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Geschichte der Pädagogik (Fach) / KFU (Lektion)
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- Welche Art der Gesichtsschreibung gibt es? · Ideengeschichte · Personengeschichte · Problemgeschichte · Sozialgeschichte · Kulturgeschichte · Institutionengeschichte · Wissenschaftsgeschichte
- Welche Funktionen kommen „pädagogischen Klassikern“ in der Erziehungswissenschaft bzw. in der Pädagogik zu? · Interpretation Funktion · Curriculum Funktion · Syntax Funktion · Grundlegende klassische Texte zeigen uns Denkformen sowie Möglichkeiten und Grenzen pädagogischer Praxis. · Eindeckungen werden festgehalten und für alle einfach kommunizierbar gemacht. · Klassische Texte erlauben eine Ordnung der Themen.
- Welche pädagogischen Impulse lassen sich in Fröbels ersten 30 Lebensjahren finden? · Unausgesetzte Selbstbeobachtung, Selbstbetrachtung und Selbsterziehung seines Lebens. · Tätigkeit als Lehrer- Initialerfahrung des Pädagogischen · Erzieher und Pflegevater von 3 Knaben
- Welche pädagogisch-konzeptuelle Idee hat Fröbel von Pestalozzi übernommen? · Emanzipation pädagogischen Denkens (Kritik, Weiterentwicklung und Verwerfen pädagogischen Ansätze)
- Wie hat Fröbel sich in seinem kleinkindpädagogischen Handlungskonzept von Pestalozzis Ansatz abgegrenzt? · Die Methode muss sich an das Kind anpassen · Schüler sollen selbstständig und selbsttätig nach der Menschennatur herausgebildet werden · Das Spiel als Lernform · Die Wichtigkeit der Sachanschauung im Verhältnis mit der Sachdarstellung
- Wie bestimmt Fröbel Erziehung in seiner „Menschenerziehung“ aus dem Jahr 1826? · „Erziehung ist das Anregen, die Behandlung des Menschen als ein sich vernehmenden Wesen zur reinen unverletzten Darstellung des inneren Gesetzes, des Göttlichen mit Bewußtsyn und Selbstbestimmung, und die die Vorführung von Weg und Mittel dazu.“ · Erziehung ist, das Anregen zur natürlichen und unveränderten Darstellung des Inneren durch das Bewusstsein und der Selbstbestimmung. Die Behandlung des Menschen als ein selbst denkendes sich bewusstwerdendes Wesen. Und die Vorführung von Weg und Mittel dazu.
- Welche Motive hatte die Gründung der „infant school“ Samuel Wilderspins? · Kindern die Achtung für bestehende gesellschaftliche Verhältnisse einzuflößen · Kindern ihre Subordination beizubringen · Unzufriedenheit und Ungenügsamkeit abgewöhnen
- Welche Einsichten zur Geschichte finden sich in den Briefen der KindergärtnerInnen an Fröbel? · Kinder wurden mit verschiedenstem Alter und Fähigkeiten in den Kindergarten gegeben. · Eltern kamen öfters in den Kindergarten, um dessen Ablauf zu beobachten. · Alle Briefe beschrieben eine positive Wirkung der Methoden Fröbels auf die Kinder.
- Welche Motive haben Fröbel zur Gründung des Kindergartens getrieben? · Die Kinder freudig und allseitig auf die Schule vorzubereiten. · Soll Anlaufstelle sein für Pflegende mit ihren Schützlingen, um diese dort besser kennen zulernen und richtig zu behandeln.
- Nennen Sie die vier ‚Säulen‘ der Spielpädagogik Fröbels. · Spiel- und Beschäftigungsmittel · Kreis- und Bewegungsspiele · Mutter-, Spiel- und Kose Lieder · Gartenpflege
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- Warum lässt sich mit Blick auf Fröbels Spielpädagogik von einem didaktischen Konzept sprechen? · Gegenstandsebene der Spielpädagogik: o Lebensformen – Strukturgesetzlichkeit erkennen und (nach)bauen o Erkenntnisformen – Zerteilen o Schönheitsformen – Gestalten · ODER: Das was gelernt wird, wird in Elemente gegliedert · Das „WAS“ wird bestimmt · Bei dem „WIE“ wird nach der Form gefragt · Es geht um das Materielle (WAS?) und Formale (WIE?)
- Warum lässt sich mit Blick auf Fröbels Spielpädagogik von einem didaktischen Konzept sprechen? · Gegenstandsebene der Spielpädagogik: o Lebensformen – Strukturgesetzlichkeit erkennen und (nach)bauen o Erkenntnisformen – Zerteilen o Schönheitsformen – Gestalten · ODER: Das was gelernt wird, wird in Elemente gegliedert · Das „WAS“ wird bestimmt · Bei dem „WIE“ wird nach der Form gefragt · Es geht um das Materielle (WAS?) und Formale (WIE?)
- Welche Gründe hatte das Kindergartenverbot, das 1851 in Preußen durch einen Erlass ausgesprochen wurde? · Die Jugend würde zum Atheismus herangebildet werden · Friedrich Fröbel soll konfus sein und nicht wissen was er will · Annahme, dass die Kindergartensache zu einer Parteisache geworden sei
- Nennen oder umschreiben Sie fünf Schritte, die Wolfgang Klafki für die hermeneutischen Verfahren in der Erziehungswissenschaft skizziert hat. · 1. eigenes Vorverständnis bzw. ‚Grundverständnis‘ · 2. ständige Überprüfung der Fragestellung(en) am Text · 3. Quellen- und Textkritik · 4. Semantik · 5. AdressatInnen des Textes · 6. Berücksichtigung weiterer relevanter Quellen (‚wechselseitige Erklärung’) · 7. Syntax des Textes · 8. systematische oder argumentative Gliederung · 9. Logik, d.h. Widerspruchsfreiheit, des Textes · 10. hermeneutischer „Zirkel“ (ebd., S. 144) · 11. Ideologiekritik