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Einführung in die Gebiete (Fach) / Sprache und Denken (Lektion)

VL 26.11.18

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  • Was umfasst Kognition? alle mentalen Prozesse, mit denen wir:- Informationen enkodieren und verstehen- Informationen speichern und abrufen- Kommunizieren- Wissen über die Welt erwerben- Probleme lösen- Urteile und entscheidungen fällen letzten vier: Teil von Denken/Koginition & Sprache 
  • Sprache (Grunddefinition) System für die Kommunikation mit anderen Individuen durch bedeutungstragende Signale, die nach grammatikalischen Regeln kombiniert werden (hebt den Mensch von anderen Spezies ab)
  • Was macht menschliche Sprache einzigartig? - komplexe Struktur- Wörter für abtrakte Konstrukte (Demokratie, Einhorn)- Wir denken (meist) in sprachlichen Begriffen
  • Was entwickelt sich schneller "Sprache verstehen" oder "Sprache sprechen"? Sprache verstehen (-> Kinder akkumulieren (sammeln) erst viel von Sprache bis sie beginnen zu sprechen)
  • Wie schnell ist Sprachentwicklung? Extrem Schnell(mit 5 Jahren schon Wortschatz von 10.000 Wörtern)
  • Was ist bei fast allen Kindern in der Sprachentwicklung zu beobachten? Fehler folgen meist grammatikalischen Regeln(Fehler bei fast allen Kindern gleich)
  • Ist die Sprachentwicklung von gehörlosen Kindern mit der von gesunden Kindern vergleichbar? Ja, ähnliche Abschnitte, nur dann mit Gebärdensprache nachdem sie merken, dass sie eigenes "Brabbeln" nicht hören können
  • Sprachentwicklung nach Interaktionismus Sprachentwicklung aufgrund angeborener Fähigkeiten UND sozialen Interaktionen
  • Sprachentwicklung nach dem Nativismus Menschliches Gehirn besitzt "language acquisition device" -> Gehirn ist vorbereitet Grammatik zu lernen
  • Sprachentwicklung nach dem Behaviorismus Sprachentwicklung durch Verstärkung, Shaping und Löschung (operante Konditionierung)
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  • Probleme des Ansatz des Behaviorismus (Sprachentwicklung) - Eltern lehren kaum Grammatik - Kinder generieren mehr Sätze als sie hören - Übergeneralsieren beim Sprachlernen -> eine grammatikalische Regel wird für alles angewandt (ca. mit 4-5 Jahren)(nach beh. sollte dies nicht passieren) Grund: erst NUR imitation, dann Anwenden der Grammatik (mit Fehlern)
  • Broca Areal Sprachproduktion (nicht Sprechen an sich, also motorische Bewegung des Kiefers etc., nur mentaler Prozess)
  • Wernicke Areal Sprachverständnis
  • Aphasie Verlust des Sprechvermögens oder Sprechverstehens infolge einer Erkrankung im Sprachzentrum des Gehirns
  • Brocas Aphasie (Non-fluent Aphasie) Patienten können alles verstehen (und sinnvoll auf Fragen eingehen), aber Sprechen ist gestört"abgehaktes" Sprechen
  • Wernickes Aphasie (Fluent Aphasie) flüssige Sprache, zusammenhängende Sätze, jedoch in keiner sinvollen Reihe-> auch kein sinvolles Eingehen auf Fragen
  • Wozu helfen Kategorien/Konzepte/Kognitive Schemata beim Denken? - strukturieren die Welt(helfen beim Merken von Dingen) - machen die Welt begreifbar(konfuse/chaotische Welt wird zu sinnvoller Einheit) - helfen bei der Kommunikation (ermöglichen v.a. auch schnelle Kommunikation)
  • Was sind Kategorien-spezifische Defizite? Läsionen in spezifischen Hirnbereichen führen zu Defiziten im Erkennen spezifischer Kategorien(linker frontaler Temporallapenn: Menschen/Gesichterinferiorer linker Temporallappen: TiereGrenze Temporal-/ Okzipitallappen: Werkzeuge (z.B. Stifte, Glas))
  • Prototyp typischer Vertreter oder idealtypische Vorstellung eines Exemplares einer Kategorie (z.B. Vogel: Amsel)
  • Definition Beschreibung der Kategoriekriterien, z.B. "Ein Dreieck hat 3 Seiten"
  • Prototyp-Theorie neue Objekte werden anhand von Prototyp kategorisiert
  • Exemplar-Theorie neue Objektive werden durch Vergleich mit allen Kategorie-Exemplaren kategorisiert
  • Kategoriale Sprachwahrnehmung Auf Nachbereitungszetteln durchlesen
  • Linguistischer Determinismus (Whorf) Die Sprache determiniert das Denken z.B. Mythos: Hopi-Indianer haben keine Imperfekt, deshalb können sie nicht über die Vergangenheit nachdenken (nach heutigem Stand nicht haltbar)
  • Algorithmus Logische Regel oder systematische Vorgehensweise, die garantiert zur Lösung einer Problematik führt
  • Heuristik Einfache Strategie zur Einengung der Auswahl erfolgversprechender Lösungsansätze
  • Analoges Problemlösen Schon bestehende Lösungsprinzipien aus anderem Bereich auf untersuchten Bereich anwenden
  • Mentales Set (Hindernis Problemlösen) Tendenz, ein Problem auf bestimmte Weise anzupacken und bewährte Lösungsmethoden zu wiederholen 
  • Funktionale Gebundenheit (Hindernisse Problemlösen) Tendenz, Dinge ausschließlich im Sinne ihrer üblichen Funktion zu sehen
  • Verfügbarkeitsheuristik (Entscheiden und Urteilen) Wenn wir die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen bewerten, orientieren wir uns an ihrer Verfügbarkeit im Gedächtnis +  wenn uns schnell Beispiele einfallen, nehmen wir an, dass solches Ereignis häufig auftritt ( z.B. Flugzeugabsturz spektakulärer, obwohl sehr (!) viel seltener als Autounfall)
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  • Repräsentativheuristik Bewertung der Wahrscheinlichkeit eines Beispiels -> Orientierung an Prototyp wie typisch/repräsentativ ist bestimmte Aussage für Person/Objekt/Ereignis?
  • Base Rate Fallacy (Basis-Rate) Häufigkeit des Vorkommens eines Merkmals in der Grundgesamtheit (Population)
  • Framing-Effekt Die Art und Weise, wie ein Sachverhalt dargestellt wird, kann unser Urteil beeinflussen
  • Framing Effect: Prospect Theory, Häufigkeits-Format-Hypothese auf Nachbereitungszetteln durchlesen 
  • Überzeugungsbias eher bereit Schlussfolgerungen als logisch zu akzeptieren, wenn sie mit unseren Überzeugungen übereinstimmt Neigung dazu an Überzeugungen festzuhalten, auch wenn die ursprünglichen Argumente entkräftet werden
  • Erwartungshaltung Erwarten beeinflussen Erleben (folie 44)
  • Belief Perseverance auch wenn sich Sachen als falsch herausstellen, gibt es Leute, die an diesem Glauben festhalten