59

Einführung in die Biologie der Pflanzen (Fach) / Neubauer (Lektion)

1. Semester

Diese Lektion wurde von Johanna123 erstellt.

Lektion lernen

  • 55. Eine Pflanzenzelle ist von einer hypertonischen Lösung umgeben. Was bedeutet dies und welche Folgen hat dieser Zustand? Außerhalb der Zelle ist ein niedriges Wasserpotential ->Wasser fließt aus der Zelle -> Protoplast schrumpft, löst sich von Zellwand -> führt zu Plasmolyse und Welke
  • 56. Was versteht man unter Transpiration. Welche Funktion erfüllt sie? Sind die Wege des WassersKühlung der BlätterPumpe die das Wasser nach oben zieht.
  • 57. Erklären sie den Begriff Guttation. Wann erfolgt sie Guttation= Abgabe flüssigen Wassers über das Blattgewebe. Wasser wird aus kleinen Poren gepresstIst Folge des Wurzeldrucks und erfolgt, wenn keine Transpiration stattfindet oder stark vermindert ist z.B. nachts, wenn Stomata geschlossen, in den frühen Morgenstunden bei hoher Luftfeuchtigkeit-> Transpirationsstrom bleibt aufrechterhalten
  • 58. Nennen sie die 5 wichtigsten Klassen von Phytohormonen Auxine Cytokinine Giberelline Abscisinsäure Ethylen
  • 59. Nennen sie jeweils 2 wichtige Funktionen folgender Phytohormone. Auxine, Cytokinine, Giberelline, Abscisinsäure, Ethylen Auxine: Stimulation des Zellwachstums, Förderung der Entwicklung von FrüchtenCytokinine: Förderung der Zellteilung(Spross/Wurzelwachstum), Verzögerung der BlattalterungGiberelline:Stimulation der Zellstreckung und Zellteilung, Förderung der Streckung der SprossachseAbscisinsäure: Förderung der Samenruhe, Regulierung der Öffnungsweite der SpaltöffnungEthylen:Schützt Pflanzen vor physikalischen Beanspruchung, Förderung des Reifeprozesses von Früchten
  • 9. Was sind Tüpfel, wie sind sie aufgebaut? Poren für WassertransferTüpfel sind charakteristische Unterbrechungen der sekundär Wände, Tüpfel von zwei Zellen liegen sich gegenüber, Schließhaut Mittellamelle und beide Primärwände zwischen den Tüpfeln, beide Tüpfel bilden Tüpfelpaar, einfache Tüpfel und Hoftüpfel( Tüpfelkanal erweitert sich an der Schließhaut zu einem Hof
  • 10. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Bildungsgewebe und Dauergeweben. Erläutern sie, wie sich die beiden Gewebe unterscheiden und wie sie in Beziehung stehen. Bildungsgewebe enthalten meristematische Zellen die teilungsfähig aber nicht differenziert sind. Differenzierte Zellen sind teilungsinaktiv, spezialisiert, übern eine bestimmte Funktion aus und bilden Dauergeweben. Aus dem Bildungsgewebe entsteht irgendwann Dauergewebe. Auch Dauergewebe kann meristematische Zellen hervorbringen: Das Kambium beim sekundären Dickenwachstum
  • 60. Was ist apikale Dominanz? Wie kann sie gebrochen werden? Welche Phytohormone sind daran beteiligt? =Unterdrückung des Auswachsens von Achselknospen durch Apikalknospen in der Sprossachse.Sprossspitze ist aktiv für das Längenwachstum zuständig, Auxin im Sprossapikalmeristem fördert apikale DominanzSprossspitze entfernen-> kein Auxin vorhanden--> es bilden sich Seitentriebe
  • 27. Erläutern sie das primäre Wachstum einer Sprossachse. Das Sprossapikalmeristem bildet:Zellen für primäre SprossachseBlattprimordien (Blattanlagen): Blätter entwickeln sich zapfenförmig, exogen aus Achselknospen: durch ihre Aktivierung kommt es zu Verzweigung
Anzeige