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Management Basics H. (Fach) / 6. Risikomanagement (Lektion)

Teil 3

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  • 1. Risikomanagement-Prozess (WICHTIG) (siehe Abbildung) Wie vollzieht sich das Risikomanagement? 1. RISIKOIDENTIFIKATION: Bestimmung des Beobachtungsbereichs / Identifikation der wesentlichen Strategie- & Leistungsrisiken  2. RISIKOBEWERTUNG: Bewertung nach Schadenshöhe & Eintrittswahrscheinlichkeit / Wesentliche & bestandsgefährdende Risiken (Risikoportfolio) (Risiko bewerten/(ich muss das Risiko was ich identifiziert/erkannt haben, muss ich es bewerten z.B. Ölfässer am Fluss im naturschutzgebiet) 3. RISIKOAGGREGATION: Aussagen zur Verteilung & Korrelation der Risiken=Zusammenfassung aller Risiken / Bestimmung der Gesamtrisikoposition (wenn ich 1,2 oder 3 risikenbewertet habe, muss ich es noch bewerten das eine risikomit dem anderen zu tun hat? Z:b. Öl & Feuer = gefährlich) 4. RISIKOBEWÄLTIGUNG: Festlegung von präventiven (verhüten) & reaktiven (Handeln nach Anstoß von außen) Maßnahmen / Ad-hoc-Maßnahmen (=unmittelbare Reaktion auf ein Ereignis) (kann ich dieses risikovermindern? Versichern ?) 5. RISIKOÜBERWACHUNG: Beschreibung der Ablauf- & Aufbauorganisation (Verantwortlichkeiten)/ Festlegung Messgrößen, Indikatoren, Limit (Berichtswesen) (überwachung= 53 fässeröl & wir sind im wasserschutzgebiet = ich muss wannebesorgen die öl dann auffängt = risiko bewältigt / permanent auf dem radarbehalten = risikoüberwachung) 6. EXTERNES BERICHTWESEN: Inhalte der Berichterstattung an die Stakeholder (einmal im jahr müssen risiken in berichten geschrieben werden)
  • 2. Risikopolitische Gegenmaßnahme 1. RISIKEN VERMEIDEN (am allerbesten ist es wenn man risikenvermeiden kann z.B. wenn ich im Wasserschutzgebiertmein UN habe, versuche ich mit Pflanzenöl arbeiten) → Ausstieg aus riskantem Geschäftsfeld → Verzicht auf bestimmte Technologien 2. RISIKEN VERMINDERN (z.B. Arbeitsschutzrisiken z.B. Lichtschranken, Gitter) → Substitutionen fixer durch variabler Kosten → Organisatorische Regelungen → Redundante (=überreichlich) Auslegung von Ressourcen 3. RISIKEN ÜBERWÄLZEN (kann ich risiken an eine anderen auslagern z.B. Hausratsversicherungen / versicherung ist eine möglichkeit risiken zu überwälzen) → Optimierung von Verträgen → Optimierung des Versicherungsschutzes → Risikotransfer über Kapitalmärkte (z.B. Wetter) ??? 4. Risiken selbst tragen (NUR WENN PUNKT 1-3 nicht klappen = dann Risiken selbst tragen / gibt gewissen restrisiken die muss der mensch selbst tragen → Ermittlung des Eigenkapitalbedarfs → Optimierung der Eigenkapitalallokation (Zuordnung Kapital auf UNbereiche) → Berechnung von Kapitalkosten ⇒ Ziel: Steigerung des UNwertes
  • 3. Balanced Scorecard (WICHTIG!) (siehe Abbildung) -Auf einen Blick Perfomance im UN erkennbar/ Auch genannt: Zentraler Berichtsbogen - Konzept zur Messung, Dokumentation & Steuerung der UNaktivitäten 1. Finanziell: Wie bekomme ich eine zufriedene Fianzlage ? Wie sollen wir gegenüber Teilhabern auftreten um finanziellen Erfolg zu haben? 2. Kunde: Stammkunden + Wie bekomme ich zufriedene Kunden?Wie sollen wir gegenüber unseren Kunden auftreten, um unsere Vision zu verwirklichen? 3. Interne Geschäftsprozesse: Wie entstehen gute interne Geschäftsprozesse? In welchen Geschäftsprozessen müssen wir die besten sein, um unsere Teilhaber & Kunden zu befriedigen? 4. Lernen & Entwicklung: Wie können wir unsere Veränderungs- & Wachstumspotentiale fördern, um unsere Vision zu verwirklichen? MA lernen & entwickeln - Zu 1 = höchste Perspektive/Formalziel des UN-Wie kriege ich eigentlich eine gute Fianzperspektive1 = mit Perspektive 2-„Ein wiederholungskäuferist total gut für ein UN“ / ein Kunde der zum Wiederholungstäter wird, führt automaisch zu guten Finanzen-Nächste Frage: wie kriege ich zufriedene Kunden? = gute Prozesse, wo gute Prozesse rausfallen = Perspektive 3 - 1=2=3 = statische Perspektiven- 4. Perspektive = dynamische Perspektive - Diese 4 Perspektiven die ich hier habe, hängen in einer Kausalkette zueinander = das ein bedingt das andere/ in Mitte steht Vision & Strategie - 4 perspektiven mit jeweils 3 oder 4 kennzahlen= besonders an Modell z.B. FOM lebt von Weiterempfehlungsquote - tolles instrumentwo man an verschiedenen stellen messen kann & risikocontrolling machen kann  / wenn erfolgstreiber nachlassen, kann man das instrument anwenden
  • 4. Vorteile & Nachteile Balanced Scorecard VORTEILE: 1. hilft kritische Erfolgsfaktoren an Strategie ausrichten auf allen Ebenen im UN 2. ermöglich strategisches Feedback & Lernen 3. vermittelt Management umfassendes Bild der Geschäftstätigkeit 4. Kommunikationsinstrument 5. übersichtliche Anzahl von Kennzahlen 6. Instrument kann dauerhauft eingesetzt werden / kann wachsen 7. bietet konkrete Maßnahmen zur Verbesserung 8. 4 Ebenen bilden eine Kausalkette ________________________________________________________________ NACHTEILE: 1. konkrete Ziele müssen abgeleitet werden 2. Einführung mit erheblichen Aufwand vorhanden 3. hoher Pflegeaufwand 4. kostenintensiv
  • 5. Risiko Definition + Ziel - Risiko = Unsicherheit der Realisation/ Eintritt eines Zustandes - Definition: Messung & zielgerichtete Einflussnahme auf das unternehmerische ökonomische Risiko  → Voraussetzung: Identifikation von Risikoquellen - Ziel: Senkung unternehmerischer Risiken / Optimierung des Ertrags-Risiko-Profil eines UN (Risikobetreuung)
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