13
Interkulturelles Management (Fach) / Kultur (Lektion)
Anzeige
- Kultur Definition - Kultur besteht aus Mustern von Denken, Fühlen und Handeln - Erworben durch Symbole, die Charakteristische Errungenschaften von bestimmten Gruppen wiederspiegeln - Kern sind traditionelle Ideen mit dazugehörigen Werhaltungen - "Mentale Software" wird im Sozialisationsprozess zur Kultur - Kindheit = "Primärsozialisation" Erwerb Muster vom Denken, Handeln, Fühlen = Werte und Haltungen - In der Sozialisation wird Kultur unbewusst aufgenommen und als etwas Selbstverständliches empfunden - Im Rahmen der Kultur kann sich ein Mensch frei entwickeln -Sprache sagt nichts über die Meinung und Haltung eines Menschen aus
- Kultur als mentale Programmierung (nach Hofstede) - [individuumsspezifisch] -> Persönlichkeit -> [erlebt und erlernt] - [gruppenspezifisch] -> Kultur -> [erlernt] - [universell] -> menschliche Natur -> [ererbt]
- Aufgaben des interkulturellen Managements (nach Nancy Adler) - Beschreiben des Spozialverhaltens in Organisation innerhalb von Ländern und Kulturen - Vergleichen des Sozialverhaltens in Organisation zwischen Ländern und Kulturen - Darstellung und Analyse des interkulturellen Interaktionsprozesses - Verbesserung der Interaktion zwischen Arbeitskollegen, Kunden und strategischen Partnern aus verschiedenen Ländern
- Interkulturelle Interaktion [ Mit entgegengesetzten Pfeilen] -Eigenkultur -Fremdkulur -Interkultur
- Elemente von Kultur Unsichtbare (implizite) Elemente: - Werte, Normen, Grundannahmen Sichtbare (explizite) Elemente: - kulturelle Praktiken (Rituale, Helden, Symbole) und Artefakte
- Kultur als offenes System - Kultur ist dynamisch und krrativ und zeichnet sich durch ständige Veränderung und Entwicklung aus - Implizite Elemente sind relativ stabil und verändern sich langsam (Kontinuität), - Explizite Elemente entwickeln sich schnell (Dynamik)
- Wertorientierung - Werte bilden den Kern der Kulturen - Werte sind Maßstäbe, mit denen die Menschen ihre Welt ordnen und gewichten - Als Werte bezeichnet man die allgemeine Neigung, bestimmte Umstände anderen vorzuziehen - Werte wiederspiegeln die Prioritäten einer Kultur - Werte gehören zu dne Dingen, die ein Kind impliziert lernt
- Relevanz rechtlich-politischer Normen - Rechtsordung und Rechtsbewusstsein - nationale Rechtssysteme - geschäftsrelevante Rechtsgebiete - Handels- und Wirtschaftsrecht, Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Wettbewerbsrecht, Steuerrecht, usw. - Unternehmensformen - Mitbestimmungsregelungen (zB. in der EU)
- Wirkung kulturell bedingter Wertvorstellungen - Religöse Glaubensinhalte . Naturreligionen, Weltreligionen und ihre Auswirkungen und Werte - ethische Normen - überlieferte Verhaltensvorschriften - Wertvorstellungen als Ergebnis vin Ideologien - individuelle Motive und Lebensziele - Erziehungsgrundsätze
- Einfluss sozialer Beziehungen und Bindungen - Stellenwert der Gruppierungen in der Gesellschaft - soziale Beziehungen mit religöser Begründung - Struktur und Bedeutung der Großfamilie in bestimmten Gesellschaften - Das Kastenwesen als Umweltfaktor - die Stellung der Frau in Familie und Gesellschaft - Berufsvereinigun und Gewerkschaften - Schichten und Sozialstruktur der Gesellschaft
- Anzeige
- Stand der Realitätserkenntnis und Verfahrenstechnik - Weltbild in der Gesellschaft des Gastlandes - soziale Akzeptanz der Wissenschaft - Ausbildungsstandard - Sprache und Kommunikationstechnik - Stand der Verfahrenstechnik (Technologie) - Rationalität des Handelnden - vorhandene Werkstoffe und Werkzeuge
- Dominanz der "Tocher-Mutter" Beziehung - Aufgrund von Mutter-Tochter Beziehungen können Spannungen bei der Zielabstimmung, Kommunikation und Berichtspraxis enstehen - Notwenig ist ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen der Unternehmensspitze und dem verantwortlichen Top-Manager vor Ort - Als Top-Manager vor Ort kann sowohl ein Manager aus dem Mutterland, als auch aus dem Gastland eingesetzt werden - Regelmäßige Ziel- und Interessensabstimmung ist immer notwenig
- Konvergenzthese - Aufgrund technische und wirtschaftlicher Sachzwänge werden verschiedene Wirtschaftsordnungen ausgeglichen - Homogenisierung der Verhaltens- und Konsumgewohnheiten der Bevölkerung - Im Zuge der Glabilisierung werden kulturelle Eigenarten nivelliert