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Antike Einführungsvorlesung (Fach) / Peloponnesischer Krieg & Folgen (Lektion)

431 vor Christus

Diese Lektion wurde von camilleoly erstellt.

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  • peloponnesischer Krieg 431-411 vor Christus
  • Thukydides sohn des cloros Sein bis heute Maßstäbe setzendes Werk Der Peloponnesische Krieg (ein Originaltitel ist nicht überliefert) hinterließ er zwar unvollendet, doch begründete er in methodischer Hinsicht erst damit eine dem Geist neutraler Wahrheitssuche durchgängig verpflichtete Geschichtsschreibung, die einem objektiv-wissenschaftlichen Anspruch genügen will. Uneins ist die heutige Thukydides-Forschung darüber, in welchem Umfang er diesem Anspruch bei der Abfassung seines Werkes gerecht geworden ist. Teilweise in Zweifel gezogen wird speziell seine Darstellung der Rolle des Perikles bei der Entstehung des Peloponnesischen Krieges. ende des Krieges 404... er schreibt nur bis 411, seine Erzählung bricht mitten im Satz ab 
  • 1. peloponesischer Krieg bereits 446, Thukidides nimmt die nicht zusammen weil sei unterschiedliche Gründe und Wirkungen hatten. 
  • Attischer Seebund der Attische Seebund, nach den Perserkriegen 50 Jahre zuvor noch ein freiwilliges Verteidigungsbündnis freier griechischer Städte, war inzwischen zu einem reinen Macht- und Zwangsinstrument Athens geworden und diente nun dem Ausbau und der Sicherung der Hegemonie Athens im Raum des Ägäischen Meers (siehe auch Pentekontaetie). In Athen wurden zudem die so genannten Langen Mauern gebaut, die die Stadt mit ihrem Hafen Piräus verbanden und so gegen Bedrohungen vom Festland immun machten.
  • Potideia Kolonie von Korinth weil es Teil des Seebundes war  Ein dritter Konflikt entwickelte sich in der Stadt Potidaia auf der Chalkidike, einem Mitglied des Attischen Seebundes, das ebenfalls gute Beziehungen zur Mutterstadt Korinth pflegte. Als Athen von Potidaia verlangte, korinthische Beamte auszuweisen und die Seemauern niederzureißen, trat dieses aus dem Seebund aus. Trotz der Unterstützung durch Korinth konnten die Athener Potidaia allerdings schnell einschließen.[5]
  • Korinth Der Streit schwelte aber weiter und führte schließlich als einer der wichtigsten Faktoren zum Ausbruch des Peloponnesischen Kriegs, als die Flotte der Korinther beim Eingreifen in die innenpolitischen Wirren der kerkyrischen Kolonie Epidamnos zuerst eine Niederlage erlitt und 433 v. Chr. trotzdem in der Seeschlacht bei den Sybota-Inseln an der Küste von Epeiros einen glanzvollen Sieg errang. Kerkyra wandte sich mit einem Hilfegesuch an Athen. Korinth begab sich auf die Seite von Sparta.
  • Ursache des Krieges Athen fühlte sich in seiner Hegemonie bedroht -> Sparta wurde immer mächtiger und hatte mehr Sympathie in Griechenland als Athen  Es gab Verwüstungen um die Stadt Athen, die sie dazu bringen sollte vor der Stadt zu kämpfen jedoch zog Athen seine Bürger in die Stadt  sie hatten den hafen zur sicherung für die Nahrung 
  • 3 Phasen des peloponesischen Krieg 1. Archidamische Krieg benannt nach dem spartaischen könig und feldherrne Archidamos II, von 431-421 2. Nikias-Frieden, der von 421-413 andauerte 3. Dekeleisch-ionische Krieg, da sich die Kampfhandlungen weiter auf Attika ausbreiteten (wo die Spartaner von Dekeleia aus operierten) und auf die Ostküste der Ägäis (Ionien). Diese Phase dauerte von 414/413 v. Chr. bis zur Niederlage Athens 404 v. Chr. an.
  • Archidamische Krieg Athen besaß verglichen mit Sparta ein schwaches Landheer, aber eine starke Flotte.Perikles Plan: Bevölkerung Attikas hinter den Langen Mauern zu schützen, andererseits aber mit der starken Flotte die Küstenstädte der Peloponnes anzugreifen und mit einer Blockierung der Seewege Sparta langsam zu zermürben (bereits im ersten Peloponnesischen Krieg wurde sie in ähnlicher Weise von dem athenischen Strategen Tolmides ausgeführt). Allerdings fanden auch Feldzüge in die Megaris statt, doch hatten diese letztendlich wenig Erfolg: Zwar fiel einer der beiden Häfen Megaras, Nisaia, 424 v. Chr. endlich den Athenern in die Hände, doch ging dieser in den letzten Kriegsjahren wieder verloren. Sparta dagegen fiel mit seinem starken Landheer in Attika ein und verwüstete das Umland von Athen, mit der Absicht, die Athener so zu einer offenen Feldschlacht zu zwingen. Die Athener ließen sich darauf jedoch wegen der Überlegenheit der spartanischen Phalanx nicht ein. Da es angesichts der starken Befestigung, des damaligen Stands der Belagerungstechnik und der damaligen Grenzen der Logistik unmöglich war, Athen einzunehmen, verfolgte auch Sparta eine Zermürbungsstrategie: Der sommerliche Einfall in Attika wiederholte sich, bis auf die Jahre 429 v. Chr. (aufgrund einer Seuche) und 426 v. Chr. (aufgrund eines Erdbebens), Jahr für Jahr. Die Spartaner verwüsteten das Land und zogen nach einigen Wochen wieder ab. Athen hingegen kostete der Unterhalt der Flotte und die Belagerung Potideias Unsummen, was zu schweren Vorwürfen gegen Perikles führte, der vorübergehend als Strategosabgesetzt wurde.[11]
  • Vertragsbrüche Athens die schlussendlich zum Krieg führten 1. Athen half dem neutralen Korkyra (Korfu) in einer Seeschlacht 433 gegen Korinth, dem Handelsrivalen Athens 2.Athen belagerte den abgefallenen Bündnispartner Potideia, nachdem Potideia sich erstens geweigert hatte, die Verbindungen zu Korinth abzubrechen, und zweitens aus dem Bündnisvertrag mit Athen ausgetreten war. Korinth erklärte nun die Angelegenheit zu einer Sache des Peloponnesischen Bundes. 3.Athen verhängte eine Handelssperre gegen Megara - einem Verbündeten Spartas Der penopolesische Bund forderte von Athen, dass sie die belagerung Potideias abbrechen und die Handelssperre aufheben, als Athen das nicht macht, bricht der Krieg aus.
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  • KLEON Bald aber gewannen Persönlichkeiten die Oberhand in der athenischen Volksversammlung, denen es nicht in erster Linie um den Ausgang des Krieges ging, sondern um die eigene Macht. Eher durch ihre Redekunst als durch vernünftige Gründe trieben sie die Athener immer wieder in gefährliche Kriegsunternehmen. Besonders KLEON, der ein vulgärer Mann und zu allen Opfern bereit gewesen sein soll, verfolgte eine maßlose Offensiv- und Machtpolitik, die wohlüberlegte Seekriegsstrategie des PERIKLES wurde aufgegeben. Es folgten mehrere erbitterte Kämpfe mit wechselnden Erfolgen.
  • BRASIDAS Athen erlitt empfindliche Niederlagen 424–422 bei Delion und auf der Chalkidike durch die Taktik des spartanischen Feldherrn BRASIDAS. Er war ein charismatischer und beeindruckender Mann, dem es gelang, etliche athenische Bundesstädte zum Abfall zu bewegen. während armidemischer phase
  • Folgen für Athen nachdem sie den Dekeleischen Krieg verloren hatten : -mussten die lange Mauer abbauen -kein Attischer Seebund mehr -nur noch 15 Schiffe ihrer Seeflotte durften sie behalten -sich für die Heerfolge Spartas verpflichten -Demokratie ablösen und dafür eine Oligarchie einführen -auswärtigen Besitzungen abtreten
  • Herrschaft der 30 eine acht Monate – von August 404 bis März 403 v. Chr. – dauernde Terrorherrschaft von 30 Oligarchen im antiken Athen. Unterstützt vom spartanischen Feldherrn Lysander, rissen nach Oligarchie strebende Männer nach der Niederlage Athens im Peloponnesischen Krieg die Macht an sich und ließen während ihrer Herrschaft mehr als 1500 politische Gegner ermorden. Ihr Sturz unter Führung des Thrasybulos machte den Weg zur Wiederherstellung der attischen Demokratie frei.