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Neuere Geschichte (Fach) / 7. Vorlesung (Lektion)
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- Gab es eine industrielle Revolution? die industrielle revolution wurde in der klassischen perspektive als umbruchsprozess von der vorindustriellen traditionellen Wirtschaftsgesellschaft zur modernen Industriewirtschaft. Es gab einen sektoralen Strukturwandel bei dem ein relativer Bedeutungsverlust der Landwirtschaft zusammenhing mit einem wachsenden Gewicht von Industrie und Dienstleistungen
- Das Sozialprodukt die zusammengefasste Wertsumme der Produktion in einer Volkswirtschaft.
- Maßstab der Industrialisierung Als Maßstab nahm man das sozialproduktdie zusammengefasste Wertsumme der Produktion in einer Volkswirtschaft.Jenes wurde als „modernes Wirtschaftwachstum“ angesehen wobei es eine dauerhafte Steigerung des Sozialprodukts pro Kopf gab den man als selbsttragenden prozess ansehen konnte.
- Vorraussetzungen für die industrielle Revolution voraussetzungen für die ind. Rev waren kulturelle, soziale und politische Veränderungen -> technische Innovationen sowie die Dampfmaschine, Werkzeugmaschinen… ->neue Rohstoffe ; Kohle und Eisen -> Fabriksystem ; Massenproduktion -> Infrastruktur wurde schneller, ausgebauter ->neue soziale Strukturen und Lebensformen
- DIE REVISIONISTISCHE POSITION DIE REVISIONISTISCHE POSITION : DIE NACHFRAGESEITE .Änderung der Konsumgewohnheiten der Menschen ; Nachfrage nach decencies und nicht mehr necessities die klassische defintiion für ind. rev. bleibt dominant
- industrielle Revolution als ökonomischer Umbruch im engen Begriff (Arnold Toynbee führte den Begriff 1884 ein) Take-off into sustained growth cf. Walt W. Rostow -Anstieg der Investitionen auf 10% des Nettosozialproduktes -Entstehung industrieller Führungssektoren (eisenbahn)-Wachstumsfördernder institutioneller Rahmen Im weiten Begriff: ein Vergleihc mit der neolithischen Revolution vor 100.000 Jahren, dass die Menschen einfach Veränderung wollten und dies angestrebt haben.Umschwung in der Sicht und Denkweise
- INDUSTRIALISIERUNG Same goes für den begriff der industrialisierung die eher für den langandauernden Prozess steht anstatt von einem kurzerhand passierten revolutionärem Charakter. im engeren Sinn kann man es als einen Prozess der Veränderung der produktionsweise sehen aber im weiteren Sinn durch technische Neuerungen der Produktion ausgelöster wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel.
- Industrialisation oder Industrialisierung? Am besten nimmt man beide Wörter und nutzt sie zur Definition dieser Phase weil einerseits handelte es sich um eine Industrialisierung die über einen längeren Zeitraum stattfand und mehrere Umschwünge mit sihc zog aber andererseits ging es in der Revolution auhc um eine Phase beschleunigter Veränderung innerhalb dieses Prozesses.
- Wieso war England der Pionier der Industrialisierung? Es gab viele Faktoren die es begünstigsten 1. die Infrastruktur war vorhanden + die Rohstoffe und Arbeitskraft + Kapital 2. Großer Handel, durch Seehandel=wirtschaftliche Rahmenbedingungen iz da 3. Politik und die Einstellung der Menschen war positiv gegenüber einer Veränderung gestimmt 4. die Spindelmaschinemaschine und die Dampfmaschien wurden beide dort erfunden.-> Innovationen
- 4 Transmissionswege aus England nach Europa immigration der Artbeiter export von englischem kapital technologietransfer Handelseinflüsse
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- Wo fand die industrialisierung statt? Die Industrialisierung fand nicht in kompletten Nationalstaaten statt sondern regionale Zentern waren die maßgeblichen einheiten die die ind. vorantrieben sowie zb Nordfrankreich, rheinland/Westfalen, elsass…
- Industrielle Revolution in Deutschland *sektorale unterschiede, wobei die Landwirtschaft enorm an Importanz verlor und sowie die Gewerbe und die Industrie und die dienstleistungen an Bedeutung zunahmen *führunfssektiorkomplex Schwerindustrie und eisenbahnbau *Neue Wachstumsindustrien so wie maschinenbau, chemie und Elektrotechnik. *regionale Unterschiede der industrialisierung Konjunkturelle Unterschiede wie zum Beispiel das Ablösen der ernteabhängigen Wechsellagen durch moderne industriell bestimmte Konjunkturzyklen. Als Gründerzeit wird im weiteren Sinne eine Phase der Wirtschaftsgeschichte im Deutschen Reich und in Österreich-Ungarn des 19. Jahrhunderts bezeichnet, die mit der breiten Industrialisierung einsetzte und bis zum „Gründerkrach“ (großer Börsenkrach von 1873) andauerte. Im engeren Sinn werden dabei als Gründerjahre die ersten zwei Jahre nach der Gründung des deutschen Kaiserreichs (1871–1873) bezeichnet,[1] als Deutschland nicht zuletzt durch die französischen Reparationszahlungen eine Hochkonjunktur-Phase erlebte.
- Hatte die industrialisierung mehr licht- oder schattenseiten? Wirtschaftswachstum, steigendes Sozialprodukt ist ja super und die dominanz des fortschrittparadigmas hat auch seine Gründe, jedoch muss man auch die Grenzen des Wachstums erkennen. Es gab nämlich auch den Pauperismus, der massenelend hervorrief, wo man nicht so genau weiß ob das aus der vorindustriellen Zeit stammt oder das Ergebnis einer Übergangskrise ist. Es gab Vorschläge für Lösungen des Pauperismus um die soziale Frage der Arbeiter. Die Liberalen meinten sie sollen sich selber helfen und erlaubten Koalitions- und Streikrecht ; freiwillige Hilfskassen. Der Ausdruck Kathedersozialismus war eine meist polemisch-abwertend gebrauchte Bezeichnung für die Ideen einer Gruppe von Wissenschaftlern der Nationalökonomie, die sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus strategischer Motivation heraus für eine staatliche Sozialpolitik einsetzten, um der revolutionären Sozialdemokratie entgegenzuwirken.Im Zeitalter der Industrialisierung, d.h. in der zweiten Hälfte des 19. und im frühen 20. Jahrhundert, strömten Hunderttausende von zumeist jungen Menschen von den Dörfern in große Städte wie Berlin, Hamburg und Essen, um in den neu entstehenden Fabriken Arbeit zu suchen. Viele von ihnen hatten so wenig Geld zur Verfügung, dass sie dazu gezwungen wurden, die Betten anderer werktätigen Menschen, die sich gerade noch einfache Wohnungen in den sogenannten Mietskasernen leisten konnten, stundenweise zu mieten, während die eigentlichen Mieter in der Fabrik, als Hausdienerinnen oder auf der Baustelle beschäftigt waren. Man nannte diese mittellosen Menschen "Schlafgänger" bzw. "Schlafburschen" und "Schlafmägde", da sie sich nur zum Schlafen in den Wohnungen anderer Menschen aufhalten durften.
- - [ ] Die Sozialversicherung als staatliche Lösung für die Arbeiterfrage : a) Kranken-, Unfall-, Invaliditäts- und Altersversicherung (1883/87) b)Grundstrukturen so wie Pflichtversicherung, Hilfe in Notlagen, Rechtsanspruch, Selbstverwaltung, Vielfalt der Versicherungsträger. -> Kaiserreich war der Pionier des Wohlfahrtstaats -> daraufhin folgten andere Länder aber auf unterschiedlichen Wegen. Es gibt 3 Merkmale an denen man die typen von Wohlfahrtstaaten erkennen kann : Dekommodifizierung : Elementares Merkmal einer dekommodifizierten Altersversorgung ist zudem, dass der Vermögensstamm eines persönlichen Altersvorsorgevermögens unangetastet bleibt, wenn der Vermögensinhaber im Verlauf seiner Erwerbsbiographie oder danach insolvent wird.Stratifizierung Verhältnis von Staat, Markt und Familie