des Soll-Zustands - Verbesserung=> Keine eigenständige Instandhaltungsmaßnahme                          •Kombination aller technischen und administrativen Maßnahmen ohne Funktionsänderungauf Basis von Betriebserfahrungen oder wenn Inspektionsergebnisse systematische Probleme erkennen lassen
  • Aufgabe 9) Nennen und beschreiben Sie drei typische Instandhaltungsstrategien? - Ereignisorientierte Instandhaltung (CM) (Batteriewechsel bei der Fernbedienung oder beim Herzschrittmacher) - Zeitorientierte Instandhaltung (TBM) (TÜV Aufwand soll hierdurch gering gehalten werden) - Zustandsorientierte Instandhaltung (CBM) (Wartung und Austausch des BM in Abhängigkeit vom technischen Zustand, welcher durch Diagnose / Monitoring festgestellt werden kann •Strategie sinnvoll, wenn Zustandsüberwachung (Alterungsprozess, Verschleiß) einfach umzusetzen ist, um das Ausfallrisiko zu verringern •Nachteil, BM werden unabhängig von Faktoren wie Standort oder Bedeutung für Systemverhalten identisch behandelt) - Prioritätenorientierte Insandhaltung (RCM) (Ausgleich zwischen einer ereignisorientierten und einer vorbeugenden (zeit-bzw. zustandsorientierten) Instandhaltung •Wichtigkeit wird interpretiert als Opportunitätskosten zur Vermeidung einer Störung •Verstärkte Anwendung in der Vergangenheit)
  • Aufgabe 10) Nennen Sie vier Ihnen bekannte Instandhaltungsstrategien und geben Sie zu jeder Strategie ein aussagekräftige Beispiel? Beispiele für Instandhaltungsstrategien. - Ereignisorientierte Instandhaltung (CM): Lampe. Instandhaltung findet erst im Schadensfall statt. Battariewechsel: Fernbedienung vs. Herzschrittmacher - Zeitorientierte Instandhaltung (TBM): TÜV Aufwendungen sollen hierdurch geringgehalten bzw. reduziert werden. -Zustandsorientierte Instandhaltung (CBM): Brückensanierung. Regelmäßige Inspektion. Instandhaltungsmaßnahme nur bei Bedarf. Sensorentechnik kann für eine permanente Überprüfung von Anlagenkomponenten sorgen. - Prioritätenorientierte Instandhaltung (RCM): Transformator. Darf im besten Fall nie ausfallen. Frühzeitige Instandhaltung notwendig. Hat den Ursprung in der Flugzeugtechnik
  • Aufgabe 11) Beschreiben Sie die drei wesentlichen Schritte der Reliability Centered Maintenance (RCM)? Zustandserfassung: Siehe nachfolgende Graphiken / Folien  Wichtigkeitsbewertung: Kriterium: unterbrochene Energie (nicht eingespeistebzw. nicht gelieferte) bei a) Verteilnetzen am Ende derLeitung und bei b) Übertragungsnetzen bezogen aufjeden einzelnen Netzknoten Zuverlässigkeitsberechnung dient der Ermittlung desStörungseinflusses aller Freileitungen auf das Verhaltensämtlicher Netzknoten Berücksichtigung von unterschiedlichen Lastszenarien:Spitzenverbrauch Winter, Herbst und Sommer undMinimalverbrauch im Sommer (Shocking the System) Interpretation der Ergebnisse:  Siehe Graphiken / Folien
  • Aufgabe 12) Definieren Sie den Systemperformance Index SPI und erläutern Sie dessen Bedeutung für die Wahl der optimalen Instandhaltungsmaßnahme? Definition SPI-Index. Der SPI-Index basiert auf der Bewertung der Betriebsmittel und berücksichtigt die Kriterien: - Technische Veränderung hervorgerufen durch die Instandhaltung und - finanzielle Aufwendung für diese Instandhaltungsmaßnahme. Der höchste SPI-Wwert, in Abhängigkeit der Instandhaltungsmaßnahme, führt zu der optimalen Strategie hinsichtlich der Netzverhaltens, d mit dem geringsten finanziellen Aufwand die größte "Netzveränderung" hervorgerufen wird.
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  • Aufgabe 13) Beschreiben Sie die Grundidee der Fuzzy-Mengen bzw. der Fuzzy-Logik. Grenzen Sie dabei Fuzzy-Mengen von der traditionellen Mengenlehre ab? Fuzzy-Methode.
  • Aufgabe 14) Beschreiben Sie knapp die Grundidee der Failure Mode Effect Analysis (FMEA)? Folien oder Buch.
  • Aufgabe 15) a) Beschreiben Sie knapp sechs zeitliche Störungsverläufe von Betriebsmitteln. Klassifizieren Sie diese Störungsverläufe in alters- bzw. -zustandsabhängiges Fehlerverhalten. b) Mit welcher Methodik lassen sich diese Störungsverläufe bestimmen bzw. schätzen? c) Welche Instandhaltungsmaßnahmen bieten sich grundsätzlich für welche Störungsverläufe an? Störungsanlass:  Atmosphärische Einwirkung (Gewitter, Sturm, Nebel, Feuchtigkeit usw.) Fremde Einwirkung (Personen, Vögel, sonst. Tiere, Erd- und Baggerarbeiten usw.) Hilfseinrichtung (Schutzeinrichtung, übrige Hilfseinrichtungen) Rückwirkung (aus eigenem oder fremdem Netz, Kraftwerk) Kein erkennbarer Anlass Fehlerart:  Einpoliger Fehler (Erdkurzschluss) Mehrpoliger Kurzschluss Ausschaltung ohne Kurzschluss (schadhaftes Betriebsmittel, Rückwirkung, Überlast usw.) Weitere Fehlerart (fehlende Spannung, Leiterunterbrechung) Fehlerort:  Freileitung, Kabel Umspannwerk, Netzstation Transformator Weitere Fehlerorte (Schutzeinrichtungen, Rückwirkung, sonstige)
  • Aufgabe 16) Erläutern Sie die Grundidee der Minimierung der Fehlerquadrate zur Bestimmung einer Regressionsgeraden? Bedeutet: Jene Gerade, mit der geringsten Residuen-Quadrat-Summe.
  • Aufgabe 22) Grenzen Sie die Lebensdauer von der ereignisfreien Zeit eines Betriebsmittels ab. Warum ist diese Unterscheidung im Hinblick auf eine Fehleranalyse sinnvoll? Lebensdauer und ereignisfreie Zeit  Ereignisfreie Zeit wird definiert als Zeit in der weder Störungen nochsonstige Instandhaltungsaktivitäten wie Inspektion, Wartung, Messung etc.durchgeführt wurden.  Darstellung der Fehlerrate in Abhängigkeit der ereignisfreien Zeit ist somitgeeignet, Aussagen darüber zu machen, 1. wie lange eine Komponente ohne Instandhaltung betrieben werden kann,2. so dass optimale Instandhaltungsintervalle festgelegt werden können. Da während der gesamten Betriebszeit Wartungsarbeiten mitunterschiedlicher Intensität ausgeführt wurden sind, ist es sinnvoll, dieFehlerrate als Funktion der ereignisfreien Zeit zu interpretieren.
  • Aufgabe 23) Beschreiben Sie kurz fünf Ihnen bekannte Kennzahlen zur Messung der Zuverlässigkeit bzw. der Qualität von Stromnetzen? • Nicht gelieferte Energie (MWh): ENS – Energy Not Supplied, • Nicht gedeckte Last (MW): VOLL – Volume of Lost Load, • Unterbrechungsdauer (min/Unterbrechung): AID – Average Interruption Duration, • Unterbrechungshäufigkeit (Unterbrechung / Jahr): AIF– Average Interruption Frequency, • Nichtverfügbarkeit beliefertem Kunden (min/Kunde): SAIDI – System Average Interruption    Duration Index.
  • Aufgabe 24) In der Fachliteratur wird die sogenannte „Zollenkopf-Kurve“ auch UnterbrechungszeitLeistungskurve genannt. Was genau beschreibt die Zollenkopf-Kurve und welche wesentliche Schwäche weist diese Darstellung auf? Interpretation der Unterbrechungszeit-Leistungskurve: Die sogenannte „Zollenkopf-Kurve“ gibt die zumutbare Unterbrechungsdauer inAbhängigkeit der unterbrochenen Wirkleistung an. Ein Nachteil ist, dass dieZollenkopf-Kurve nicht die Häufigkeit der Unterbrechung berücksichtigt.
  • Aufgabe 25) Beschreiben Sie den Paradigmenwechsel der Energiewirtschaft von der traditionellen Stromversorgung hin zu sogenannten „Smart Grids“. Inwieweit können Smart Grids dazu beitragen, die Versorgungssicherheit von Stromnetzen zu erhöhen? Ein Smart Grid ist ein Energienetzwerk, das das Verbrauchs- undEinspeiseverhalten aller Marktteilnehmer, die mit ihm verbunden sind,integriert. Paradigmenwechsel in der Energieversorgung: große, zentrale Kraftwerke => kleine dezentrale Stromerzeugungsanlagen Undirektionale Lastflüsse (Top-Sown-Lastfluss) => Multidirektionale Lastflüsse ÜNB regelt den Systembetrieb => Energiemanagement mit tegelbaren dezentralen Anlagen Regelbare Kraftwerke => Einbindung aller Arten dezentraler Energieanlagen durch aktiven optimierten VNB Passive Auslegung der Verteilnetze ohne optimierte Betriebsführung
  • Aufgabe 26) Beschreiben Sie knapp die sechs Stufen der Projektentwicklung und der Vergabe? Folie 215 1. Projektidentifikation 2. Varientenanalyse 3. Lastenheft 4. Pflichtenheft 5. Wirtschaftlichkeit 6. Vorgabe und Mittelbereitstellung
  • Aufgabe 27K_10) a) Beschreiben Sie die Grundidee des Konzepts des Life Cycle Costing (LCC). b) Warum ist der Kaufpreis eines Betriebsmittels bzw. einer Anlage im Hinblick auf dieses Konzept wenig aussagekräftig? Welche weiteren Aspekte werden im Rahmen des LCC noch berücksichtigt? Definition – Life-Cycle-Costing Die Lebenszykluskostenrechnung als Planungsrechnung über den gesamtenLebenszyklus dient als Grundlage für ein Kostenmanagement.Sie zeigt auf einfache Weise, wie Kosten zwischen einzelnen Phasenverschoben werden können. Beispiel: Vergleich zwischen einer gewöhnlichen Glühbirne (75 W,1000 h Lebensdauer, 0.5 EUR) und einer Energiesparlampe (15 W, 8000h,3 EUR) bei gleicher Leuchtleistung zeigt, dass die Energiesparlampe sichbei einem Strompreis von 0,25 EUR/kWh ab einer Betriebsdauer von [x] hrechnet. Konzepterarbeitung => Engineering => Fertigung / Herstellkosten => Installation => Betrieb => Instandhaltung => Entsorgung
  • Aufgabe 34) Beschreiben Sie die Funktionen der Budgetierung. Welche Schwächen weist laut Praktikermeinung eine Budgetierung auf? Funktionen der Budgetierung  Präzises Nachdenken des Management über den zukünftig erzielbarenErfolg (Zukunftsorientierung) Koordination aller Aktivitäten durch gegenseitige Abstimmung allerUnternehmensbereiche, da das Budget das wertmäßige Ergebnis derUnternehmensplanung darstellt Förderung der Kommunikation und Identifizierung von Engpass- undProblembereichen Budget als Messlatte für die Beurteilung des Managements.Budgetvorgaben als Anhaltspunkte für das Management, welcheErfolgsbeiträge erwartet werden Partizipation (Top down vs. Bottom up vs. Gegenstromverfahren) desManagements an der Budgetaufstellung erhöht die AkzeptanzPraktikermeinungen: Schwächen von Budgets Geringe Wertschöpfung und hoher Zeitaufwand der Erstellung Beschränkung der Flexibilität und Hemmnis für Änderungen Selten strategisch fokussiert und teilweise widersprüchlich Mehr Konzentration auf Kostenreduktion und weniger auf Wertschaffung Verstärken Bereichsbarrieren und schwächen den Wissensaustausch ...
  • Aufgabe 35) Definieren Sie die drei Vermögensebenen: Barvermögen, Geldvermögen und Reinvermögen und geben Sie je drei Beispiele je Vermögensebene? - Barvermögen = Kasse + Sichtguthaben –Sichtverbindlichkeiten - Geldvermögen= Kasse + Forderungen –Verbindlichkeiten - Reinvermögen= gesamtes Vermögen –sämtliche Schulden = Sachvermögen + Geldvermögen
  • Aufgabe 36) Definieren Sie das Risikomaß Value at Risk (VaR) und erläutern Sie den wesentlichen Unterschied zur Varianz als Risikomaß. Erläutern Sie das Konzept des VaR mit Hilfe einer Skizze? Einführung Risikomaß: Value at Risk Definition: Der Value at Riskgibt den maximalen Wertverlust am Ende der Betrachtungsperiode an, der mit einer Wahrscheinlichkeit von x % nicht überschritten wird. Quelle:  Balzer / Schorn: Asset Management für Infrastrukturanlagen: Energie und Wasser, S. 188 ff. Als Verlustpotential wird das x-Fraktildefiniert, also derjenige Verlust, der mit der geringen Wahrscheinlichkeit von x überschritten wird. Dieses Verlustpotential wird als Value at Riskbezeichnet. Quelle:  Franke / Hax (2009): Finanzwirtschaft des Unternehmens und Kapitalmarkt, S. 650. Bemerkungen: VaRist ein asymmetrisches Risikomaß im Gegensatz zur Varianz als symmetrisches Risikomaß  AnwendungFinanzwirtschaft: VaRbildet die Sicht der Fremdkapitalgeber wieder und kann zur Abschätzung der Insolvenzwahrscheinlichkeit eines Unternehmens herangezogen werden Maß der Insolvenzwahrscheinlichkeit eines Unternehmens aus Perspektive eines FK-Gebers.
  • Aufgabe 37) Skizzieren Sie die Grundzüge des Service-Provider-Modells, des Network-Manager-Modells, des Asset-Manager-Modells und des Asset-Owner-Modells und diskutieren Sie für jede Modellvariante deren Vor- bzw. Nachteile? Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette, wobei die Arbeitsbreite und -tiefe nahezu alle Aktivitäten im Unternehmen umfasst +Nur Aktivitäten, die unter Berücksichtigung von Nutzen und finanziellen Aufwendungen nicht zu den Kernaktivitäten gehören, gehen in die Fremdvergabe +Organisationsform im Verkäufermarkt von Vorteil, wenn Fremdanbieter zu hohen Kosten anbieten +Hohes internes Know-how vorhanden +Minimale Abhängigkeit von Drittanbietern--WiSe 2018/2019 Hoher Ressourcenbestand Geringe Flexibilität in der Personalsteuerung und Auslastung Hohe Kosten bei geringer Auslastung Teilabdeckung der Wertschöpfungskette, wobei die Arbeitsbreite und -tiefe nicht mehr alle Aktivitäten im Unternehmen umfasst, jedoch die volle Managementfähigkeit der Vorgänge in Planung und Betrieb erhalten bleibt +Auslagerung von a) Serviceaktivitäten, die Spezialwissen erfordern bzw. von b) operativen Leistungen, die kein internes Know-how erfordern +Kostenvorteile auf dem Dienstleistermarkt für einfache und austauschbare Tätigkeiten werden genutzt +Hohes internes Know-how vorhanden +Mittlerer RessourcenbestandWiSe 2018/2019 Abhängigkeit von Drittanbietern Asset-Manager-Modell +Teilabdeckung der Wertschöpfungskette, wobei die technischen Asset ManagementAufgaben (Strategie, Projektidentifikation und -planung, Vorgabe technischer Standards) abgedeckt werden +Operative Betriebs-und Instandhaltungstätigkeiten werden fremd vergeben +Organisationsform bei entwickeltem Dienstleistermarkt (Käufermarkt) wirtschaftlich +Klare Ausgestaltung der Schnittstellen zwischen Anlagenmanager und Service Provider-- Abhängigkeit von Drittanbietern Bedingter Anstieg von Umsetzungsrisiken, weil kein direkter, unternehmensinterner Durchgriff mehr möglich Asset-Owner-Modell +Minimale Abdeckung der Wertschöpfungskette: die meisten Aufgaben werden extern an Dienstleister durch den beauftragten Asset-Manager vergeben +Asset-Ownerals wirtschaftlicher Eigentümer ist verantwortlich für Asset-Finanzierung und Asset-Controlling mit Hilfe von Qualitäts-und Finanzkennzahlen +Organisationsform bei entwickeltem Dienstleistermarkt (Käufermarkt) wirtschaftlich +Vorteilhaft bei geographisch weit verbreiteten Assets bzw. bei mehreren, nicht zusammenhängenden Sparten--Hohe  Abhängigkeit von Drittanbietern Schwindendes operatives Know-how Anstieg von Umsetzungsrisiken, weil kein direkter, unternehmensinterner Durchgriff mehr möglich
  • Aufgabe 38) Beschreiben Sie die Hauptelemente der Wertschöpfungskette der Wasserversorgung und deren Aufgaben? Wertschöfungskette der Wasserversorgung und Hauptaufgaben. Folie 27 und 37.
  • Was besagt der System Perfomance Index? Er besagt, wie viel technische Verbesserung ich für 1 GE bekomme. SPI= Technische Veränderung durch IH / Finanzielle Aufwendung für IH. Output / Input