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Hämastasiologie, Infektiologie (Fach) / Hämastasiologie (Lektion)

3. Semester

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  • Thromobophiliediagnostik Basis: Quick, aPTT, Thrombinzeit, FibrinogenBlutbild, Leber- und Nierenwerte, LDH, Urinstatus, Elektrophorese Speziell: APC-Resistenz/Faktor-V-Mutation, FII-Mutation (Prothrombin-Mutation), Protein C+S, Antithrombin, Lupusantikoagulanz, Anti-Cardiolipin-Ak erweitert: Homocystein, Lp(a), F VIII, PNH, Polymorphismen
  • Thromobophiliediagnostik Probleme Akutphase: Beeinflussung vershc. Testergebnisse, erniedr. Werte der Inh. sind deshalb nicht beweisend, aber Normalbefunde schließen hereditären Defekt aus unter Marcumar: Protein C+S Bestimmung nicht sinnvoll, da durch Marcumar vermindertLupusantikoagulanz nur eingeschränkt beurteilbar-> Testung ideal 3-4Wo nach Absetzen des Marcumar Molekul. Analyse werden nicht durhc Medikamente beeinflusst Aktivität des Protein S durch östrogenhaltige Kontrazeptiva, in Schwangerschaft, postpartal und in Akuphase vermindert Protein C in Schwangerschaft um bis zu 30% erhöht
  • Thromobophiliediagnostik Zeitpunkt APC-Resistenz, Antithrombin, Antiphospholipid-Ak und Prothrombinmutation: immer erhöhter Faktor VIII: 2 monate nach Thrombose oder > 1 Monat nach Absetzen der Antikoagulanz Protein C: bei frischer Thrombose, > 1 Monat nach Absetzen der Antikoagulanz, Schwangerschaft, orale Kontrazeptiva Protein S: frische Thrombose, > 1 Monat nach Absetzen der Antikoagulanz
  • Thromobophiliediagnostik Familientestung empfohlen bei: Antithrombin-Mangel, Protein C oder S Mangel nicht generell empfohlen: F V (Typ Leiden) Mutation, Prothrombin Mutation-> evtl. bei jungen Frauen, kombinierten oder homozygoten Defekten gute Aufklärung der Patienten
  • Thromobophilie Konsequenzen Asympt.: keine Primär-Dauerantikoagulation!            Thromboembolieprophylaxe in Risikosituationen, Gravidität (bei Antithrombin-Mangel),             postpartal (v.a. nach Sectio Caesarea bis zur 6. Wo)             orake Kontrazeptiva sind kontraindiziert sympt.: evtl. längerfristige Antikoagulantien bei Antithrombinmangel, Antiphospholipid-Ak, mehrfache Gendefekte
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