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Sozialpsychologie (Fach) / Gruppenprozesse und soziale Identität (Lektion)
Prüfungsstoff
Diese Lektion wurde von Heroboy erstellt.
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- Theorie der sozialen Identität Erleben und Verhalten von Menschen in Gruppenkontexten sowie dem Intergruppenverhalten und Intergruppendiskriminierung Gruppen bei Wettbewerb bedacht auf maximale Differenz (MD) zur FG und positive soziale Distinktheit durch Aufwertung EG/Abwertung FG, Selbstwertsteigerung und Ableitung aus EG
- Spektrum menschlicher Identität Zugehörigkeit mit einem bestimmten affektiven und evaluativen Wert assoziiert personale Identität: Wissen um eigene Person und Eigenschaften (Ich vs Du) soziale Identität: Wahrnehmung des Individuums Teil einer Gruppe zu sein, Eigeschaftsvergleiche auf Gruppenebenen (Wir vs Ihr) Wir-Modus depersonalisiert FG nicht möglich, im Bezug auf eine Gruppe gleichzeitig im Ich- und Wir-Modus zu sein, einer dominiert stets jeder Mensch ist Teil mehrerer Gruppen, jedoch immer nur eine Gruppenzugehörigkeit psychologisch salient (persönliche Beziehungen zu Mitgliedern der FG möglich) => Situation entscheidet, welcher Modus dominiert
- Strategische Handlungsmöglichkeiten für Individuen im Rahmen von sozialen Kategorien Soziale Mobilität wenn das nicht möglich: Soziale Kreativität -> kognitive Umbewertungsprozesse: positive Aspekte EG hervorheben Sozialer Wettbewerb: Aufwertung EG/Abwertung FG
- Theorie Selbstkategorisierung (Wie wird man Mitglied einer Gruppe) Annahme: Person mit erhöhter sozialer Identität durchläuft Depersonalisierungsprozess und erhöhte wahrgenomme Ähnlichkeit mit EG => steigende ingroup-homogenity Selbstkategoriseriung spontan und abhängig von: accessibility: soziale Kategorie muss wahrgenommen werden fit: Gefühl in Gruppe zu passen Selbststereotypisierung (kognitive und emotionale Prozesse notwendig) Lernen und Verinnerlichen von Gruppennormen
- Psychologie der Masse (= große Gruppen) Gustav Le Bon: Massengeist, neg Bild: Impulsivität, Irrationalität Freud: weniger neg: massenspezifische Qualitäten: Schöpferische Kräfte Moderne Theorien: Einfluss Masse kann normativ oder infomational sein normativ: Anpassen an Gruppenormen um nicht aufzufallen, Wunsch sozialer Anerkennung informational: rationale Nutzung der Gruppe als Infoquelle für korrekten Standpunkt
- Vorteile von Gruppen basking in reflected glory Gegenwart anderer führt zu sozialer Erleichterung (sozial faciliation) Leistungssteigerung bei einfachen Aufgaben, aber Leistungseinbußen bei schweren Aufgaben informationaler Einfluss: Bsp. Lerngruppen, jeder weiß was
- Nachteile von Gruppen soziales Faulenzen (social loafing) bei einfachen Aufgaben ohne messbare Einzelleistung Hidden Profiles (geteilte Infos): Entscheidungen von Gruppen schlechter, falls nicht alle Mitglieder genügend aufgeklärt discussion bias: Wiederholen eigener Argumente evaluation bias: qualitative Überbewertung eigener Argumente Groupthink-Phänomen: Gruppenkonformität wichtiger als Objektivität Deindividuierung kann zu impulsivem und gewalttätigem Verhalten führen
- Verbesserung von Intergruppenbeziehungen Kontakthypothese Dekategorisierung: Reduktion salienter sozialer Kategorisierung Rekategorisierung: Aus Rivalen neue übergeordnete Gruppe schaffen Wechselseitige Differenzierung: Jeder verbessert seine EG -> weniger Bock auf Stress mit anderen
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