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Tierernährung (Fach) / Kohlenhydrate (Lektion)

Fragen

Diese Lektion wurde von Fraaaanziii erstellt.

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  • Wie werden Kh eingeteilt? Monosaccharide (Pentose, Hexosen) Oligosaccharide (di-, Trisaccharide) Polysaccharide (Hexosane, Pentosane) Heterpolysaccharide
  • Nenne Beispiele für Dissacharide. (mit Zusammensetzung) Maltose: α-1,4-glyk. Glc Laktose: ß-Gal-1,4-α Glc Cellubiose: ß-1,4-glyk. Glc Saccharose: α-Glc-1,4-ß-Fru
  • Welche Polysaccharide sind in der TE von Bedeutung? Stärke (α glc) Insulin (bis 100 Fru + endst. Glc) Cellulose ( ß glc)
  • Beschreibe die enzym. Verdauung der Kh beim Monogaster. Mund: α-Amylase im Speichel leitet Verdauung ein und zerlegt geringe Mengen Stärke in Maltose Magen: Milchsäure und FFS werden resorbiert DÜnndarm: Stärke wird weiter durch α-Amylase zu Maltose (diese dann zu Glc) zerlegt Glucose -> durch Na+-abhängigen Transport in die Darmschleimhaut augenommen außerdem: Saccharose zu Glc + Fru; Laktose zu Gal + Glc Blinddarm: hier wird Stärke, die im Dünndarm nicht vollständig verdaut wurde duch MO enzym. aufgeschlossen DIckdarm: Gerüstsubstanzen und Fructane werden hier durch MO fermentiert, da es hierfür keine körpereigenen Enzyme gibt (es entstehen kurze FS, CH4,..)
  • Beschreibe die KH Verdauung beim Wiederkäuer. Pansen: größter Teil der Verdauung Polysaccharide werden durch mikrobielle Enzyme zu Monosacchariden -> MS werden über Pyruvat zu Butter-, Essig- und Propionsäure (und CO2, CH4, H2O) Durchflussstärke: = Teil, der nicht im Pansen fermentiert wird geringer Teil: im Labmaen hydrolisiert Rest: im Dünndarm durch enzym. Spaltung zu GLucose (diese wird dann in Darmschleimhaut aufgenommen)
  • Beschreibe die Regulation des Blutzuckerspiegels. Anstieg des BZS: vermehrte Insulinausschüttung durch Bauchspeicheldrüse (und: Glucokortikoide und ACTH) Insulin -> wirkt auf insulinabh. Organe (Muskeln, Fett) -> diese nehmen vermehrt Glucose auch außerdem: Steigerung der Glykogensynthese und Fettneubildung Hemmung des Glykogenabbaus, des Fettabbaus und des Glucoseneubildung Abfall des BZS: vermehrte Glukagonausschuüttung der Bauchspeicheldrüse Glukagon -> hemmt Glykolyse und fördert Glykogenabbau außerdem: Vermindert die Insulinausschüttung, und aktiviert Lipasen (dadurch höhere FS-Konz. im Blut)
  • Welche Auswirkungen hat Insulinmangel? Vermehrte Harnbildung mehr Zucker im Harn Elektrolytverlust Durstgefühl -> Wasseraufnahme vermehrt insulinabh. Zellen leiden an Energiemangel vermehrter Fettabbau -> Gewichtsverlust
  • Erläutere die wesentlichen Unterschiede der KH-Verdauung von MG und WK. MG: abosorbieren nur MS; Cellulose im DIckdarm fermentiert WK: wird über pyruvat und im Pansen abgebaut
  • Welche Faktoren beeinflussen die Bildung von FS im Pansen der WK? Passagegeschwindigkeit des Futters Nährstoffzusammensetzung in der Ration Zustand des Futters Grund- und Kraftfutterverhältnis
  • Beschreibe die FUnktion des Zitratzyklus. = zentraler stoffwechselprozess in den Mitochondrien FUnktion: oxidativer Abbau von Acetyl-CoA zum Zweck der Energiegewinnung und Lieferung von Substraten für die Biosynthesen, Versorgung des Organismus mit ATP Ablauf: Acetyl-CoA bindet an Oxalacetat -> es entsteht Citrat -> durch 2fach Co2 Abspaltung entsteht wieder Oxalacetat
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  • Wie wirken sich verschieden Zusammengesetzte Rationen auf die Werte im Pansen aus? Cellulose, Zucker und Stärkereiche Ration Keimzahl: rel. Klein (C) ; rel. hoch (St.) ; rel. klein (Z) pH-Wert: hoch, 6,5 (C) ; niedrig 5,7 (St.) ; sehr tief 5,1 (Z) Abbaugeschwindigkeit: langsam (C) ; schnell (St.) ; sehr schnell (Z)
  • WIe setzt sich das FS-Muster im Pansen zusammen, abhängig von der Futterzusammensetzung? Essigsäure: viel (C), wenig (Z, ST.) Buttersäure: wenig (C), mittel (St.), viel (Z) Propionsäure: wenig (C), mittel (ST.), viel (Z)
  • was führt zu weniger Methanbildung bei WK? hohe TM-AUfnahme viel Kraftfutter hohe Passagegeschwindigkeit hoher ANteil an ungesättigten FS org. Säuren
  • Definiere den Begriff Durchflussstärke. WIe kann man sie erhöhen? = Stärke, die nicht im Pansen fermentiert wird erhöhen durch: kleinere Stärkekörner, Heißlufttrocknung, kurze Verweildauer