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Organizational Behavior (Fach) / Bei Prof Nagel (Lektion)

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Diese Lektion wurde von mb733431 erstellt.

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  • Definition Organizational Behaviour = Forschungsgebiet, dass untersucht wie sich Individuen, Gruppen und Strukturen auf das Verhalten in Organisationen auswirken. Umfasst folgende Wissenschaften:   - Psychologie: Erforschung des Einzelnen (Lernen, Motivation, Persönlichkeit...)  - Soziologie/Sozialpsychologie: Erforschung des Menschen in sozialen Gefügen (Teams, Kommunikation, Macht...)  - Anthropologie: Erforschung von Gesellschaften (Organisations- und UN-Kultur, Wertevergleich...)  - Politikwissenschaften: Erforschuung von Herrschaft (Konflikte, Organisationspolitik) Ziel: Effektivität einer Organisation soll gesteigert werden 
  • Motivation: Bedeutung, Ausgangspunkt, Merkmale) Motivation = Aktivierte Verhaltensbereitschaft im Hinblick auf die Erreichung bestimmter Ziele Ausgangspunkt: Bedürfnisse Merkmale: - Durch Anreize und zuvor angepasste Ziele entsteht ein Motiv - Durch ein Motiv kann Motivation entstehen (= aktivierte Motive, die zu zielgerichteten Handlungen führen) - Wenn Motivation entstanden ist folgt das Handeln - Dadurch werden Ziele erreicht Also: Anreize -> Motiv -> Motivation -> Handlung => Zielerreichung -> Anspruchsniveau und Zielerreichungsgrad bestimmen die Anpassung der Motivaktivierung-> MA müssen bei ihren Motiven erreicht werden (durch Anreize)  -> was einen MA motiviert hängt von der individuellen Bedürfnisstruktur ab (manche Freizeit, manche Porsche - Geld kann Anreiz sein oder nicht)
  • Definition Motive = latente Neigung einen bestimmten Zielzustand zu erreichen, bzw einen negativen Zustand zu vermeiden
  • Definition Qualifikation Kennzeichnet die Gesamtheit an individuellen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen einer Person, die zur Erledigung d. arbeitsplatzspezifischen Tätigkeiten befähigen
  • Definition Kenntnisse Kenntnisse sind kognitives Wissen und Techniken zur Beherrschung des Wissens
  • Definition Fertigkeiten Fertigkeiten sind durch Übung entstandenes Potenzial, das automatisch aber bewusst abgerufen werden kann. Z.B. Bohren eines Zahnarztes
  • Definition Fähigkeiten Fähigkeiten sind das gesamte, relativ gefestigte Potenzial die Umwelt/Lebenssituation zu beherrschen (Einsatz von Kentnissen u. Fertigkeiten)
  • Definition funktionale Qualifikation spezifische technisch-fachliche Berufsqualifikation i.e.S.
  • Definition extrafunktionale Qualifikation Normative Orientierungen wie zB Verantwortungsbereitschaft, Arbeitsdisziplin, Identifikation, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit
  • Tätigkeitsorientierte Analyse Klass. arbeitswissensch. Berufsbildungsforschung hinsichtlich psychischer und physiologischer Leistungsvoraussetzungen für die Integration in die bestehenden Arbeitsstrukturen.
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  • Personenorientierte Analyse Persönlichkeitsförderliches Potenzial der Qualifikation im Sinne der Fähigkeit, Einfluss auf die eigene Arbeitsgestaltung nehmen zu können
  • Definition Lernen Lernen kennzeichnet den überdauernden Wandel des langfristigen Verhaltens als Ergebnis von Erfahrung und Übung. Lernprozesse setzen notwendigerweise ein Gedächtnis voraus, das Behalten und reporduzieren ermöglicht.
  • Methoden des Verhaltensformung - positive Verstärkung (immer besser als reine Kritik, da MA weiß, welches Verhalten erwünschenwert ist) - negative Verstärkung - Bestrafung - Löschung
  • Schritte eines Verstärkerplans 1. Festlegung der relevanten Verhaltensweisen 2. Erhebung grundlegender Daten 3. Festlegung von Konsequenzen 4. Erarbeitung und Durchführung einer Interventionsstrategie 5. Evaluierung der Leistungsverbesserung
  • Definition Werte Auffassung (explizit oder implizit) eines Individuum oder einer Gruppe von Wünschenswertem, welche die Wahl möglicher Verhaltensweisen, Handlungsalternativen und -ziele beeinflusst. Sie stellen die Grundlage für die Beurteilung darüber dar, was richtig, gut oder wünschenswert ist. Sie sind situationsübergreifender grundsätzlicher Natur und lediglich generelle Wegweiser. Werden vermittelt durch Erziehung, Ausbildung, soziale Kontakte
  • Terminale Werte = Dauerhafte Überzeugungen über Idealzustände oder Zielprojektionen menschlicher Existenz Beispiele: Gleichheit, Freiheit, Frieden, Sicherheit, Wohlstand, Selbstachtung, soziale Anerkennung, Glück, Weisheit
  • Instrumentelle Werte = Sollvorstellungen bezüglich des Verhaltens Beispiel: hilfsbereit, ehrgeizig, couragiert, souverän, gehorsam, klug, offenherzig
  • Definition Einstellungen Einstellungen sind wertende Aussagen - zustimmend oder ablehnend - über (konkrete) Objekte, Menschen oder Ereignisse. In Abgrenzung zu situationsübergreifenden stabilen Werten sind sie situationsspezifisch und weniger stabil. Aus einer relativ geringen Anzahl von Werten kann eine Vielzahl von Einstellungen entstehen.
  • Definition Persönlichkeit Persönlichkeit kennzeichnet die Gesamtheit der Reaktions- und Interaktionsweisen eines Individuums. In der Psychologie der Persönlichkeit wird die Herausbildung und Entwicklung der gesamten psychologischen Verfassung einer Person erforscht im Sinne eines komplexen Ganzen, das mehr ist als die Summer seiner Teile.
  • Die Big-Five der Persönlichkeit - Extraversion        -> kontaktfreudig, Souveränität, durchsetzungsfähig - Verträglichkeit      -> kooperativ, vertrauensvoll oder kalt, streitsüchtig, warmherzig - Gewissenhaftigkeit  -> Verlässlichkeit, verantwortungsbewusst, ablenkbar - Emotionale Stabilität   -> Widerstandsfähigkeit ggü. Stress - Offenheit für Erfahrung  - > Interessensbreite und -offenheit
  • Angelsächsische Ansätze der Persönlichkeitstheorien - äußeres Verhalten - Oberflächenmerkmale - motorische Komponenten des Verhaltens - zwischenmenschliche Beziehungen - Modifizierbarkeit der Persönlichkeit
  • Kontinentale Ansätze der Persönlichkeitstheorien - innere Anlagen - konstitutionelle Bedingungen - strukturelle Festigkeit der Persönlichkeit - relative Unabhängigkeit von der Gesellschaft - relative Nichtmodifizierbarkeit der Persönlichkeit
  • Die Säulen der Emotionalen Intelligenz - Selbtwahrnehmung   eigene Gefühle erkennen - Selbstmanagement   eigene Gefühle und Impulse handhaben - Selbstmotivation       Rückschläge und Misserfolge standhalten - Empathie                  erkennen, was andere fühlen - Soziale Fähigkeit      mit Emotionen anderer umgehen können
  • Definition Emotionale Intelligenz Kennzeichnet die Fähigkeit zum erfolgreichen Umgang mit emotionalen Anforderungen und Druck aus der Umwelt.
  • Wesentliche Merkmale von Gruppen - direkte Interaktion zwischen den Mitgliedern - physische Nähe  - Mitglieder nehmen sich als Gruppe wahr - gemeinsame Ziele, Werte und Normen - Rollendifferenzierung, Statusverteilung - eigenes Handeln und Verhalten wird durch andere beeinflusst - relativ langfristiges Überdauern des Zusammenseins
  • Organisatorischer Nutzen von Gruppenarbeit - Zusammenführen unterschiedlicher Talente und Fähigkeiten, Wissen - kollektive Entscheidungsfindung - effiziente Form der Steuerung des MA-Verhaltens - Erleichterung organisatorischen Wandels - Erhöhung der organisatorischen Stabilität
  • individueller Nutzen von Gruppenarbeit - leichteres Kennenlernen der Organisation - Selbsterfahrung - leichteres Erlernen neuer Fähigkeiten - positive Unterstützung/Verstärkung durch Dritte - Befriedigung zentraler Bedürfnisse nach sozialen Kontakten und Anerkennung
  • Gründe für den Zusammenschluss zu einer Gruppe - Sicherheit - Status - Selbstwertschätzung - Zugehörigkeit - Macht - Zielerfüllung
  • 5 Phasenmodell der Gruppenbildung (Tuckman) Phase 1: Forming Phase 2: Storming Phase 3: Norming Phase 4: Performing Phase 5: Adjourning
  • Kohäsionsfördernd Häufigkeit der Interaktion Attraktivität und Homogenität Intergruppen-Wettbewerb Einigkeit über Gruppenziele Erfolg und Anerkennung
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  • Kohäsionshemmend Gruppengröße Einzelkämpfer Individuelle Leistungsbewertung Intragruppen-Wettbewerb Zielkonflikte Misserfolge
  • Arten von Teams Problemlösungsteam autonome Teams virtuelle Teams funktionsübergreifende Teams
  • Faktoren für die Effektivität von Teams Arbeitsorganisation (Verantwortungsgefühl stärken durch Bedeutung d. Aufgabe, Autonomie) Kontext (Ressourcen, Führung, Belohnung) Zusammensetzung (Fähigkeiten/Qualifikation, Persönlichkeit, Rollen, Teamgröße, Flexibiliät) Prozessvariablen (gemeinsame Zielsetzung, Teamwirksamkeit, Konflikte positiv nutzen, soziales Brummeln vermeiden)
  • 9 Schlüsselrollen von Gruppen Adviser (Beschaffung Infos) Linker (koordiniert und integriert) Creator (liefert kreative Anregung) Promoter (setzt erfolgte Anregungen durch) Assessor (steuert durchdachte Analyse bei) Organizer (schafft Strukturen) Producer (führt und setzt die Verwirklichung von Vorhaben durch) Controller (achtet auf Details und setzt Regeln durch) Maintainer (führt externe Auseinandersetzungen)
  • Vorteile v. Diversität vielfältige Perspektiven größere Offenheit für neue Ideen vielfältige Interpretationen  erhöhte Kreativität erhöhte Flexibilität gesteigerte Fähigkeiten zur Problemlösung
  • Nachteile v. Diversität Mehrdeutigkeit Komplexität Konfusion schlechte Kommunikation schwierige Einigung auf eine gemeinsame Lösung schwierige Einigung auf spezifische Maßnahmen
  • Definition Macht Macht kennzeichnet die Möglichkeit, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstand durchzusetzen.
  • Merkmale für machtinhabende Abteilung Vertretung in Ausschüssen Anzahl der Mitarbeiter finanzielle Ausstattung Unterbringungsort
  • Merkmale für machtinhabendes Individuum Interventionsmöglichkeiten Ausgabengenehmigungen Festlegung der Tagesordnung Zugang zu den obersten Organisationsebenen
  • Definition Motivation aktivierte Verhaltensbereitschaft im Hinblick auf die Erreichung bestimmter Ziele. Ausgangspunkt: Bedürfnisse Anreize -> Motiv -> Motivation -> Handlung => Zielerreichung