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Klinische 2 (Fach) / 081 Systemische Therapie Familientherapie (Lektion)
- Systemische therapie – Famillientherapie Überbegriffe vieler heterogener Therapieverfahren
- Systemische therapie – Famillientherapie Grundkonzept Ursache für Verhaltensprobleme oder seelische Störungen nicht in biologischen individuellen Faktoren sondern (familiäre) interaktion
- Systemische therapie – Famillientherapie Grunkdonzept Konsequenz Nicht der Symptomträger sondern das gesamte gestörte System bzw. kommunikation muss verändert werden
- Familientherapie Definition Psychotherapeutischer Ansatz mit dem Ziel interaktionen in interpersonellen Systemen zu verändern und damit probleme einzelner Familienmitglieder, probleme von Familiensubsystemen oder der gesamten Familie zu verändern Bei einer individuellen Pathologie wird angestrebt diese durch eine induktion von veränderungen im Beziehungsgefüge zu verändern
- Kennzeichen systemischer Therapie Es wird besonders auf die sozialen Bezüge einnes Indexpatienten fokussiert Gefühle werden auf unterschiedlichen Systemebenen Somatisch, kognitiv emotiv und interaktiv betrachtet Aber Zirkularität Symptome resultieren aus sozialen bezügen aber beeinflussen sie auch Dafür besonders bedeutsam die Beziehungsregeln und Muster bedeutsam, die sich in repititiven Interaktionsmustern äußern Häufig im Familiensetting umgesetzt da wichtiges Bezugssystem Krankheitsrelevante veränderungen werden durch veränderung kommunikativer prozesse angeregt Beziehungsgestaltung des Therapeuten zu allen respektvoll, neutral und allpparteilich Gleichzeitig respektlosigkeit gegenüber pathogenen Ideen Grundhaltung beinhaltet eine unterstellte Autonomie der Mitgleider des Systems und eine hohe Selbstverantwortung Veränderungen sollen sich oft selbst aus ungenutztessourcen des Systems einstellen Sparsame interventionen System wird angeregt durch das infrage stellen eigener Gesetzmäßigkeiten einen neuen Zustand zu erreichen So kann sich der Patient als teil des Systems auf einem neuen niveau stabilisieren
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