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Psychologie (Fach) / Operante Konditionierung 2 (Lektion)

Allgemeines

Diese Lektion wurde von Sarah2345 erstellt.

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  • Fluchttraining negtaive Verstärkung aversiver Reiz -> Fluchtreaktion -> Beendigung des aversiven Reizes (=negative Verstärkung)
  • Einflussfaktoren beim Fluchttraining Verstärkungsmenge (Ausmaß der Schockreduktion) Bsp. von 400 V auf 0 oder 100 oder 200 oder 300 -> monotoner Einfluss auf Verhaltensstärke Antriebsstärke variiert über Intensität des aversiven Reizes Verzögerung der Verstärkung Verhaltensstärke um so größer, je schneller die negative Verstärkung erfolgt Löschungsresistenz höher bei intermittierender Verstärkung insgesamt ähnlich wie beim Belohnungstraining
  • aktives Vermeidungstraining Experiment und Jahr Das Experiment von Solomon & Wynne, 1953 Hunde in einem Zweikammerkäfig mit Metallboden, durch Barriere getrennt Licht geht aus SD, dann folgt Schock nach 10s Erst Fluchtreaktion, dann nach 5 DG Vermeidungsreaktion viele Hunde nie wieder geschockt, mehrere 100 DG
  • Vermeidungsparadoxon Aubleiben eines Ereignisses (E-Schock) als Verstärker ?!?
  • Zwei Faktoren Theorie Begründer + Jahr z.B. Mowrer, 1947 1. Lernfaktor/ Lernprozess KK -> auf SD (CS) wird klassisch Angst konditioniert 2. Lernfaktor/ Lernprozess OK -> Vermeidungsverhalten durch Angstreduktion (Beendigung des angstauslösenden CS) negativ verstärkt ANGST entscheidene Rolle
  • Ein Faktor Theorie Schockvermeidung ist Verstärker Vermeidungsparadox ist kein Paradox Persistenz des Vermeidungsverhaltens als Diskriminationsfehler (Hunde können nicht zwischen Löschungs- und Lernphase unterscheiden) Wechsel der Hinweise
  • Kognitive Theorie Verfasser + Jahr Seligman & Johnston, 1973 man erwirbt 2 Erwartungen: 1. kein Schock, wenn man Vermeidungsverhalten innerhalb einer Zeit t zeigt 2. Schock, wenn man Vermeidungsverhalten nicht innerhalb von t zeigt -> bestätigte Erwartungen werden stärker, nicht bestätigte schwächer Wahrscheinlichkeit des Vermeidungsverhalten monoton steigende Funktion der Stärke der beiden Erwartungen (ständiges Springen = kein schock, 1. Erwartung permanent bestätigt
  • Löschung laut kognitiver Theorie Vorhersage: Löschung durch Reaktionsblockierung (Flooding=Reizüberflutung) Vermeidungsreaktion verhindern und aversiven Reiz nicht geben (Erwartung 2 nicht bestätigt), danach schnelle Löschung durch Bildung neuer Erwartung: kein V.v kein Schock könnte aber auch Erklärung für Ein Faktor Theorie sein: Wechsel der Hinweisreize/Diskrimination
  • Biologische Faktoren des Vermeidungslernens + Typ + Jahr Bolles, 1972 Preparedness Freezing, Fleeing and Fighting = Spezies spezifische Abwehrreaktionen (species specific defense reactions = SSDRs) lassen sich besonders leicht definieren Hebeldruck <-> Schockvermeidung vs Flucht <-> Schockvermeidung
  • Bestrafung, Gegenteil zu Verstärkung ? führt zu geringerer Verhaltenshäufigkeit Thorndike, Skinner NICHT das Gegenteil zur Verstärkung Skinner Bestrafung kurzfristig und Verstärkung langfristig Heutige Befunde JA das Gegenteil zu Verstärkung
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  • intensive vs weniger intensive Bestrafung kurzfristige Verhaltensunterdrückung bei wenig intensiver Bestrafung (Habituation) langfristige Verhaltensänderung bei intensiver Bestrafung
  • Unterschied CER (KK) und Bestrafung Gegensatz zu CER von KK: spezifisch das bestrafte Verhalten und keine allgemeine Verhaltensunterdrückung CER: aversive Reiz reizkontingent (anhängig davon, dass CS da war) Bestrafung: aversive Reiz verhaltenskontingent  (abhängig von Verhalten)
  • Einflussfaktoren beim Bestrafungstraining Bestrafungsmenge: Stärke der Unterdrückung umso größer, je intensiver oder länger andauernd der aversive Reiz Verzögerung: inverse Beziehung zur Stärke der Unterdrückung Bestrafungspläne: ähnlich wie Verstärkungspläne (aber Effekte in andere Richtung); intermittierende Bestrafung -> höhere Löschungsresistenz im Vergleich zur kontinuierlichen Bestrafung
  • Bestrafungsregeln + Typ + Jahr Azrin & Holz, 1966 1. von ANfang an mit voller Intensität 2. sofort 3. anfangs jedes Mal bestrafen 4. Verhaltensmotivation senken (Warum stört der Schüler/Welche Verstärker? Störung wird ignoriert, bei nicht Störung wird verstärkt um Verhalten zu fördern) 5. alternative Verhaltensweise stärken
  • Nachteile von (bes. positiver) Bestrafung 1. Emotionale Konsequenzen 2. Notwendigkeit der Überwachung 3. Strafende Person ist aggressives Modell 4. Aggression als Reaktion auf Bestrafung oder infolge Lernens am Modell 5. keine Information über das erwünschte Verhalten
  • Negative Bestrafung / Bestrafung Typ 2 angenehmer Stimulus wird weggenommen /weggelassen -> Verhalten wird seltener Vorteil : Ohne Hinzufügen eines aversiven Reizes Verhaltenshäufigkeit senken
  • Behaviour Decelerators Techniken, die unerwünschtes Verhalten verlangsamen, reduzieren oder eliminieren 1. pos Bestrafung 2. neg Bestrafung 3. Löschung -> besonders effektiv in Kombination mit Verstärkung des Alternativverhaltens
  • Bestrafung Typ 1 in VT bei gefährlichem Verhalten (z.B. Selbstverletzendes Verhalten leichte Elektroschocks) -> ethisch vertretbar? Kontroverse: nur nicht-aversive Reize in VT vs aversive Reize als letztes Mittel effektiver mit Verstärkung des Alternativverhaltens
  • Bestrafung Typ 2 in VT Geldstrafen (Fngernägel kauen, Geld zahlen in Verhältnis zum Einkommen und an nicht gemochte Partei) Time-Out (alle Verstärker werden weggenommen )
  • Löschung in VT Verstärker für unerwünschtes Verhalten identifizieren und entfernen Problem: evtl sehr langsam
  • Extinction Burst Verhalten wird schlimmer / höher bevor es besser wird