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Klinische Psychologie II (Fach) / alles mit allem (Lektion)

Klinische Psychologie II FSU Jena 2018

Diese Lektion wurde von PsychoStudyKo erstellt.

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  • Welches Symptom wurde bei zwei Dritteln aller Schizophrenen festgestellt? Flacher Affekt (scheint sich v.a. auf den Emotionsausdruck zu beziehen -> in einer Studie berichten Schizophrene gleich viel wie die KG von Emotionen und waren körperlich stärker erregt -> Studie durchgeführt mit Film)
  • Wie wirken Neuroleptika und welche Nebenwirkungen haben sie bei der Behandlung von Schizophrenie? Durch Blockieren der Postsynapse am D2-Rezeptor sorgen sie für eine verringerte Dopaminaktivität im mesolimbischen System. Die Nebenwirkungen klassischer Neuroleptika ähneln denen von Parkinson. Neuere atypische Neuroleptika zeigen dagegen weniger motorische Nebenwirkungen und haben einen Einfluss auf die Negativsymptomatik (Erhöhung des Dopamingehalts im präfrontalen Kortex) - vermutet wird eine spezifischere Bindung an den D2-Rezeptor 
  • Welche Befunde sprechen für die Dopaminhypothese der Schizophrenie? Die Verringerung der Positivsymptomatik durch klassiche und atypische Neuroleptika / Antipsychotika. Die Auslösung von psychotischen Symptomen durch Dopaminagonisten wie Amphetamine und Kokain. Die Wirkung der Neuroleptika scheint auf zu viele Dopaminrezeptoren (D2) oder auf deren Hyperaktivität, nicht aber auf einen Überschuss an Dopamin zurückzuführen zu sein.
  • Wie lässt sich Substanzabhängigkeit durch ein psychosoziales Modell erklären? Verfügbarkeit von Substanz ist höher als die von alternativen Ressourcen (z.B. Abstinenz oder soziale Belohnungssysteme) Der kurzfristig erreichbare Nutzen von dem Substanzgebrauch übersteigt den langfristigen Nutzen der Abstinenz (hyperbolische Dyskontierung) Bei gering erreichbaren (alternativen) Ressourcen ist die Wahl der Substanz wahrscheinlicher.
  • Was ist der grundsätzliche Unterschied zwischen Persönlichkeit und Persönlichkeitsstörung? Die Persönlichkeit kann, die Persönlichkeitsstörung kann nicht. Durch die Flexibilität der Persönlichkeit erlebt sie insgesamt weniger Konflikte mit ihrer Umwelt, mit der die Persönlichkeitsstörung auseinandersetzen muss.
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