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Psychologie (Fach) / Lernen am Modell (Lektion)

Vorlesungsinhalte

Diese Lektion wurde von Sarah2345 erstellt.

Lektion lernen

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  • Definiton Modelllernen Aneignung neuer, Veränderung bestehender Verhaltensweisen als Folge der Beobachtung des Verhaltens eines anderen Organismus -> Modell muss nicht real sein, auch symbolische Modelle (bildhaft,verbal)
  • Effekte der Beobachtung eines Modells 1. Erwerb neuer Verhaltensweise (Voraussetzungen müssen gegeben sein, Eiskunstläuferin) 2. Veränderung von Verhaltenshemmungen (andere streicheln Hund ohne gebissen zu werden) 3. Auslösungseffekte bzw soz. Bahnung / Erleichterung (neutrales Verhalten, alle schauen in die Luft, man selber macht es nach, Mode)
  • Imitation als operante Reaktion + Typ +Jahr +Problem Miller & Dollard, 1941 Modelllernen sei Spezialfall der OK; Verhalten des Modells sei diskriminativer Hinweisreiz; Reaktion ist ähnlich zu Modellverhalten; Experimente mit (Modell-) Ratten und Kindern Problem: häufig keine unmittelbare Immitation, dementsprechend auch keine Verstärkung von Immitation
  • Kontraimitation Zu Modell gegenteiliges Verhalten wird belohnt
  • Imitation als generalisierte operante Reaktion + Typ + JAhr + Problem Gewirtz & Stingle, 1968 Generalisierung: Verhalten von Modellen, deren Imitation verstärkt wurde, wird auch ohne Verstärkung imitiert genralisierte Imitation in einer Reihe von Experimenten gezeigt Problem : es wird nicht undifferenzierbar alles imitiert
  • Rocky/ Bobo Doll Experiment Bandura, 1969, 1986 Rocky / Bobo Doll Experiment : Kinder bekamen Video von Aggression gegen Doll gezeigt, eine Gruppe sah anschließen Bestrafung, eine Belohnung und eine KG aggressives Verhalten niedriger bei Bestrafung, ansonsten in etwa gleich Schluss Verstärkung notwendig für die Perfomanz, aber nicht das Lernen
  • Sozial kognitive Theorie + Problem nach Bandura: 4 Faktoren: 1. Aufmerksamkeitsprozesse (indirekert Einfluss von Verstärkung auf Lernen über Aufmerksamkeit; weniger bei Bestrafung als bei Belohnung) 2. Gedächtnisprozesse (bildhafte und verbale Kodierung/ Speicherung) 3. Motorische Reproduktionsprozesse (physische Fähigkeiten; Verfügbarkeit Teilreaktionen) 4. Motivationsprozesse (wichtig für Perfomanz) Problem: sehr vage
  • Rolle der Spiegelneuronen wichtig bei der Diskussion einzigartige Lernmethode <-> operantes Konditionieren feuern beim Ausführen und Beobachten einer Bewegung wichtig für soziale Interaktion und Kommunikation
  • Was macht Imitation wahrscheinlich? nicht das lernen, sondern ob Verhalten gezeigt wird 1. Modellsituation -stellv. Verstärkung eher imitaionsfördernd -stellv. Bestrafung eher imitationshemmend -Bewältigungsmodelle bes effektiv bei ANgsttherapie (Modell hat am ANfang auch ANsgt) 2. Performanzsituation - direkte Verstärkung förderlich - Reaktionsunsicherheit förderlich
  • Einfluss von Fernsehen & Videospielen wichtig: Wie wird Gewalt porträtiert? Videospiele aufgrund aktiver Teilnahme stärkerer Effekt als Fernsehen klare Befunde - aber Publikations Bias berücksichtigend eher kleine Effekte Fazit: strittig
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  • Was kann durch Beobachtung gelernt werden? Phobien : häufig oft in Verwandschaft schon vorhanden Drogenmissbrauch: Entzugserscheinungen durch neue Einnahme entgegenwirken, jedoch erste EInnahme häufig aversiv , Korrelation Drogenmissbrauch und Eltern und Gleichaltrige Kognitive Fähigkeiten: z.B. bei Kindern Förderung der Denkentwicklung -> Invarianzprinzip Moralisches Urteilsverhalten
  • Lernen am Modell in der VT wichtigste Methode: schnell und gefahrlos (im Gegensatz zu OK) 1. soziale Erleichterung (Kontaktfeudigkeit, Selbstsicherheitstraining) 2. Erlernen völlig neuer Verhaltensweisen (Spracherwerb) 3. Enthemmungseffekte (Therapie von Ängsten, vor allem bei Kindern)
  • effektivstes Modelllernen partizipierendes (teilnehmendes) Modelllernen reales Modell Übung unter Anleitung, erst mit dann ohne Hilfe
  • Video - Selbmodellierung korrektes eigenes Verhalten in editiertem Video beobachten -> gewünschtes Verhalten muss im Repertoire sein aber nur in bestimmten Situationen