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Psychologie Emotion (Fach) / Grundlagen der Emotionspsychologie (Lektion)

Vorlesungsinhalte

Diese Lektion wurde von Sarah2345 erstellt.

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  • Gefühl - Definition man fühlt Emotionen und Stimmungen schwer verbalisierbar -> Metaphern Qualia
  • affektives Gefühl Stimmung und Emotionen repräsentativ, bewertend
  • nicht affektives Gefühl dispositionelle Fähigkeiten oder Charaktereigenschaften (Ball/Taktgefühl, Pflichtgefühl)
  • Emotion - Stimmung Emotion: objektbezogen , hohe Intensität des Erlebens, eher kurze Dauer Stimmung umgekehrt
  • Synthese von 100 Defintionen Emotion + Verfasser + Jahr Kleinginna und Kleinginna 1981 •eine Emotion sei ein komplexes Interaktionsgefüge,•es gäbe subjektive und objektive Faktoren,•wird vermittelt von neuronalen/ hormonellen Systemen,•Unterscheidung zwischen Erregung/ Beruhigung und Lust/ Unlust•kognitive Bewertungsprozesse•physiologische Reaktion → expressives, zielgerichtetes, adaptives Verhalten
  • Komponentenmodell + Verfasser Scherer Kognitiv: Bewertung von Objekten und Ereignissen Neurophsyiologisch: Zustand des neuroendokrinen Systems, ZNS und ANS, körperliche Symptome Motivational: Vorbereitung und Ausrichtung von Verhalten, Zustand der Motive, Entscheidung für und gegen Option Ausdruck: Neuromuskulärer Zustand, vokaler Ausdruck und Gesichtsausdruck Gefühl: Überwachung des inneren Zustands (Aufmerksamkeit & Bewusstsein) und der Interaktion zwischen Organismus und Umfeld
  • Dimensionaler Ansatz Wilhelm Wundt 1986 Zwei Gefühlsdimensionen : Valenz (Lust/Unlust) Erregung (Spannung/Beruhigung)
  • Circumplex Modell Russel 1980 greift die zwei Dimensionsebenen von WUndt auf Emotionen werden kreisförmig um die zwei orthogonalen Achsen angeordnet
  • Basisemotionstheorie Ekman 1992 Analogie zu Periodensystem alle Emotionen Mischung aus 6 Basisemotionen (Freude,Trauer,Wut,Angst,Ekel,Überraschung)
  • Kennzeichen Basisemotionen jeweils spezifisches physiologisches Grundmuster in allen Kulturen vorkommend -> Universalität ontogenetisch früh höheren evolutionären Anpassungswert
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  • Alternative Basisemotionen + Verfasser + Jahr Plutchik 1980 8 Basisemotionen : zusätzlich Akzeptanz und Erwartung
  • Kritik an Basisemotionen Uneinigkeit über Anzahl Unklarheit über spez. Grundmuster fehlende Kriterien für Reduzierbarkeit / keine eindeutigen Kriterien Komponenten sind Bestandteil des mimischen Ausdrucks mehrerer Emotionen kaum empirischer Beweis
  • subjektive Verfahren + Grenzen Fragebögen zwar introspektiver Zugang zu Empfindungen, aber nicht zu Ursachen und Folgen erlebte Emotionen lassen sich nicht direkt im Gedächtnis abspeichern, zwar nacherleben, aber Gedächtnisspur kontextueller Merkmale zerfällt schnell Selbstbeschreibung beeinflusst durch verfügbare Informationen
  • physiologische Verfahren + Grenzen EEG, fMRT, EKG, GSR, EMG Relation von Biosignalen zu Emotionen meist komplex mehrere Biosignale für Bestimmung der Qualität einer Emotion nötig vorgetäuschte Emotionen Deliberation (freier Wille)
  • STartle Reaction an extremely rapid psychophysiological response of an organism to a sudden and unexpected stimulus such as a loud sound or a blinding flash of light
  • Triangulation Kombination aus allen drei Messmethoden (Introspektion/subjektiv, Biologische Signale/physiologische Maße, Verhaltensbeobachtung) um ein komplexes und umfassendes Bild zu erhalten