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Spezielle Pathologie (Fach) / Fragenkatalog VI (Lektion)
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- Wie sind eine Leber mit mikronodulärer Leberzirrhose aus? verkleinert, sehr derb, hellbraun-grünlichbraun, glatt oder feingranuliert
- Biläre Leberzorrhose: entwickelt sich aus dem Verschluß der extrahepatischen Gallenwege selten: Endzustand einer chronischen Cholangiohepatits (Katze) Leber: vergrößert, heller, derbHisto: Entzündung, portale Fibrosemit hgr. Gallengangsprolieferation
- Wo treten Entzündungen im Pankreas auf? immer in der Läppchenperipherie
- Patho der Pankreatitis sulzige Verbreiterung der Interstitien, graurote hämorrhagische Bezirke, herdförmige weiße Parenchymnekrosen v. a. am Pankreaskörper, auch im peripankratischen Fett und evtl. im Netz und im Mesenterium sind u. U. Nekroseherde nachweisbar. Peritonitische Verklebungen zwischen Pankreas und Netz bzw. Mesenterium, rötlich-trüber Bauchhöhlenerguss
- Histo Pankreatitis Speichelödem (Bauchspeichel und Ödemflüssigkeit), eiweißreiches Exsudat mit Neutros in den Intersititien, akute eitrige Steatitis, greift auf Pankreasgewebe über, oft gleichzeitig Hämorrhageien und Gefäßtrombosen
- Welcher Formen der Pankreatitis gibt es? - akute nekrotisierende P./ Akute Pankreasnekrose - begleit-Pankreatitis - akute eitrige P. - chronische.rezidivierende P. - chronisch.fibrosierende P.
- Ursache für Tubulonephrosen: Hypoxie (Ischämie), Toxine, intraepitheliale Speicherungen, intratubuläre oder interstielle Absammlung von Stoffen, die das Glomerulumfiltrat passiert haben.
- morhphologische Veränderungen bei Tubulonephrosen: umspezifisch, trübe Schwellung, vakuolige Degeneration, Verfettung, Nekrose ABER:die Art und die Menge der gespseicherten bzw. angesammelten Stoffe erlaubt Rückschlüsse bzw. die Zuordnung zu bestimmten Krankheitsbildern
- Schockniere Ischämie leichte Schwellung, Blässe, Schnittfläche feuchtHisto:herdförmig oder diffuse Weitstellung der Tubuluslichtungen, Flüssigkeitsansammlungen im Interstitium, trübe Schwellung, hydrophische Degeneration, Epithelnekrosen, DIC/ Mikrothromben können in Glumerulumschlingen und bei irreversiblen Phase des Schocks hinzutreten
- Wie heißt eine Sonderform der Schockniere? Bilaterale Nierenrindennekrose
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- Wann ensteht eine Nierenrindennekrose? Wenn die Ischämoe länger als 2h anhält
- Wozu rechnet man die mit aktuem Nierenversagen einhergehende chromoproteinämischen (Hb/ Mb-urie) und cholämische (Bilirubinämie) Nephrosen ? zur Bilateralen Nierenrindennekrose: es liegt eine massivr Hämo-, Myo- oder Bilirubinämie vor und gleichzeitig rinr (schockbedingte) Ischämie. Ohne Ischämie oder toxische Tubulusschädigung verläuft es nicht tödlich.
- ischämische chromoproteinämische Nephrose Crush-Niere: Niere vergrößert, Kapseln gespannt und leicht abziehbar. Rinde und Mark dunkelbraun bis schwarz.
- Bei welchen Krankheiten kann es zu einer Crush (zerquetschte) Niere kommen? - chronischer Cu-Vergiftung Schaf/ Kalb - Chlorat- und Nietratvergiftungen (Methhämoglobnämie) - bazilläre Hb-URie des Schafes und Rindes (Cl. novii Typ D) - autoimmunhämolytische Anämie neugeborener Fohlen - schwere Form der paralytische Myglobinurie des Pferdes - umfangreiche Muskeltraumen - RHD
- Hämo-/ Myoglobinzyliner (kristallin oder granulär mit Eiweiß) in HEnleschen Schleifen und Mittelstücken, degenerative Veränderungen, Farbstoffrückresorption (tropfige Speicherung) in proximalen Tubuli, Eiweiß in Kapsel und Tubulusräumen (Proteinurie) bei ischämischer chromoproteinämischer Nephrose (Crush-Niere)
- Bei welcher Krankheit kommt es zur ischämische cholämische Nekrose? Leptospirose des Hundes
- Ursachen für toxische Tubulonephrosen Quecksibersalze (Sublimat: schwere Nekrose und dystrophische Verkalkung v. a. der distalen Abschnitte der Hauptstücke; Kalomel: quecksilberhaltige Fungizide), Kaliumbichromat (Nekrose mehr proximal), Urannitrat, Cadmium, Wismut, Thallium, Arsen, Phosphor, Tetrachlorkohlenstoff, Phenol, Monensin, Mycotoxine Bleivergiftungen (Hd., Wdk) Sulfonamide, Antibiotika (Gentamycin, Oxytretazyklin) Äthylenglycol
- Wodurch entstehen Mycotoxische Nephropatien? alimentäre Aufnnahme nierenschädigender sekundärer Pilzstoffwechselprodukte (v. a. Schwein, aber auch Pfd, Mensch)
- Patho und Histo bei Mycotoxischer Nephropathie Nieren hell, vergrößert, oberflächlich gesprenkeltDegeneration der prox. Tubuli, Atrophie von Nephronen, glomuläre Sklerose, Fibrose der Rindenschicht; dabei ist die Tubulonephrose die primäre Veränderung
- Plasmozytom: Nephrohydrose, sek. Schädigung der Glomerula. Tubulusatrophie, Verkalkung, Fibrose, Niereninsuffizienz
- Prgmentnephrosen Hb, Mb, Hämosiderin, Gallenfarbstoffe, Lipofuszin sind häufig. extrem selten sind Melanin, Porphyrine und Homogentisinsäure Nieren braunrot bis schwarzrot, Funktion aber nur gestört, wenn zugleich ischämische oder toxische Schäden vorliegen. ggf. Nierenrinde dunklbraun (durch Hämosidierin)
- Cloisonné-Niere Zg Ursache unklar, Ebenjolzniere, Basalmmembran verdickt, braunschwarzes Pigment aus Hämosiderin und Ferritin, keine Funktionsstörung
- cholämische Niere durch Bilirubinämie (Ikterus): schutzig gelblich-grün-oliv verfärbt
- Fuszinnephrose Ebenholzniere, bei erwachsenden Rindern. Lipofuscin-ähnliches Pigmentin der pars convuluta der Hauptstücke und eventuell der Skelettmuskulatur, keine Funktionsstörung
- tropfige Verfettung der Niere nur als Folge toxischer (Ketose, Phosphor), hyoxischer (selten) oder lipämischer (D.mellitus, Hyperlipidämie der Ponies, Ketose) Zustände fettreiche Nieren sind sehr hellgelb und weich, Schnittfläche fettig
- Glycogennephrose bei schwerem Diabetes mellitus (HD., Ktz) Glukosurie -> tlw. Glucose rückresorbiert und intrazellul#r als Glycogen gespeichert (Henleschleifen-Epithel). Gleichzeitig verfetten die proximalen Tubuli w/ Lipidämie.
- Tubulonephrosen mit Konkrementablagerungen umfasst: Verkalkungen, Harnsäureinfarkte, Nierengicht, Xanthinnephrose, Oxalnephrose
- Tubulanephrosen - Verkalkungen: makroskopisch feine weiße Stippen oder radiäre Streifung
- Metastatische Verkalkungen: Vit. D3/ Hyperkalzämie, sek. Hyperparatheroidismus treten im Bereich der tubulären Basalmembran, der Baumannschen Kapsel, im Interstitium und in Gefäßwändern auf.
- Dystrophischer Verkalkungen: v.a. bei nekrotisierenden Tubulonephrose und zusammen mit metastatischen bei Schrumpfnieren sowie gelegentlich bei sehr starkem Erbrechen mit Hypochlorämie