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Management Basics H. (Fach) / 7. Liquiditätsmanagement (Lektion)

Teil 3

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  • 1. Aufgabenbereiche des Liquiditätsmanagements 1. Prognose der zu erwartenden Zu- & Abgänge an liquiden Mitteln 2. Administration des Zahlungsverkehrs mit - Einzahlungsbeschleunigung - Auszahlungsverzögerung - Kostenminimierte Transaktionsdurchführung 3. Zinsoptimale Anlage überschüssiger Mittel (=Geld anlegen wenn zu viel da ist) 4. Zinsoptimale Aufnahme fehlender Mittel (z.B. Mutterkonzern soll Kredit aufnehmen) 5. Reduzierung des Währungsrisikos
  • 2. Pooling (oder Cash-Concentration) - Valutarischer Ausgleich mehrerer Unterkonten (=Töchter) auf einOberkonto (=Mutter) (ganzer Kassenbestand in einem Pool/alles was Töchter kaufen, zahlt Mutter)- Vermeidung von gleichzeitigen Soll- und Habensalden → Optimierung des Zinsergebnisses _______________________________________________________________ VORTEILE: 1. Zinsoptimale Kontoführung durch Zinsaufwandsminimierungund Zinsertragsmaximierung2. Konditionsvorteile bei Geldmarktgeschäften aufgrundhöherer Volumina3. Bessere Übersicht über die Liquiditätssituation imUnternehmen _______________________________________________________________ NACHTEILE: 1. Akzeptanzverlust/Akzeptanzprobleme bei Töchtern „Geld was weg ist, ist auch weg. Geld geht zur Mutter.“2. Schwache Teile einer Tochter werden mitgezogen ohne Ursachen zu hinterfragen3. Managementaufwand größer bei mehreren Töpfen (von vielen kleinen) als bei einem großen
  • 3. Netting Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten und Transferrierung der Restbeträge zur Vermeidung von Transaktionskosten - Matching = Verrechnung Forderungen & Verbindlichkeiten - Clearing = Überweisung der Nettosalden/Restbeträge werden transferiert -WechselseitigeZahlungsströme = kostet Gebühren-100.000 Dollar von USA nach Europa in Euro wechseln & umgekehrt 80.00 € von Europa nach USA-Idee: Differenzbetrag einfach überweisen = Netting-Kapitalnebenkosten senken durch netting __________________________________________________________________ VORTEILE: 1. Einsparung von Bankprovisionen & Bankgebühren 2. Überblick Volumina, Zeitpunkte & Währungen der Zahlungen 3. vereinfachte Verwaltung der kurzfristigen Finanzmittel ___________________________________________________________________ NACHTEILE: 1. „Transparenzen zwischen Partnern muss hergestellt werden“ 2. Meisten Forderungen sind nicht fristenkongruent = eine Forderung ist eine Woche früher fällig und andere Woche später / „Fristenkongruenz nicht gleich“ 3. Wissen steht Töchtern nicht zur Verfügung / „zentrale Kompetenz führt dazu, das es dezentral nicht zur Verfügung steht bei Töchtern“
  • 4. Einflussgrößen auf Cash-Management (WICHTIG!) ⇒ INTERNE EINFLUSSFAKTOREN - UNgröße (wie gut kann ich den Wegfall von Geld verknusen/verdauen?) - UNstruktur (bin ich ein kleiner Laden oder ein großer Konzern?) - Kundenstruktur (z.B. Zahlungsbedingungen bei Kunden oder zuverlässige Kunden) - Lieferantenstruktur (wie gnädig sind Lieferanten mit Zahlungsbedingungen?) ________________________________________________________________________ ⇒ EXTERNE EINFLUSSFAKTOREN - Zinshöhe & Zinsschwankungen - Schwankungen der Wechselkurse - Steuergesetzgebung
  • 5. Vorteile & Nachteile Cash-Management ⇒ VORTEILE: 1. Optimale Ausnutzung liquider Mittel 2. Reduzierung bankbezogener Kosten 3. Ausgleich von Währungsrisiken 4. Transparenz & Flexibilität _________________________________________________________________________ ⇒ NACHTEILE: 1. Verwaltungsaufwand (Bürokratisierung) 2. Transparenz der finanziellen Verhältnisse gegenüber Dritten 3. Verlust an Selbstständigkeit
  • 6. Definition Liquiditätsmanagement = Cash-Management (WICHTIG) - Cash-Management = optimale Liquiditätsplaung, Liquiditätsdisposition & Liquiditätskontrolle/ Der Begriff der Liquidität bezeichnet die flüssigen Finanzmittel einer Unternehmung, um zu jeder Zeit die Zahlungsfähigkeit für ein Unternehmen zu gewährleisten - Liquiditätsmanagement = wir versuchen stets zahlungsfähig zu sein / ich plane wann geld kommt & wann geld geht - Primärliquidität = Kassenbestand & Sichtguthaben (direkt sehen) - Sekundärliquidität (innerhalb weniger Wochenflüssig machen) = Kreditlinien, Near Money Assets = naher Geldbesitz (=Termingelder, Geldmarktpapiere, Wertpapiere mit kurzen Restlaufzeiten)
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