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Master Psychologie: Rechtspsychologie (Fach) / Realkennzeichen (Lektion)

Steller & Köhnken

Diese Lektion wurde von sofiesfood erstellt.

Lektion lernen

  • Allgemeine Merkmale (3) > Logische Konsistenz > Unstrukturierte Darstellung > Quantitativer Detailreichtum 
  • Spezielle Inhalte (4) > Raum-zeitliche Verknüpfungen > Interaktionsschilderungen > Wiedergabe von Gesprächen > Schilderung von Komplikationen im Handlungsverlauf 
  • Inhaltliche Besonderheiten (6) > Schilderung ausgefallener Einzelheiten  > Schilderung nebensächlicher Einzelheiten  > Phänomengemäße Schilderung unverstandener Handlungselemente  > Indirekt handlungsbezogene Schilderung > Schilderung eigener psychischer Vorgänge > Schilderung psychischer Vorgänge des Täters
  • Motivationsbezogene Inhalte (5) > spontane Verbesserung der Aussage > Eingeständnis von Erinnerungslücken > Einwände gegen die Richtigkeit der eigenen Aussage > Selbstbelastungen > Entlastung des Anschuldigten  
  • Deliktspezifische Inhalte (1) Deliktspezifische Aussageelemente
  • Was machen Realkennzeichen? (4) -       Beurteilung der Aussage, indem zusammenfassend die Ausprägung der Realkennzeichen bewertet wird, was zu einer bestimmten Wahrscheinlichkeitsaussage führt, ob der berichtete Vorfall wirklich erlebt wurde oder nicht-       Es bestehen keine formalisierten Entscheidungsregeln oder Cut-Off-Werte, mit dessen Hilfe man wahre von unwahren Aussagen eindeutig unterscheiden könnte -       Verschiedene Kriterien fallen bei der Bewertung des Wahrheitsstatuts unterschiedlich stark ins Gewicht > Daher Daumenregel nach Arnzten, dass >=3 Kriterien erfüllt sein sollen, um Aussage als wahr klassifizieren zu können, ist irreführend -      Auch die kognitiven Fähigkeiten der aussagenden Person, sowie die Länge der Aussage und die Komplexität des berichteten Ereignisses haben Einfluss auf die Anzahl und Ausprägung der vorhandenen Realkennzeichen
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