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2.5 sozi psych Vorurteile und Konflikte zwischen Gruppen (Fach) / 2.5 sozi psych Vorurteile und Konflikte zwischen Gruppen (Lektion)

2.5 sozi psych Vorurteile und Konflikte zwischen Gruppen

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  • Stereotype: Die sozial geteilten Überzeugungen bezüglich der Attribute, Eigenschaften, Verhaltensweisen etc., hinsichtlich derer die Mitglieder einer Gruppe einander ähneln
  • Heterostereotype Stereotype über Fremdgruppen (d.h. Gruppen, zu denen man selbst nichtgehört)
  • Autostereotype. Stereotype über die Eigen-gruppe (d.h. die Gruppe, zu der man gehört)
  • Meta- Stereotype bezeichnet das Stereotyp vom Stereotyp (d.h. Überzeugungen darüber, welche Stereotype Mitglieder einer Fremdgruppe über die Eigengruppe haben, Vorauer et al.
  • Selbststereotypisierung bezeichnet den Prozess der Definition des eigenen Selbst im Sinne der stereotypischen Merkmale, Eigenschaften von Eigengruppenmitgliedern.
  • Vorurteil: Die positive oder negative Bewertung einer sozialen Gruppe und ihrer Mitglieder aufgrund der ihr zugeschriebenen Merkmale, der mit der Vorurteil Gruppe assoziierten Affekte und verhaltensbezogener Informationen.
  • Soziale Diskriminierung: Die Ablehnung oder Benachteiligung von Perso- nen aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit.
  • Stigma Unter einem Stigma wird ein negativ bewertetes Attribut verstan- den, durch welches der Träger von normativen Erwartungen abweicht und welches ihn in den Augen anderer derartig diskreditiert, dass er seinen Anspruch auf gesell- schaftliche Gleichberechtigung verliert.
  • Big-Five fünf Persönlich- keitsdimensionen, anhand derer sich psychisch gesunde und unauffällige Personen charakterisie- ren lassen: Extraversion, Verträglichkeit, Emotionale (In)Stabilität, Gewissenhaftigkeit, und Offenheit für neue Erfahrungen.
  • Assimilation Einerseits werden die Unterschiede der Stimuli innerhalb einer Kategorieunterschätzt (d.h. Objekte, Personen, Ereignisse innerhalb einer Katego-rie werden als ähnlicher wahrgenommen, als sie tatsächlich sind)
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  • Kontrastie- rung“ Andererseits werden die Unterschiede zwischen Stimuli un- terschiedlicher Kategorien überschätzt (d.h. Objekte oder Ereignisse unterschiedlicher Kategorien werden als unähnlicher wahrgenommen, als sie tatsächlich sind)
  • soziale (oder kollektive) Funktionen von Stereotypen:  Positive Differenzierung:Kausale Erklärung  Soziale Rechtfertigung
  • sterotype Positive Differenzierung: Stereotype dienen dazu, die Eigengruppevon anderen Gruppen positiv abzugrenzen. Man spricht diesbezüglichauch von der Herstellung positiver Distinktheit. Stereotype kristallisieren sich daher insbe- sondere um Merkmalsdimensionen, auf denen die Eigengruppe der Fremdgruppe über- legen ist.
  • Stereotype  Kausale Erklärung: Stereotype sind Elemente komplexerer sozialer Kausale Erklärung und ideologischer Begriffssysteme, aus denen kausale Erklärungen fürsoziale Phänomene und Ereignisse abgeleitet werden (Beispiel: Das Stereotyp des „rei-chen Juden“ als Teil eines Antisemitismus, der behauptet, Juden kontrollierten die Welt- wirtschaft).
  • stereotype  Soziale Rechtfertigung: Im Rahmen dieser Begriffssysteme oder Ideologien dienen Stereotype auch der sozialen Rechtfertigung der Behandlungen von Mitgliedern anderer Gruppen (Beispiel: Das Stereotyp des „unzivilisier- ten Wilden“ als Teil einer ideologischen Rechtfertigung des europäischen Kolonialismus).
  • (z.B. der „System- Justification-Theory“ von Jost et al., 2004) Legitimierender Mythos Die politischen und ideologischen Funktionen von Stereotypen sind auch ein zentrales Thema neuerer Theorien zur Erklärung der Akzeptanz sozialer Ungleichheit.  Diesen Theorien zufolge werden ungleiche Statusbe- ziehungen zwischen Gruppen durch sog. legitimierende Mythen unterstützt, die von den Mit- gliedern statushoher und statusniedriger Gruppen gleichermaßen akzeptiert werden .Innerhalb einer Gesellschaft weitgehend geteilte Überzeugungssysteme, die dazu dienen, bestehende Status- und Machtunterschiede zwischen Gruppen zu rechtfertigen.
  • Soziale Repräsentationen Sozial geteilte Meinungen und Vorstellungen über bestimmte Sachverhalte innerhalb einer Gesellschaft (Krankheiten, poli- Soziale Repräsentationen tische Systeme, wissenschaftliche Disziplinen etc.), die in sozialen Diskursen innerhalb und zwischen Gruppen konstruiert werden.
  • Soziale Repräsentationen von Krankheiten / einer Reihe von sozialen Funktionen: Erklärungs- und Kommunikationsfunktion Koordinationsfunktion Legitimationsfunktion
  • Relative Deprivation Die Wahrnehmung, weniger zu haben als einem zusteht, die mit ei- nem Gefühl der Unzufriedenheit einhergeht.
  • Soziale Mobilität Individuen können versuchen, eine negative sozia-le Identität „abzulegen“, indem sie die statusniedrige Eigengruppeverlassen und in die statushöhere Gruppe aufsteigen. Soziale Mobilität ist allerdings nur möglich, wenn die Grenzen zwischen Eigen- und Fremdgruppe relativ durchlässig sind.