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WR (Fach) / WRSHESH (Lektion)
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- Primäre Unternehmensziele erhaltung der wettbewerbsfähigkeit wertschöpfungskette wachstum sicherung der arbeitsplätze
- Aufgaben der Wirtschaftlichkeitsrechnung erfassung von daten bewertung und verrechnung von Daten weiterleitung der aufbereiteten daten grundlage zur Entscheidungsfindung
- Funktion der kosten und investitionsrechnung siehe script
- Ziele, anforderungen, randbedinungen für ein Rechnungssystem kontrolle und steuerung des unternehmens ermöglichen, sowie flexibiliät und schnelligkeit sicherstellen Informationen und grundlagen für den betrieblichen Entscheidungsprozess bereitstellen
- Das Rechensystem muss: auf wirtschaftlich erfassbaren Daten basieren➢ möglichst kleine aber aussagekräftige Datenmengen erzeugen➢ aktuelle, differenzierbare Daten beinhalten, die Schwachstellen und Abweichungen erkennen lassen und Datenschutzkonform sind➢ Objektiv richtige Daten aufweisen – vertrauenswürdig sein➢ eine flexible und schnelle Erfassung und Auswertung ermöglichen➢ das Kostenverursachungs- und Deckungsprinzip beinhalten=> Kosten-Nutzen-Analyse ist notwendig, jede Info die nicht verwendet wird ist überflüssig
- Begriffspaare in Kostenrechnung: (p.P. = pro Periode) Einzahlungen: Auszahlungen: Einnahmen: Ausgaben: Erträge: Aufwendungen: Reinvermögen: > kalkulatorischer Erfolg: Barvermögen/Zahlungsmittelbestand > Einzahlungen: Zahlungsmittelzuflüsse von außen p.P. auf Kasse oder Girokonto> Auszahlungen: Zahlungsmittelabflüsse p.P. von Kasse oder Girokonto-> Differenz von Ein- und Auszahlungen bestimmt das finanzielle Überleben des Unternehmens Geldvermögen > Einnahmen: Wert aller veräußerten Güter/Dienstleistungen p.P.> Ausgaben: Wert aller zugegangenen Güter/Dienstleistungen p.P.-> Differenz von Einnahmen und Ausgaben und Gewinn bestimmt das Unternehmensvermögen Gesamtvermögen + Sachvermögen > Erträge: Nach gesetzlichen Regeln bewertete Gütererstellung p.P.> Aufwendungen: Nach gesetzlichen Regeln bewerteter Güterverzehr p.P.-> Differenz von Erträgen und Aufwendungen bestimmt die Gewinnsituation Betriebsnotwendiges Vermögen > Reinvermögen: Sach- und Anlagenwert> kalkulatorischer Erfolg: Kosten und Leistungen
- Kosten-Definition: Bewerteter sachziel-/leistungsbezogene Güterverbrauch verstandenEs müssen materielle oder immaterielle Realgüter verbraucht werdenVerbrauch muss auf Erstellung und Verwertung betrieb
- Realgüter/Nominalgüter Nominalgüter virtuell, monetäre Bewertung eines Gutes, Verlust von Nominalgütern durch Verlust von Realgütern
- Gewinn: -Kostenrechnung (interner Erfolg): Betriebserfolg = Leistung – Kosten-gesamtunternehmerische Betrachtung (Gesamterfolg): Unternehmenserfolg = Erträge – AufwendungenAusgaben: Geschäftsvorfälle die das Geldvermögen mindernAufwand: die einer bestimmten Rechnungsperiode zugerechneten Werte des Einsatzes von GüternKosten: in Geld bewerteter Einsatz von Gütern zur Herstellung von Erzeugnissen
- Wirtschaftlichkeit: Maß für Einhaltung des ökonomischen Prinzips)-Maximalprinzip: größtmöglicher Erfolg mit gegebenen Mitteln-Minimalprinzip: vorgegebener Erfolg mit geringstmöglichen Mitteln-??????ℎ??????ℎ?????=????−??????????SOLL−Kosten
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- Produktivität: Maß für mengenmäßige Ergiebigkeit einer Produktionsfaktorenkombination)-???????????ä?=?????????????? ??? ???????????????????Faktoreneinsatzsmengez.B. ???????????????????ä?=???????? ?????Materialeinsatzmenge
- Rechnungskreise: siehe script
- Systematik der Kostengliederung: -Untergliederung➢ Zurechenbarkeit auf Kostenträger bzw. betriebliche Leistungen: Einzelkosten <-> Gemeinkosten➢ Verhalten bei Beschäftigungsschwankungen: Fixe Kosten <-> Variable Kosten-Kostenrechnungssysteme➢ Ist-Kostenrechnung➢ Normalkostenrechnung Zeitbegrenzung der verarbeiteten Kosten➢ Plankostenrechnung➢ Vollkostenrechnung➢ Teilkostenrechnung Umfang der auf den Kostenträger verrechneten Kosten
- Bestandteile der Kostenrechnung: siehe script
- Realgüter vs. Nominalgüter: Nominalgüter: -monetäre Bewertung eines Gutes z.B. Geld, Währung-existiert nur in virtueller Form-Erwerb oder Verlust durch entsprechenden Verlust oder Gewinn an Realgütern(z.B. Beim Erwerb eines Autos (Realgut) wird Geld (Nominalgut) ausgegeben)
- Abgrenzung: Aufwand/Ertrag <-> Kosten/Leistung: ➢ Anfangs findet man immer Aufwand/Ertrag➢ Sind diese betriebsbedingt, periodenrichtig UND normal spricht man von Kosten/Leistung➢ Sind diese entweder betriebsfremd ODER periodenfremd ODER außergewöhnlich spricht man von neutralem Aufwand/Ertrag-betriebsfremd: nicht auf betriebliche Tätigkeit bezogen (Spenden)-periodenfremd: nicht auf Abrechnungsperiode bezogen (Vorauszahlung)-außergewöhnlich: unregelmäßig anfallend oder ungewöhnlich hoch (Maschinen-Crash)➢ Sind Aufwand gleich Kosten spricht man von Zweckaufwand/Grundkosten➢ Sind Ertrag gleich Leistung spricht man von Zweckertrag/Grundleistung
- Rentabilität: (Vergleichskennziffer zu anderen Perioden oder ähnlich strukturierten Betrieben)(Verhältnis des Periodenerfolgs zu anderen Bezugsgrößen)????????????????ä?=??????Umsatz
- Übersicht Kostenrechnung: -Kostenarten- und Kostenstellenrechnung-Kostenträgerrechnung-Teilkostenrechnung
- Finanzkategorien: siehe script
- Organisation der KLR: Betriebsprozess: -Prozess der Leistungserstellung und –verwertung-Kostenverursachungsprozess=> ohne Kosten keine Leistung1. Erfassung der Kosten nach Kostenarten2. Zurechnung der Kosten und der Leistung nach Kosten- bzw. Leistungsstellen3. Zurechnung/Kalkulation der Kosten nach Kostenträgern
- Kostenarten- und Kostenstellenrechnung -Kostenarten: Zusammenfassung von Kosten bestimmter Merkmale zu einer KostenartZiel: Aufteilung der Gesamtkosten in Kostenarten> Kontierung > Sondereinzelkosten> Einzelkosten > sich ändernde Beschäftigung> Gemeinkosten > Kostengliederung-Kostenstellenrechnung: Ziel: Zuordnung der einzelnen Kosten auf Kostenstellen und Kostenträger
- Einteilungskriterien für Kostenarten: - Art der Verursachung- Bezug zu Lieferungs- und Leistungsprozessen- Kalkulatorische Verrechenbarkeit- Art der Kostenermittlung- Kostenverhalten bei Änderung der Beschäftigung- Bezug zum Aufwand laut Buchführung- Eignung für Entscheidungsunterstützung
- Grundsätze der Bestimmung der Kostenarten: 1. vollständig: alle Kosten nach Arten erfassen2. eindeutig: zweifelsfreie verursachungsgerechte Zuordnung3. volumenorientiert: Volumen der Kosten muss Erfassung rechtfertigen4. steuerungsrelevant: wichtige Kosten als eigene Kostenart ausweisenSo wenige Kostenarten wie möglich, aber so viele wie nötig!!
- Kontierung und Richtlinien: - Eindeutige und vollständige Beschreibung der einzelnen Kostenarten mit eindeutiger Kontenzuweisung- Sinnvolle Aufsplittung (Richtwert max. 2 Blätter; Übersicht)- Vermeidung von Überschneidungen und Vermischungen zwischen Kostenarten
- Kostenartengliederung – Zuordenbarkeit auf Kostenträger: ➢ Einzelkosten: -Direkte Kosten-Kosten die dem Kostenträger direkt zugeordnet werden können➢ Gemeinkosten: -Indirekte Kosten-Kosten die einem Kostenträger nur indirekt (echte Gemeinkosten) oderschwer (unechte Gemeinkosten) zugeordnet werden könnenBsp.: -echte Gemeinkosten -> Gehälter für Verwaltung, Energie, Versicherung-unechte Gemeinkosten -> Kleinteile der FertigungWichtig: Wahrung des Verursachungsprinzips vs. Informationsvernichtung und Wirtschaftlichkeit!!➢ Sonderkosten: -Sondereinzelkosten – SEK-Kosten die dem Kostenträger direkt zugeordnet werden können und durchKundenspezifische Besonderheiten anfallenBsp.: SEK des Vertriebs -> Spezialverpackung, Zölle-SEK sind: *unregelmäßig und nicht vorhersehbar*keine Basis für Verrechnung von Gemeinkosten*dienen nicht der Kostenplanung zusätzlich siehe script
- Einflussgrößen auf die Kosten: - Beschäftigungsart - Betriebsgröße- Leistungsprogramm - Qualität - Preise- ??????????ä?????? ?=??????ä??????? [%]Beschäftigungsänderung [%]- Reagibilität:> Fixe Kosten R=0> Variable Kosten R=1> Mischkosten
- Beschäftigungsbezogene Kosten: - ????ℎä????????????=??????????? ???????ä?Vorhandene Kapazität- ????ℎä????????????=???−????????Kapazität- Mischkosten können nur unter erheblichen Aufwand als fixe oder variable Kosten identifiziert werden- Mischkosten können mathematisch zerlegt werden (fix/variabel), wenn die Kosten für mindestens zwei Beschäftigungsgrade bekannt sind
- Kosten bei Variierender Beschäftigung: - Gesamtkosten = Fixe-Kosten + Variable-Kosten K = Kf + Kv- Durchschnittskosten=????????????Leistungsmenge k = K / x- Grenzkosten =? ????????????d Leistungsmenge K´ = dK / dx erste Ableitung von K zu xK Gesamtkosten [€/Periode] x Leistungsmenge [Stück/Periode)Kf Fixe Kosten [€/Periode] k Durchschnittskosten [€/Stück]Kv Variable Kosten [€/Periode] K´ Grenzkosten [€/Stück]- Fixe Kosten- Sprungfixe Kosten Bsp. Maschinenanschaffung- Variable Kosten a) Abhängigkeit vom Reagibilitätsgradb) Verlauf > proportional> progressiv (anschwellend ob pos. oder neg.)> degressiv (abschwellend ob pos. oder neg.)> regressiv (abnehmend
- Kostengliederung: siehe script
- Eigenschaften von Kostenstellen: • Selbstständiger Verantwortungsbereich Kontrolle• Genaue Maßgrößen zur Kostenverrechnung Genaue Kalkulation• Verbuchbarkeit von Kostenbelegen Wirtschaftlichkeit der KR• Bindung der Kosten an betriebliche Funktion• Keine 1-Personen Kostenstellen sinnvolle Größe• Kostenstellenrechnung ermöglicht:▪ Wirtschaftlichkeitskontrolle einzelner Funktionsbereiche▪ Bewertung von Erzeugnissen▪ Make or buy Entscheidung▪ Bildung eines Kostensatzes/Stunde• Verrechnung der Kosten über Einzelabrechnung oder Umlage
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- Arten von Kostenstellen: siehe script
- Kostenstellen und Kostenstellenrechnung: • Die Kostenstellenrechnung ist die zweite Stufe im System der Kosten- und Leistungsrechnung (nach der Kostenartenrechnung)• Aufgabe: Die nach Kostenarten erfassten Kosten nach Entstehungsort dem jeweiligen Verantwortungsbereich zurechnen und die erbrachten Leistungen (soweit möglich) gegenüberstellen• Besonderheit: Die Verantwortlichen können bezüglich den Kosten und Leistungen ihres Handelns konfrontiert werden• Kostenstellen sind abgrenzbare Funktions- und Verwaltungsbereiche, denen Kosten verursachungsgerecht zugerechnet werden können• Kostenstellen sollen auch Leistungsstellen darstellen um die Wirtschaftlichkeit des Verantwortungsbereichs ermitteln zu können• Kostenstellen werden in erster Linie in Haupt-, Hilfs- und allgemeine Kostenstellen gegliedert• Ziele der KStR:1. Erfassung und Zurechnung der Kosten zu den verursachenden Kostenstellen2. Überwachung und Kontrolle der Wirtschaftlichkeit des Betriebsprozesses3. Durchführung der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung4. Ermittlung von Kalkulationsgrundlagen, v.a. von Zuschlagsätzen für die Kostenträgerrechnung
- KStR – Betriebsabrechnungsbogen: • Verteilung der Gemeinkosten auf die Kostenstellen• Die Verteilung erfolgt direkt oder indirekt über verursachungsgerechte Verteilungsschlüssel• Innerbetriebliche Leistungsverrechnung der Hilfskostenstellen auf Hauptkostenstellen• Umlage der Gemeinkosten auf Kostenträger• Verrechungsreihenfolge:1. Allgemeine Kostenstelle auf Haupt-Kostenstellen und Hilfs-Kostenstellen2. Hilfs-Kostenstellen auf Haupt-Kostenstellen3. Haupt-Kostenstellen auf Kostenträger• Die Kostenverteilung mittels BAB ist Voraussetzung für Stückkostenermittlung der Kostenträgerrechnung9• In der Horizontalen sind die Kostenstellen und in der Vertikalen die darauf bezogenen Kostenarten aufgelistet• Der BAB dient1. dem Ausweis der nach Kostenarten dokumentierten Kosten2. der Zurechnung dieser Kosten zu den Kostenstellen3. der Verteilung der Kosten in den Hilfskostenstellen4. der Ermittlung der Ist- bzw. Normalkostenzuschlagssätze für die Kalkulation5. der Kostenkontrolle durch feststellen von Kostenüber- oder -unterdeckung
- Innerbetriebliche Leistungsverrechnung: 1. Anbauverfahren:- innerbetrieblicher Leistungsaustausch zwischen den Kostenstellen wird nicht berücksichtigt(Hilfskostenstellen werden nur auf Hauptkostenstellen verrechnet)- grobe Näherungslösung; Leistungsaustausch zwischen den Hilfs-KSt sollte sehr gering sein!2. Stufenleiterverfahren:- Hilfs-KSt werden nacheinander abgerechnet (nur in eine Richtung)- mit dem Satz der ersten Hilfs-KSt werden alle folgenden Kostenstellen belastet- danach wird die nächste Hilfs-KSt abgerechnet, die – neben reinen primären Gemeinkosten – auch Sekundärkosten der ersten Hilfs-KSt enthält- dieses Verfahren liefert eine genauere Lösung als das Anbauverfahren, wenn die Hilfs-KSt so angeordnet werden, dass sie keine Leistungen von nachgeordneten Hilfs-KSt empfangen- in der Realität ist man bestrebt, zuerst die Hilfs-KSt abzurechnen, die die wenigsten Leistungen empfängt (je besser die KSt geordnet, desto genauer; größte praktische Anwendung)3. Simultanes Gleichungsverfahren:- Zusammenhänge zwischen Kostenstellen werden in einem mathemat. Gl-System gelöst- Überlegung: Input und Output entsprechen sich (genaustes Verfahren)
- Berechnung eines BAB: • Gemeinkostenzuschläge: • Herstellkosten der Produktion und des Umsatzes • Differenzierte Zuschlagskalkulation (Normalfall) • Von den Selbstkosten zum Preis • Gemeinkostenzuschläge:➢ Materialgemeinkostenzuschlag=???????????????????? (???)Materialeinzelkosten (MEK)➢ ??????????????????????????ℎ???=?????????????????????? (???)Fertigungseinzelkosten (FEK)➢ ???????????????????????????ℎ???=Verwaltungsgemeinkosten (VwGK)Herstellkosten der Produktion (HKdP)➢ ?????????????????????????ℎ???=????????????????????? (????)Herstellkosten des Umsatzes (HKdU) • Herstellkosten der Produktion und des UmsatzesMaterialeinzelkosten (MEK)+ Materialgemeinkosten (MGK)+ Fertigungseinzelkosten (FEK)+ Fertigungsgemeinkosten (FGK)+ Sondereinzelkosten der Fertigung (SEKF)= Herstellkosten der Produktion (HKProd)Herstellkosten der Produktion (HKProd)_ Bestandsmehrung+ Bestandsminderung_ aktivierte Eigenleistungen= Herstellkosten des Umsatzes (HKUms) • Differenzierte Zuschlagskalkulation (Normalfall)Materialeinzelkosten (MEK)+ Materialgemeinkosten (MGK)+ Fertigungseinzelkosten (FEK)+ Fertigungsgemeinkosten (FGK)+ Sondereinzelkosten der Fertigung (SEKF)= Herstellkosten der Produktion (HKProd)+/- Lagerbestandsänderung= Herstellkosten des Umsatzes (HKUms)+ Verwaltungsgemeinkosten per Zuschlag+ Vertriebsgemeinkosten per Zuschlag+ Sondereinzelkosten des Vertriebs= Selbstkosten • Von den Selbstkosten zum PreisSelbstkosten+ Gewinnzuschlag (per Zuschlagssatz)= gewünschte Preisuntergrenze/ (1 – Rabattsatz des Handels)= Handelspreis+ Transport-, Versicherungs-, Zollkosten= Einstandspreis für den Handel (ggf. Wiederholung bei mehreren Handelsstufen)* Handelsspanne (Prozentsatz auf Einstandspreis)= Netto-Verkaufspreis für Endverbraucher* MWSt-Satz= Brutto-Verkaufspreis für den Endverbraucher* Phantasie-Prozentsatz= unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers
- Kostenträgerrechnung: Kostenträger sind selbstständige kalkulationsfähige Leistungen eines Unternehmens
- Kalkulationsverfahren: • Kostenträger-Stückrechnung = KalkulationErmittlung der gesamten stückbezogenen Kosten = Selbstkosten einer Einheit eines Erzeugnisses Auf Basis der Einzelkomponenten zur Bewertung, Preisbildung und Entscheidungsfindung (Make or Buy)• Kostenträger-ZeitrechnungErmittlung der in einer Periode angefallenen Kosten für ein Erzeugnis (periodenbezogenes Ergebnis)
- Äquivalenzzifferkalkulation: Bei Sortenfertigung (z.B. verschiedene Biersorten) stehen die Kosten verschiedener Produkte in einem stabilen Verhältnis zueinander - man muss nur die Kosten eines Basisprodukts bestimmen und kann dann auf alle weiteren Sorten schließenBeispiel:Es werden grundsätzlich dieselben Rohstoffe verwendet und dieselben Produktionsschritte durchlaufen.• Leichtbier 3vol%: 1kg Malz pro hl, 5h kochen• Normales Bier 5vol%: 2kg Malz pro hl, 7h kochen• Starkbier 9vol%: 4kg Malz pro hl, 12h kochen• Sonstige Rohstoffe identisch, kosten 30€ pro hl• Malz kostet 6€ pro kg• Kochen kostet 0,50€ pro h➢ Leichtbier: 30 + 1*6 = 36 (€) 5*0,5 = 2,5 (€) => 38,50€➢ Normales: 30 + 2*6 = 42 (€) 7*0,5 = 3,5 (€) => 45,50€➢ Starkbier: 30 + 4*6 = 54 (€) 12*0,5 = 6 (€) => 60,00€Äquivalenzziffer: Leichtbier: 38,5/38,5 = 1Normales Bier: 45,5/38,5 = 1,18Starkbier: 60/38,5 = 1,56
- Zuschlagskalkulation: siehes script
- Maschinenstundensatzrechnung: Maschinenstundensatz=????? ??? ?????????????????????? ??? ?????????????gesamte Laufzeit des Kostenplatzes Vorteile der Maschinenstundensatzrechnung:- Verursachungsgerechte Kostenzurechnung auf die Erzeugnisse- Belastung mit Restgemeinkosten nur nach Inanspruchnahme der Maschine (Vorgabezeit)- Ermöglicht Wirtschaftlichkeitsrechnung und Kostenvergleiche auf besserer Basis- Ermittlung der Stillstandkosten- Fördert Kostensenkung und Verantwortungsgefühl der Arbeitskräfte
- Zuschlagskalkulation vs. Maschinenstundensatzrechnung: Bei der Zuschlagskalkulation wird mit den Fertigungsgemeinkosten gerechnet. Bei der Maschinenstunden-satzrechnung wird dagegen mit Maschinenstundensätzen gerechnet. Außerdem werden bei der MSR Verrechnungsbeträge je Auftrag berücksichtigt.Bei der Zuschlagskalkulation zu viel berechnet. siehe script
- Teilkostenrechnung: siehe script
- Probleme der Vollkostenrechnung: • Fixkosten werden in Form von Zuschlagsätzen proportionalisiert und den Leistungseinheiten zugeschlagen• Gemeinkosten werden den Einzelkosten Proportional zugeordnet• Gemeinkosten, die für mehrere Leistungsarten gemeinsam anfallen werden auf die einzelnen Leistungsarten aufgeschlüsselt• Zusammenhänge werden nicht korrekt wiedergegeben
- Gefahr der Proportionalisierung der fixen Gemeinkosten: Die Gemeinkosten eines Industriebetriebs sind überwiegend als Fixkosten anzusehen.Sie betrugen im Abrechnungszeitraum 3. Quartal 600.000€, der Beschäftigungsgrad in dieser Periode betrug 2.000 Stück. => Gemeinkostenzuschlag von 300€.Für die kommenden beiden Quartale rechnet man mit Beschäftigungsgraden von 1.000 bzw. 4.000 Stück.Die Vollkostenrechnung würde bei der Planung von1.000 x 300€ = 300.000€ bzw.4.000 x 300€ = 1.200.000€ ausgeben.Tatsächlich entstehen aber stets 600.000€ Gemeinkosten (fixkostencharakter).Niedrige Beschäftigungsgrade dagegen zu einer Kostenunterdeckung,hohe Beschäftigungsgrade führen somit zu einer Kostenüberdeckung.Die Proportionalisierung der Fixkosten führt somit zu einer falschen Signalwirkung, für unternehmerische Entscheidungen werden:• bei zunehmender Beschäftigung zu hohe Kosten,• bei rückläufiger Beschäftigung geringere KostenAngezeigt, als es wirklich der Fall ist.
- Alternative zur Vollkostenrechnung: siehe script
- Deckungsbeitrag (DB) im Gewinn- und Verlustfall: siehe script
- Teilkostenrechung Definition : Deckungsbeitrag • DB = Umsatzerlöse – leistungsabhängige (zurechenbare / variable) Kosten• Unternehmensergebnis = DB – zeitabhängige (fixe) KostenFixkosten in der Deckungsbeitragsrechnung:• Die Fixkosten werden nicht mehr pro Stück gerechnet, sondern als Gesamtblock mitgeführt.• Betriebsergebnis = Deckungsbeitrag - Fixkosten• Betriebsergebnis = Umsatz – Variable Kosten - Fixkosten
- Definition des Deckungsbeitrags DB1, DB2, DB3, DB4 DB1 = Bruttoerlöse – Erlösschmälerungen (Boni, Skonti) – direkte zurechenbare HerstellkostenDB2 = DB1 – direkte Vertriebs- und MarketingkostenDB3 = DB2 – sonstige direkte variable KostenDB4 = DB3 – Direkte zurechenbare fixe KostenGewinn = Summe aller DB4 – nicht zuordenbare fixe Kosten
- Aufteilung der Fixkosten-Blöcke für DB1 – DB4: • Fixkosten, die der einzelnen Erzeugnisart zugerechnet werden können:z.B. FuE-Kosten, Abschreibungen auf eine Einproduktanlage, Spezialwerkzeuge für eine Produktart• Fixkosten, die durch einzelne Erzeugnisgruppen entstehen:z.B. Miete für ein Gebäude, in dem verschiedene Produktarten hergestellt werden• Fixkosten, die mit einzelnen Kostenstellen in Zusammenhang stehen:z.B. Gehalt des Kostenstellenleiters, in der einzelne Produktarten bearbeitet werden• Fixkosten einzelner Betriebsbereiche: z.B. Gehalt des Bereichsleiters (Niederlassungsleiters)• Fixkosten der Gesamtunternehmung: z.B. Vorstandsgehälter
- Teilkostenrechnung – Grenzkostenrechnung: Einzelkostenrechnung GrenzkostenrechnungNettoumsätze Nettoumsätze- Einzelkosten - variable Kosten - fixe, zuordenbare Kosten= DB = DB1- Gemeinkosten - fixe, nicht zuordenbare Kosten= Nettoergebnis = NettoergebnisEinzelkostenrechnung : Grenzkostenrechnung:DB = Gesamterlös – direkte Kosten DB = Gesamterlös – variable Kosten