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Sozialpsychologie (Fach) / Soziale Dilemmata (Lektion)

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  • Nutzentheorie Handlungsalternative, die den größten Nutzen bringt, wird gewählt Nutzen: Produkt aus subjektivem Wert und Wahrscheinlichkeit für das Eintreten der Alternative
  • Urteilen Eine Auswahl aus mindestens zwei Alternativen treffen. Mit Wahl einer Alternative wird andere automatisch vernachlässigt. Einschätzung treffen, kann sich beziehen auf: objektiv messbare Menge -> quantitative Urteil subjektive Größe -> kein richtig oder falsch
  • Spieltheorie Menschen rational und versuchen Gewinnmaximierung Äqulibrium: Gleichgewicht, max Gewinn für beide Spieler Kooperieren: Zusammenarbeit zum Erreichen des kollektiven Wohls Desertieren: man fällt den anderen in den Rücken für größeren individuellen Nutzen Dominante Strategie: führt unter fast allen Umständen zu einem besseren Ergebnis
  • Soziales Dilemma individuelles rationales Verhalten führt zu kollektiven Konsequenzen, die jeder einzelne ablehnt Verfolgung des individuellen Nutzens steht im Widerspruch zum Wohl der Allgemeinheit
  • Trittbettfahrerproblem Versuchung zu dessertieren, denn wenn der andere kooperiert, hat der Desserteur den meisten individuellen Gewinn
  • Gib-was-Dilemma (Beitragsdilemma) jeder einzelne versucht nichts zu geben, aber nur durch Kooperation Erreichen des kollektiven Wohls Szenarien: Public-Goods-Dilemma: viele Individuen leisten Beitrag (kleiner invidueller Nachteil) zum Wohl aller Hirschjagd: Zusicherungsspiel: dessertieren hier keine dominante Strategie, denn Gewinn wäre null, wenn glaubhafte Versicherung der Kooperation ist es die rationale Entscheidung Hühnerspiel/the game of chicken: gemeinsames Dessertieren -> gemeinsamer Untergang, hier schlauer zu kooperieren wenn anderer dessertiert und umgekehrt
  • Nimm-was-Dilemma (Nutzungsdilemma) mäßige dich beim Verbrauch, sonst Zusammenbruch der Ressource Commons Dilemma (Fischerboote vs Fischfang) Überbevölkerung
  • Freiwilligendilemma verlangt negative Kooperation: einer muss genau das Gegenteil von dem tun, was alle andern tun Paradebeispiel: Bystander Effekt: Der fähigste soll helfen, alle anderen nicht aber auch nicht alle gleichzeitig
  • Faktoren zur Steigerung der Kooperationsrate Gewissen und damit verbundene soziale Normen: moralische Pflicht; Reziprozität; Prosoziale ziehen Nutzen daraus Gutes zu tun Kontextfaktoren: Priming mit religiösen Symbolen -> Großzügigkeit; Willensfreiheit; Interaktion vor dem Spiel Wiederholung des Dilemmaspiels: Bei gleichem Spielpartner jedoch Abnahme der Koop, aber bei Partnerwechsel wieder Erholung Soziale Projektion: im vgl. zu Reziprozität eher Tauschhandel; Übertragen eigener Verhaltensweisen auf andere Hardin und der Leviathan: Kooperation muss zur dominanten Strategie werden, Desertieren bestrafen; Zwang mit dem Mehrheit einverstanden und teilweise Aufopferung individueller Vorteile
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