Diagnostische Verfahren (Fach) / Interview und Beobachtung (Lektion)

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Lösung der Beispielfragen

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  • 7. Das DESK 3-6R... A zeichnet sich durch eine hohe Objektivität aus B war bis 1989 in der Sowjetunion verboten C sollte nur vom geschulten Fachpersonal durchgeführt werden D ist empfohlen für die Altersspanne von 3-12 Jahren 7. Das DESK 3-6R... A zeichnet sich durch eine hohe Objektivität aus B war bis 1989 in der Sowjetunion verboten C sollte nur vom geschulten Fachpersonal durchgeführt werden D ist empfohlen für die Altersspanne von 3-12 Jahren
  • 8. Der BBK 3-6 besitzt keine Normierung für... A Jungen und Mädchen B die vier relevanten Altersklassen (3;00- 3;11, 4;00- 4;11, 5;00- 5;11, 6;00- 6;11) C Hochbegabte und Entwicklungsverzögerte D Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache 8. Der BBK 3-6 besitzt keine Normierung für... A Jungen und Mädchen B die vier relevanten Altersklassen (3;00- 3;11, 4;00- 4;11, 5;00- 5;11, 6;00- 6;11) C Hochbegabte und Entwicklungsverzögerte D Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache
  • 9. Die Beobachtung für den BBK 3-6 soll... A indirekt und nicht teilnehmend durchgeführt werden. B direkt und nicht teilnehmend durchgeführt werden. C indirekt und teilnehmend durchgeführt werden. D direkt und teilnehmend durchgeführt werden. 9. Die Beobachtung für den BBK 3-6 soll... A indirekt und nicht teilnehmend durchgeführt werden. B direkt und nicht teilnehmend durchgeführt werden. C indirekt und teilnehmend durchgeführt werden. D direkt und teilnehmend durchgeführt werden.
  • 10. Nenne 3 verschiedene Kompetenzen (Screening Verfahren) 10. Nenne 3 verschiedene Kompetenzen motorische Kompetenz, soziale Kompetenz, emotionale Kompetenz, Sprachkompetenz, mathematische Kompetenz, motivationale Kompetenz
  • 11. Beschreiben Sie in eigenen Worten die Grenzsteine der Entwicklung 11. Beschreiben Sie in eigenen Worten die Grenzsteine der Entwicklung leicht verständlichGrundlagen weiterer Kompetenzen90% der Kinder im entsprechenden Alter beherrschen die Aufgaben sicherBereiche: Grob- und Feinmotorikkognitive EntwicklungSprachentwicklungsozio-emotionale Entwicklung
  • 1. Welche drei Formen des Lauten Denkens können unterschieden werden? A Introspektion, unmittelbare Retrospektion, verzögerte Retrospektion B Introspektion, Retrospektion, Metakognition C unmittelbare Introspektion, verzögerte Introspektion, Verbalisation D Verbalisation, Metakognition, Introspektion 1. Welche drei Formen des Lauten Denkens können unterschieden werden? A Introspektion, unmittelbare Retrospektion, verzögerte Retrospektion B Introspektion, Retrospektion, Metakognition C unmittelbare Introspektion, verzögerte Introspektion, Verbalisation D Verbalisation, Metakognition, Introspektion
  • 2. In welchem Bereich der Wissenschaft wird die Methode des „Lauten Denkens“ heutzutage angewandt? Nenne zwei. 2. In welchem Bereich der Wissenschaft wird die Methode des „Lauten Denkens“ heutzutage angewandt? Nenne zwei. Problemlöseforschung, Spracherwerb- und Leseforschung, Unterrichtsforschung, Entscheidungsforschung, Kompetenzmodellierung, Medienforschung, Forschung zur Mensch-Maschine-Interaktion, Usability-Testmethode
  • 3. In welcher Reihenfolge läuft die Methode des „Lauten Denkens“ in einem Experiment ab? A Interview > Einstieg > Beobachtung > Auswertung B Einstieg > Beobachtung > Interview > Auswertung C Beobachtung > Einstieg > Interview > Auswertung D Auswertung > Beobachtung > Einstieg > Interview 3. In welcher Reihenfolge läuft die Methode des „Lauten Denkens“ in einem Experiment ab? A Interview > Einstieg > Beobachtung > Auswertung B Einstieg > Beobachtung > Interview > Auswertung C Beobachtung > Einstieg > Interview > Auswertung D Auswertung > Beobachtung > Einstieg > Interview
  • 4. Aus welchen drei Systemen besteht das sensorische Gedächtnismodell von Ericsson & Simon (1993) über die Methode des „Lauten Denkens“? A Kurzzeitgedächtnis, Langzeitgedächtnis, Arbeitsgedächtnis B Ultrakurzzeitgedächtnis, Kurzzeitgedächtnis, Langzeitgedächtnis C Sensorischer Register, Kurzzeitspeicher, Langzeitspeicher D Sensorische Register, Arbeitsspeicher, Langzeitspeicher 4. Aus welchen drei Systemen besteht das sensorische Gedächtnismodell von Ericsson & Simon (1993) über die Methode des „Lauten Denkens“? A Kurzzeitgedächtnis, Langzeitgedächtnis, Arbeitsgedächtnis B Ultrakurzzeitgedächtnis, Kurzzeitgedächtnis, Langzeitgedächtnis C Sensorischer Register, Kurzzeitspeicher, Langzeitspeicher D Sensorische Register, Arbeitsspeicher, Langzeitspeicher
  • 5. Welche Verbalisierungsebene (Ericsson & Simon, 1993) ist bei der Methode des „Lauten Denkens“ falsch? A talk aloud B think aloud C reflection prompts D prozess aloud 5. Welche Verbalisierungsebene (Ericsson & Simon, 1993) ist bei der Methode des „Lauten Denkens“ falsch? A talk aloud B think aloud C reflection prompts D prozess aloud
  • 6. Nennen sie eine Stärke und eine Schwäche der Methode des “Lauten Denkens”. 6. Nennen sie eine Stärke und eine Schwäche der Methode des “Lauten Denkens”. Stärken (3 Bsp.): Differenzierte Beschreibung individueller Informationsverarbeitung Ausgeprägte Prozessbezogenheit Aufschluss über strategische Aktivitäten bei Novizen (/Anfängern, Amateuren) und Experten Schwächen (3 Bsp.) Verbalisierung kogn. Prozesse führt möglicherweise zur Beeinträchtigung/Verlangsamung dieser Vollständigkeit: unbewusste (routinierte) Prozesse nicht verbalisierbar Negativlastigkeit der Berichte
  • 7. Was trifft nicht auf die Methode des Lauten Denkens zu? A Das Laute Denken ist eine Methode, um kognitive Vorgänge erfassbar zu machen. B Bei der Bearbeitung einer Aufgabe sollen vor allem bei Problemlöseprozessen Gedankengänge sichtbar werden. C Das Laute Denken ist eine introspektive Erhebungsmethode. D Sie ist subjektiv und macht zuverlässige und objektive Vergleiche empirischer Studien möglich. E Alle Antworten treffen auf das Laute Denken zu. 7. Was trifft nicht auf die Methode des Lauten Denkens zu? A Das Laute Denken ist eine Methode, um kognitive Vorgänge erfassbar zu machen. B Bei der Bearbeitung einer Aufgabe sollen vor allem bei Problemlöseprozessen Gedankengänge sichtbar werden. C Das Laute Denken ist eine introspektive Erhebungsmethode. D Sie ist subjektiv und macht zuverlässige und objektive Vergleiche empirischer Studien möglich. E Alle Antworten treffen auf das Laute Denken zu.
  • 8. Das Laute Denken... A entstand aus der Introspektion heraus. B ist vom Behaviorismus anerkannt. C ist eine Forschungsmethode aus der Kognitiven Psychologie, die wie kaum eine andere den Zugang zu kognitiven Prozessen ermöglicht. D A und B sind richtig. E A und C sind richtig. 8. Das Laute Denken... A entstand aus der Introspektion heraus. B ist vom Behaviorismus anerkannt. C ist eine Forschungsmethode aus der Kognitiven Psychologie, die wie kaum eine andere den Zugang zu kognitiven Prozessen ermöglicht. D A und B sind richtig. E A und C sind richtig.
  • 9. Wie wurden die Ergebnisse der Schüler in der Diplomarbeit „Lösungsstrategien bei mathematischen Problemen“ (Peterhänsel, A., 2004) miteinander verglichen? A Standardisiertes Beobachtungsprotokoll B Standardisierter Antwortbogen C Strukturiertes Beobachtungsprotokoll D Standardisiertes Bearbeitungsprotokoll 9. Wie wurden die Ergebnisse der Schüler in der Diplomarbeit  „Lösungsstrategien bei mathematischen Problemen“ (Peterhänsel, A., 2004) miteinander verglichen? A Standardisiertes Beobachtungsprotokoll B Standardisierter Antwortbogen C Strukturiertes Beobachtungsprotokoll D Standardisiertes Bearbeitungsprotokoll
  • 10. Was überprüft die Usability-Testmethode? A Problemlöseprozesse bei mathematischen Aufgaben B Benutzerfreundlichkeit von Programmen C Die Entscheidungen in der Medienpädagogik D Den Spracherwerb in der Fremdsprachendidaktik 10. Was überprüft die Usability-Testmethode? A Problemlöseprozesse bei mathematischen Aufgaben B Benutzerfreundlichkeit von Programmen C Die Entscheidungen in der Medienpädagogik D Den Spracherwerb in der Fremdsprachendidaktik
  • 11. Was versteht man unter einer Analogie? A Zufällige Wahl legaler Operatoren bis eine Option die Lösung unterstützt B Anwendung von sogenannten „Faustregeln“ C Lösung eines früheren Problems wird zur Lösung des aktuellen Problems verwendet D Anwendung von Regeln, die mit Sicherheit zum Erfolg führen 11. Was versteht man unter einer Analogie? A Zufällige Wahl legaler Operatoren bis eine Option die Lösung unterstützt B Anwendung von sogenannten „Faustregeln“ C Lösung eines früheren Problems wird zur Lösung des aktuellen Problems verwendet D Anwendung von Regeln, die mit Sicherheit zum Erfolg führen
  • 12. In welche 3 Schritten lässt sich der Ablauf der Erhebung des Lauten Denkens aufteilen? 12. In welche 3 Schritten lässt sich der Ablauf der Erhebung des Lauten Denkens aufteilen? Einstieg, Beobachtung, Interview
  • 13. Wie viele Aufgaben wurden in der Diplomarbeit „Lösungsstrategien bei mathematischen Problemen“ (Peterhänsel, A., 2004) bearbeitet? 13. Wie viele Aufgaben wurden in der Diplomarbeit  „Lösungsstrategien bei mathematischen Problemen“ (Peterhänsel, A., 2004) bearbeitet? --> 5
  • 14. Wie lauten die drei Formen des Lauten Denkens nach Konrad (2010)? 14. Wie lauten die drei Formen des Lauten Denkens nach Konrad (2010)? Introspektion, unmittelbare Retrospektion, verzögerte Retrospektion
  • 1. Welche Aussage stimmt nicht? A Tagebücher in der therapeutischen Praxis dienen der Erfassung therapierelevanter Informationen. B Tagebücher in der therapeutischen Praxis werden für die Diagnose psychischer Störungen genutzt. C Tagebücher in der therapeutischen Praxis dienen der Kontrolle der erreichten Veränderungen. D Tagebücher in der therapeutischen Praxis können überprüfen, inwieweit die mit dem Patienten besprochenen Veränderungsschritte, tatsächlich vorgenommen werden. 1. Welche Aussage stimmt nicht? A Tagebücher in der therapeutischen Praxis dienen der Erfassung therapierelevanter Informationen. B Tagebücher in der therapeutischen Praxis werden für die Diagnose psychischer Störungen genutzt. C Tagebücher in der therapeutischen Praxis dienen der Kontrolle der erreichten Veränderungen. D Tagebücher in der therapeutischen Praxis können überprüfen, inwieweit die mit dem Patienten besprochenen Veränderungsschritte, tatsächlich vorgenommen werden.
  • 2. Aus welchem psychotherapeutischen Bereich kommt der Einsatz von Tagebüchern? A Systemische Therapie B Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie C Kognitive Therapie (Verhaltenstherapie) D Gesprächspsychotherapie 2. Aus welchem psychotherapeutischen Bereich kommt der Einsatz von Tagebüchern? A Systemische Therapie B Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie C Kognitive Therapie (Verhaltenstherapie) D Gesprächspsychotherapie
  • 3. Nenne zwei Vorteile, die durch den Einsatz von Tagebüchern in der psychotherapeutischen Praxis relevant werden. - Problemverhalten wird in natürlicher Umgebung erfasst - nicht beobachtbare, innere Prozesse werden systematisch erfasst - Fokussierung auf Selbstkontrolle - Selbstreflexion und Selbstregulation - stimuliert Konzentrationsfähigkeit - fördert Selbstverantwortung - erhöht die Motivation, sich selbst mit seinem Problem auseinanderzusetzen usw (... Siehe Vorschläge der Gruppe in Präsi, Tafelbild!)
  • 4. Nenne zwei Nachteile, die durch den Einsatz von Tagebüchern in der psychotherapeutischen Praxis relevant werden könnten. - Antworttendenzen (z.B.: Soziale Erwünschtheit usw…) - hoher Zeitaufwand - nicht ökonomisch - verstärkt ggf. Grübeln usw (...Siehe Vorschläge der Gruppe in Präsi, Tafelbild!)
  • 5. Nenne zwei Beispiele standardisierter Tagebücher in der psychotherapeutischen Praxis. - Marburger-Angst-Tagebuch - Schmerztagebuch
  • 6. Welche der folgenden Regeln ist nicht Teil des Konzepts der kontrollierten Praxis von Petermann zur Strukturierung und Systematisierung des therapeutischen Handelns im Rahmen einzelfallbezogener Betrachtung? A Regelgeleitete Dokumentation von Diagnose- und Therapieschritten B Minimale zusätzliche Belastung des Patienten durch die Datengewinnung C Populationsbezogene Prüfbarkeit der Beschwerden und Vorgehen D Unmittelbare Umsetzung der erhobenen Informationen 6. Welche der folgenden Regeln ist nicht Teil des Konzepts der kontrollierten Praxis von Petermann zur Strukturierung und Systematisierung des therapeutischen Handelns im Rahmen einzelfallbezogener Betrachtung? A Regelgeleitete Dokumentation von Diagnose- und Therapieschritten B Minimale zusätzliche Belastung des Patienten durch die Datengewinnung C Populationsbezogene Prüfbarkeit der Beschwerden und Vorgehen D Unmittelbare Umsetzung der erhobenen Informationen
  • 7. Nenne ein Verfahren, welches man für die Therapieplanung und zur Überprüfung der Zielerreichung anwenden kann! Erkläre dies kurz! ( 2-3 Stichpunkte) Zielerreichungsskalierung, z.Bsp.: - Sammeln und Festlegen der Ziele, die der Patient erreichen möchte - genaue Beschreibung unter welchen Bedingungen das Ziel als erreicht gelten kann - am Ende der Therapie: Einschätzung des Ausmaßes der Zielerreichung
  • 8. Nenne drei Gründe, weshalb in der Praxis von Therapeuten und Therapeutinnen eher selten mit standardisierten Instrumenten gearbeitet wird. - niedriger Patientenakzeptanz vermutet - Mangel an Bekanntheit der Instrumente - Überschätzen der Nützlichkeit offener klinischer Interviews
  • 9. Nenne Anwendungsarten von Fragebögen in der therapeutischen Praxis. - Allgemeine Psychopathologie - Spezifische Psychopathologie - Beeinträchtigungs- und Zufriedenheitsmaße - Zielerreichung - Therapieprozess - Therapieerfolg
  • 10. Der Reliable Change Index (Jacobson, 1991) quantifiziert... A den Nutzen einer Intervention in der Verhaltenstherapie B die Entwicklung der Beziehung zwischen Therapeut und Patient C das Ausmaß einer klinisch signifikanten Veränderung D die Veränderung des Einsatzes verschiedener Instrumente im therapeutischen Kontext 10. Der Reliable Change Index (Jacobson, 1991) quantifiziert... A den Nutzen einer Intervention in der Verhaltenstherapie B die Entwicklung der Beziehung zwischen Therapeut und Patient C das Ausmaß einer klinisch signifikanten Veränderung D die Veränderung des Einsatzes verschiedener Instrumente im therapeutischen Kontext
  • 11. Im Vergleich zu Angaben in einem Tagebuch werden Symptome bei retrospektiven Fragebögen eher... A unterschätzt. B überschätzt.. C gleich eingeschätzt. D es gibt keinen Zusammenhang. 11. Im Vergleich zu Angaben in einem Tagebuch werden Symptome bei retrospektiven Fragebögen eher... A unterschätzt. B überschätzt.. C gleich eingeschätzt. D es gibt keinen Zusammenhang.
  • 12. Kein Vorteil von Tagebüchern ist... A Problemverhalten wird in natürlicher Umgebung erfasst. B Innere Prozesse können abgebildet werden. C Tagebücher benötigen in der Durchführung wenig Zeit. D Gedächtnisverzerrungen können vermieden werden. 12. Kein Vorteil von Tagebüchern ist... A Problemverhalten wird in natürlicher Umgebung erfasst. B Innere Prozesse können abgebildet werden. C Tagebücher benötigen in der Durchführung wenig Zeit. D Gedächtnisverzerrungen können vermieden werden.
  • 3. Welche Zielsetzung kann ein Tagebuch verfolgen? (mehrere Antworten sind richtig) A Verhaltensdiagnostik B Verlaufsdiagnostik C Erfolgsdiagnostik D Anamnese 3. Welche Zielsetzung kann ein Tagebuch verfolgen? (mehrere Antworten sind richtig) A Verhaltensdiagnostik B Verlaufsdiagnostik C Erfolgsdiagnostik D Anamnese
  • 14. Bei Nutzung eines Fragebogens in der therapeutischen Praxis gilt: A Ein Verfahren reicht aus um eine Diagnose zu stellen. B Diagnosen können allein über die Auswertung von Fragebögen gestellt werden. C Ein Verfahren reicht oft nicht aus, um eine Diagnose zu untermauern. D Am Ende jedes Fragebogens stellt der Therapeut eine eindeutige Diagnose. 14. Bei Nutzung eines Fragebogens in der therapeutischen Praxis gilt: A Ein Verfahren reicht aus um eine Diagnose zu stellen. B Diagnosen können allein über die Auswertung von Fragebögen gestellt werden. C Ein Verfahren reicht oft nicht aus, um eine Diagnose zu untermauern. D Am Ende jedes Fragebogens stellt der Therapeut eine eindeutige Diagnose.
  • 15. Die meisten Fragebögen/Rating-Skalen gibt es im Bereich... A Angst-/depressive Störungen B Podophobie C Borderline-Störung D Alkoholismus 15. Die meisten Fragebögen/Rating-Skalen gibt es im Bereich... A Angst-/depressive Störungen B Podophobie C Borderline-Störung D Alkoholismus
  • 16. Was sollte beim Anwenden eines Tagebuchs wie dem Marburger Angsttagebuch in der Therapie beachtet werden? z.B. Möglichst ab Beginn der Therapie -> Gewöhnung, Sorgfältige Information des Patienten über Ziele notwendig, Erklärung der Durchführung anhand eines Beispiel, Regelmäßiges Wiederaufgreifen des Tagebuchs während der Therapie
  • 17. Was kann ein Therapeut nicht aus dem Wissen über Vorhandensein und Ausmaß einer oder mehrerer Störungen schlussfolgern und wie kann er das Problem umgehen? Vorhandensein und Ausmaß psychischer Symptome ≠ Beurteilung Beeinträchtigung der Lebensbereiche durch Störung Mögliche Lösung: Selbstauskunft über Einfluss: bsp. Ratingskala zur Belastung/Einschränkung durch psychische Beschwerden
  • 1. Was bedeutet “Qualitative Befragung”? A Die Antworten des Befragten sind frei. B Nur der Inhalt der Antworten spielt eine Rolle (Qualität), die Länge der Antwort (Quantität) spielt keine Rolle. C Man befragt Lebensmittelhersteller nach der Qualität ihrer Produkte. 1. Was bedeutet “Qualitative Befragung”? A Die Antworten des Befragten sind frei. B Nur der Inhalt der Antworten spielt eine Rolle (Qualität), die Länge der Antwort (Quantität) spielt keine Rolle. C Man befragt Lebensmittelhersteller nach der Qualität ihrer Produkte.
  • 2. Wie ist ein Interview strukturiert, wenn die Reihenfolge und Formulierung der Fragen dem Befragten angepasst werden? A standardisiertes Interview B teilstrukturiertes Interview C strukturiertes Interview D unstrukturiertes Interview 2. Wie ist ein Interview strukturiert, wenn die Reihenfolge und Formulierung der Fragen dem Befragten angepasst werden? A standardisiertes Interview B teilstrukturiertes Interview C strukturiertes Interview D unstrukturiertes Interview
  • 3. Aufbau des Biographischen Interviews A Eingangsteil, narrativer Fragenteil, Argumentativ-beschreibender Fragenteil B Eingangsteil, Argumentativ-beschreibender Fragenteil, narrativer Fragenteil C Eingangsteil, Argumentativ-beschreibender Fragenteil, Verabschiedung D Eingangsteil, gesamte Biographie, Erzählkoda 3. Aufbau des Biographischen Interviews A Eingangsteil, narrativer Fragenteil, Argumentativ-beschreibender Fragenteil B Eingangsteil, Argumentativ-beschreibender Fragenteil, narrativer Fragenteil C Eingangsteil, Argumentativ-beschreibender Fragenteil, Verabschiedung D Eingangsteil, gesamte Biographie, Erzählkoda
  • 4. Was trifft auf das Kognitive Interview nicht zu? A eine Methode ist das freie Erzählen B Erwachsene erinnern mehr Korrekte aber auch mehr inkorrekte Details C eine Methode ist die freie Konfabulation D eine Methode ist die Schilderung (des Ereignisses) aus einer anderen Perspektive 4. Was trifft auf das Kognitive Interview nicht zu? A eine Methode ist das freie Erzählen B Erwachsene erinnern mehr Korrekte aber auch mehr inkorrekte Details C eine Methode ist die freie Konfabulation D eine Methode ist die Schilderung (des Ereignisses) aus einer anderen Perspektive
  • 5. Gütekriterien von Interviews... A sind die gleichen wie bei quantitativ erhobenen Daten B sind bei unstandardisierten Interviews im Vergleich zu standardisierten Interviews besser C die Retest-Reliabilität zu erheben ist in jedem Fall sinnvoll D können durch eine zunehmende Strukturierung und Standardisierung verbessert werden 5. Gütekriterien von Interviews... A sind die gleichen wie bei quantitativ erhobenen Daten B sind bei unstandardisierten Interviews im Vergleich zu standardisierten Interviews besser C die Retest-Reliabilität zu erheben ist in jedem Fall sinnvoll D können durch eine zunehmende Strukturierung und Standardisierung verbessert werden
  • 6. Was ist Inhalt eines Experteninterviews? Befragt wird nicht die Gesamt-Person, Inhalt des Experten-Interviews ist vielmehr das institutionelle Wissen des Experten. Der Experte wird also als Repräsentant einer bestimmten Gruppe befragt. (So könnte man einen Personal-Chef nach der Einstellungspraxis in seinem Unternehmen fragen, Fragen zu seinem Lieblingsessen wären an dieser Stelle unangemessen)
  • 7. Nenne zwei Anwendungsbeispiele von Interviews (Klinische Psychologie, Personalpsychologie, Forensische Psychologie, weitere) Klinische Psychologie: Deskription der Symptomatik, Erklärung von Störungsbildern, Klassifikation von Störungsbildern (SKID-I und SKID-II), Evaluation und Veränderung, klinische Dokumentation (Fallgeschichten)Personalpsychologie: Biografieorientierte Personalauswahl (PBDI), MMI (trimodaler Ansatz; Orientierung der Personalauswahl an Biografie, Eigenschaften und Arbeitsprobe/Simulation)Forensische Psychologie: Forensische Befragung von Kindern, Spielbasierte Befragungstechnik (Szeno-Test), Kognitives Interview
  • 8. Nenne die Methoden, die man nutzen kann, um für ein Experteninterview die Stichprobe zu erstellen und erläutere kurz Unterschiede. Theoretisches Sampling Vorab-Festlegung der StichprobeUnterschiede: beim theoretischen Sampling wird die Stichprobe erst im Prozess der Erhebung schrittweise zusammengesetzt (wenn z.B. Umfang oder Merkmal der Gesamtpopulation vor Beginn der Erhebung nicht bekannt ist); bei der vorab-Festlegung ergibt sich aus der Fragestellung, in der die Kriterien vor der Untersuchung festgelegt werden.
  • 9. Was bildet die Datengrundlagen bei narrativen Interviews? A Gedanken B Meinungen C Erzählungen D Verhalten 9. Was bildet die Datengrundlagen bei narrativen Interviews? A Gedanken B Meinungen C Erzählungen D Verhalten
  • 10. Welches Merkmal weisen narrative Interview nicht auf? A geschlossenes Antwortformat B Semi-Strukturierung C Befragung von Dritten D Laborsituation 10. Welches Merkmal weisen narrative Interview nicht auf? A geschlossenes Antwortformat B Semi-Strukturierung C Befragung von Dritten D Laborsituation
  • 11. Was ist ein Kennzeichen des Leitfadeninterviews? A Geschlossene Fragen B das Interview ist standardisiert C freies Antwortformat D Keine Schulung des Interviewers möglich 11. Was ist ein Kennzeichen des Leitfadeninterviews? A Geschlossene Fragen B das Interview ist standardisiert C freies Antwortformat D Keine Schulung des Interviewers möglich
  • 12. Was trifft für die Durchführungsvoraussetzungen des Experteninterviews zu? A Keine Nachfragen seitens des Interviewers erlaubt B Gatekeeper übernimmt zentrale Rolle C Keine Anonymität notwendig D Videoaufzeichnung ist immer erforderlich 12. Was trifft für die Durchführungsvoraussetzungen des Experteninterviews zu? A Keine Nachfragen seitens des Interviewers erlaubt B Gatekeeper übernimmt zentrale Rolle C Keine Anonymität notwendig D Videoaufzeichnung ist immer erforderlich
  • 13. Was trifft auf die Auswertung beim Experteninterview nach Meuser und Nagel nicht zu? A Paraphrasierung B Thematisches Ordnen C Konzeptualisierung D Bericht 13. Was trifft auf die Auswertung beim Experteninterview nach Meuser und Nagel nicht zu? A Paraphrasierung B Thematisches Ordnen C Konzeptualisierung D Bericht
  • 14. Welcher Teil gehört nicht zum Biografischen Interview? A narrativer Nachfrageteil B inhaltliche Zusammenfassung C Eingangsteil D argumentativ-beschreibender Frageteil 14. Welcher Teil gehört nicht zum Biografischen Interview? A narrativer Nachfrageteil B inhaltliche Zusammenfassung C Eingangsteil D argumentativ-beschreibender Frageteil