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Wirtschaftspolitik (Fach) / WIPO (Lektion)

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  • Akzerlerationshypothese Diese besagt, dass eine Erhöhung der Konsumgüternachfrage, eine prozentual größere Erhöhung der Nachfrage nach Investitionsgütern nach sich zieht. Diese Hypothese beruht auf der Annahme, dass eine kapitalintensive Volkswirtschaft zur Befriedigung einer zusätlichen Konsumgüternachfrage, ihre Produktionskapazitäten durch Investitionen erweitern muss, die wertmäßig zunächst weit über der zusätzlichen Konsumnachfrage liegen.  Um etwa bei Vollauslastung der Kapazitäten der Automobilindustrie, die Produktion zu steigern, müssen Anlageinvestitionen vorgenommen werden, deren Aufwand beim heutigen technischen Stand ein Mehrfaches des Wertes, der zusätzlichen jährlichen Automobilproduktion ausmacht. 
  • Magisches Viereck Hauptziele der staatlichen Wirtschaftspolitik, 1967 StabG  - hoher Beschäftigungsgrad - Preisstabilität - Wirtschaftswachstum - Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
  • OECD - Sozialindikatoren - Gesundheit - Ausbildung - Kaufkraft - Sicherheit - Arbeit und Qualität des Arbeitlebens - Zeitbudget und Freizeit - pysische Umwelt  - soziale Beteiligungschancen
  • Annahme der vollkommenen Konkurrenz Es gibt eine Vielzahl etwa gleich großer Anbieter und Nachfrager, für die der Preis vom Markt vorgegeben ist. Sie sind Preisnehmer und Mengenanpasser.  Alle Anbieter und Nachfrager haben freien Marktzutritt und Marktaustritt. (dh. es gibt keine Subventionen) es gibt keine Präferenzen für bestimmte Käufer und Verkäufer, und nur gleichartige Produkte. (dh. es gibt keine räumlichen, zeitlichen, persönlichen, sachlichen Differenzierungen etwa in Bezug auf Entferungen und Lieferfristen) Alle Wirtschaftssubjekte sind über die gegenwärtigen und zukünftigen Marktsituationen vollständig informiert. (Markttransparenz) 
  • Keynes Theorie - das Problem der Stagflation 1. Argument: keine Inflation bei geringer Kaufkraft  Bei hoher Arbeitslosigkeit besitzt dieser Teil vom Menschen keine Kaufkraft, also tritt keine Inflation ein 2. Argument: keine lohnreduzierte Inflation bei Unterbeschäftigung ( Lohn-Preis-Spirale wegen fehlender Macht der Gewerkschaften)  Schließt gleichzeitiges Auftreten von Inflation und stagnierter Wirtschaftstätigkeit aus. Inflation müsste in einer Rezession und bei wachsender Arbeitslosigkeit gegen Null gehen. 
  • Worin besteht das Dilemma bei Stagflation? Bei einer Stagflation bekämpft man Stagration mit expansiven Maßnahmen, wodurch sich die Situation im Bereich Inflation verschlechtert.  Um Inflation zu bekämpfen treten die restriktiven Maßnahmen ein, wodurch sich die Situation im Bereich Rezession verschlechtert.  Bei beiden Maßnahmen kann der Zustand nicht verbessert werden, sondern nur ein Bereich wird verbessert, und dadruch verschlechtert sich gleichzeitig die Situation im anderen Bereich. 
  • 8 Elemente einer angebotsorientieren Wachstumskonzeption 1. Konsolidierung der Budgetdefizite - Umwandlung kurzfristiger Staatsschulden in Anleihen  2. Umstrukturierung der Staatsausgaben - Förderung von Unternehmen & Investitionen in die  Verbesserung der Infrastruktur 3. Reform des Steuersystems - Änderung des Steuersystems in Hinsicht auf die Industrie 4. Reform des Sozialsystems - Erhöhung der Krankenkassenbeiträge 5. Flexibilisierung des Arbeitsmarktes - mehr einheimische AN, bessere Markttransparenz 6. produktivitätsorientierte Lohnpolitik - zb. Prämien für AN, bei Erreichung einer bestimmten produzierten Menge 7. Deregulierung und Reprivatisierung - Abbau von Vorschriften, und privates Eigentum in staatliches umwandeln 8. Forschungs und Technologiepolik - staatliche Subventionen für Forschungs und Technologieprojekte zb. Genforschung, Weltraumtechnik 
  • inflatiorische Lücke treffen Angebot & Nachfrage aufeinander, wird der Gleichgewichtspreis bestimmt (A=N) die Angebotskurve des Gleichgewichtspreises schneidet die kurzfristige Angebotskurve die Schnittstelle der zwei Angebotskurven mit der kurzfristigen Menge, bildet die inflatorische Lücke Zwischen 1959 und 1966 herrschte in der BRD Vollbeschäftigung, dadurch wurde Kaufkraft geschaffen.  wenn die Produktionsausweitung letzlich auf die Vollbeschäftigunggrenze stößt, und kurzfristig keine Ausweitung der Produktion mehr möglich ist, bewirkt allein der Nachfrageüberhang eine Preisniveausteigerung. Trotz erhöhter Ausgaben, bleibt die Gütermenge, die die Nachfrage für ihr Geld erhalten, konstant. 
  • Adam Smith "An Inquiry into the Nature" Jeder Mensch hat ein Selbstinteresse (Egoismus) und arbeitet nicht um des Wohlwollen. Bedürfnisbefriedigung, Selbsterhaltung, Wohlstandzielsetzung sind Gründe zum Arbeiten.  Die Koordination des individuellen Interesses erfolgt über das freie Spiel von Angebot und Nachfrage am Markt, der durch Preis & Wettbewerbsmechanismus wie durch eine invisible Hand gesteuert wird.  Die ökönomische Neutralität des Staates wird gefördert. -Nachtwärter Staat- Staat greift nur ein, wenn nötig. Bsp: Dinge wie Bildung, Gesundheit und Verteidigung werden vom Staat übernommen.  Aufgrund des Marktsystems und der invisible Hand gibt es keine Arbeitslosigkeit, da es durch die invisible Hand immer wieder zu einem Gleichgewichtspunkt kommen.  Kurz: Eigennutz sorgt für eine funktioniernde Wirtschaft
  • gesamtwirtschaftliches Produktpotential als gesamtwirtschaftliches Produktpotential wird das potentielle Produktionsvolumen einer Volkswirtschaft aufgrund ihrer Austattung mit Produktionsfaktoren bezeichnet Es wird also begrenzt durch den gesamtwirtschaftlichen Bestand an:  Boden, Kaptial, technischen Fortschritt und Arbeit und es gibt die potentielle Produktion an Gütern und Dienstleistungen bei Vollauslastung der vorhandenen Produktionsfaktoren an. Es wird geschätzt.
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  • neoklassichen Arbeitsmarktmodell liegt der Mindestlohn (hier L1) oberhalb von L0, so werden die AG weniger Arbeitskräfte nachfragen, als sie nachfragen würden, wenn der markträumende Lohn zu zahlen wäre.  Die unfreiwillige Arbeitslosigkeit entsteht durch die Einführung des Mindestlohns liegt der Mindestlohn (hier L2) unterhalb des markräumenden Lohns, so ist er irrelevant. In einer solchen Situation stellt sich ein Nachfrageüberschuss (EF) nach Arbeit ein,  und die AG werden bereit sein, einen höheren Lohn, als den Mindestlohn zu zahlen, und zwar in der Höhe des markträumenden Lohns.  Das Gleichgewicht im Arbeitsmarkt ist dort erreicht, wo das Angebot von und die Nachfrage nach Arbeit sich treffen. Hier wird der Lohn L0 bezahlt, und die Arbeitsmenge beträgt x0. Im Gleichgewicht ist jeder beschäftigt, der zum herrschenden Lohnsatz Arbeit anbieten möchte, und alle AG können zum herrschenden Lohnsatz ihre geplante Nachfrage befriedigen.  Die Einführung von Mindestlöhnen führt zur unfreiwilliger Arbeitlosigkeit, weil nicht mehr alle, die  Arbeit anbieten möchten, eine Beschäftigung finden. 
  • BRD gebräuchlichsten Indikator für wirtschaftliches Wachstum Der wichtigste Indikator der BRD ist das Bruttosozialprodukt. (BSP)  Das BSP ist der gebräuchlichste Indikator für wirtschaftliches Wachstum.  Das BSP ist die Summe der Güter und Dienstleistungen die in einer Periode, meist in einem Jahr, einem letzen Verwendungszweck zugeführt werden, (Investiton, Export) bewertet mit den Preisen dieser Güter 
  • wage lag Die positiven Selbstverstärkungswirkungen in der Expansionsphase werden durch Verstärkungseffekte im Verteilungprozess unterstüzt:  Die Lohnentwicklung folgt der Produktivitätsentwicklung mit zeitlicher Verzögerung, weil die Nachfrage nach Arbeitskräften sich langsamer entwickelt, und die Arbeitslosigkeit zu Beginn der Expansionsphase noch relativ hoch ist.  Dadurch sinken die Lohnstückkosten, wordurch sich die Gewinnquote der Unternehmen mit investitionsteigender Wirkung erhöht. 
  • economies of scale Die Möglichkeit, bei steigender Kapazitätsauslastung durch economies of scale, erhebliche Produktivitätszuwächse zu erzielen, gilt als weiterer Faktor der Selbstverstärkung in der Expansionsphase.  Diese economies of scale bewirken, dass eine Vervielfachung des Inputs an Produktionsmitteln (Faktoreinsatzmenge) mit einem Faktor k zu einer Erhöhung des Produktionsoutputs (Ausbringung) um mehr als das k fache führt.  1. konstante Skalenerträge 2. zunehmende Skalenerträge
  • Phasen des Konjunkturzyklus In der Erholungsphase des Aufschwungs zeichnet sich ein steigender, aber noch unterdurchschnittlicher Auslastungsgrad ab. Mit dem Überschreiten der durchschnittlichen Auslastung beginnt die Expansionsphase, die bis zur vollen Auslastung reicht. Entlang dem Plateau der Vollauslastung, ist die Anspannung, die Hochkonjunktur oder der Boom angesiedelt.  Im Abschwung entspannt sich die Auslastung, die Kurve sinkt. In der Erholungsphase wird durch eine abnehmende, aber noch überdurchschnittlich hohe Auslastung angesiedelt.  Letzlich sinkt in der Abschwächung die Auslastung unter den Durchschnittswert. Nach dem Überschreiten des unteren Wendepunktes beginnt eine neue Erholungsphase
  • Akzelerationshypthese im Abschwung Umkehr des expansiven Prozesses in der Investitionsgüterindustrie bereits dann, wenn Konsumgüternachfrage nicht mehr mit zunehmender Wachstumsrate ansteigt wenn in der Konsumgüterindustrie die Kapazitätenausweitung nicht mehr mit der gleichen Zuwachsrate vorgenommen wird, fehlen die Anschlussaufträge der Investitionsgüter. Daraufhin geht dort die Produktion, Beschäftigung und Einkommen zurück.