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Investition und Finanzierung (Fach) / Heft 1 (Lektion)

Einführung in die Investitionsrechnung

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  • Umfeld, Güter und Geldströme eines Betriebes Umfeld: - Beschaffung- und Absatzmarkt- politische und rechtliche Rahmenbedingungen- Öffentlichkeit Beschaffungs- und Absatzmarkt - Betrieb Güterstrom - Beschaffung von Produktionsfaktoren: Rohstoffe, Betriebsmittel, Vorprodukte, Arbeitskräfte- Leistungserstellung: Material, Produktion, Marketing- Absatz Geldstrom Vom Absatzmarkt zurück zum Unternehmen Finanzmarkt - Betrieb Kapitalzufluss = Kreditaufnahmen, Eigenkapitalzufluss Kapitalabfluss = Tilgungsraten, Zinsen, Gewinnausschüttungen
  • Investitions- & Finanzierungsbegriff 2 Perspektiven welche überwiegt? pro contro Allgemein: Investition = Auszahlung in Erwartung späterer Einzahlung 2 Perspektiven vermögensorientiert Investition: - Aktivseite Bilanz- Investition ist längerfristige Festlegung von finanziellen Mitteln in Anlagevermögen- Kapital => Vermögen Finanzierung: - Mittelbeschaffung- Passivseite der Bilanz Zahlungsorientiert Investition: = Zahlungsstrom: Auszahlungen auf die spätere Einzahlungen folgen (Zahlungsreihe) Finanzierung: = Zahlungsstrom: Einzahlung auf den Auszahlungen folgen (Zahlungsreihe) Überwiegende Definition in der BWL!! pro: - Einfach, rechenbar con: - Schwere prognostizierbarkeit der Zahlungsreihen- Nichtbeachtung non-monetärer Faktoren (Lärm, Geruchsbelästigung, Erhöhung des Marktanteils)
  • Investitionarten Investitionarten Investitionsgegenstand - Sachinvestition (Maschinen, Grundstücke, Fuhrpark, Computer)- Finanzinvestition (Wertpapiere, Beteiligungen)- Immaterielle Investitionen (Lizenzen, Patente) Investitionsmotiv - Ersatzinvestitionen- Rationalisierungsinvestitionen- Errichtungsinvestitionen- Erweiterungsinvestitionen Bsp: neue LKW Zuordnung nicht so leicht.. Strategische Zielsetzungen - Moderisierung (technologisch), Kapazitätserweiterung, Entwicklung neuer Produkte und Verfahren- Marktposition festigen, neue Märkte und Kunden erreichen Bruttoinvestition Gesamtheit aller Investitionen Nettoinvestition Summe Errichtung- und Erweiterungsinvestitionen= Erhöhen Kapazität
  • Investitionarten 3 Themen nach denen unterschieden wird (3/4/2) Bruttoinvestition vs Nettoinvestition Investitionarten Investitionsgegenstand - Sachinvestition (Maschinen, Grundstücke, Fuhrpark, Computer)- Finanzinvestition (Wertpapiere, Beteiligungen)- Immaterielle Investitionen (Lizenzen, Patente) Investitionsmotiv - Ersatzinvestitionen- Rationalisierungsinvestitionen- Errichtungsinvestitionen- Erweiterungsinvestitionen Bsp: neue LKW Zuordnung nicht so leicht.. Strategische Zielsetzungen - Moderisierung (technologisch), Kapazitätserweiterung, Entwicklung neuer Produkte und Verfahren- Marktposition festigen, neue Märkte und Kunden erreichen Bruttoinvestition Gesamtheit aller Investitionen Nettoinvestition Summe Errichtung- und Erweiterungsinvestitionen= Erhöhen Kapazität
  • Arten der Investitionsentscheidung Einzelentscheidung: Ja/nein? Neues Taxi? Auswahlentscheidung: Ja: Welches Fahrzeug? Ersatzzeitpunkt: Wann? Sofort, oder im folgenden Jahr?
  • Zielsetzung der Investitionsentscheidung U. Verfolgen Zielbündel (Gewinn, Marktanteile, Einkommen, Macht, Ansehen, langfristige Sicherung, etc.) = Zielsysteme Ziel - beziehungen: - Komplementär- konkurrierend- indifferent Inhaltlich: Monetär vs nicht monetär (Gewinn, Umsatz, Rentabilität vs. Unabhängigkeit, Humanität etc.) Ganzheitliches Vorgehen: 1. Quantifizierbare Konsequenzen (monetäre Ziele)Hier nur monetär 2. Nicht quantifizierbare Konsequenzen in Bezug auf monetäre und nicht-monetäre Ziele bewerten 3. Verknüpfen der Ergebnisse aus 1&2 (zB Nutzwertanalyse)
  • Statische Verfahren der Investitionsrechnung (4) pro con Kostenvergleichsrechnung, Stückkostenvergleich, kritische Menge Gewinnvergleichsrechnung Rentabilitätsrechnung statische Amortisationsdauer:- statisch kumulative A.- durchschnittswertmethode pro Statische Verfahren: - Einfache Handhabung- Leicht ermittelbare Daten contra:- Zeitlicher Anfall wird nicht berücksichtigt- Fiktive Durchschnittsperiode 
  • Kostenvergleichsrechnung Basics Entscheidung Beurteilung Basics: - Vergleich mehrere, zu gleichem Output führenden Möglichkeiten- Geringste durchschnittliche Kosten werden gewählt- Stückkostenvergleich  Bei unterschiedlicher Kapazität (Maschine A 1000stk, B 500tk = Stückkostenvergleich) Entscheidung:- Natürlich nicht für Einzelentscheidung- Auswahlentscheidung: Alternative mit geringeren Kosten- Anlage wird ersetzt falls die durchschnittlichen Periodenkosten der neuen Anlage niedriger sind Beurteilung! - Durchschnittswerte: Da Prognosen fehlerhaft wird nur mit erster Periode gerechnet- Veränderungen der Kosten werden also nicht berücksichtigt- DGK und damit auch kalkulatorische Zinsen beruht auf groben Annahmen- Erlöse werden nicht berücksichtigt (!= Rentabilität und Gewinn)- Ziel eines U. Ist aber nicht Kostenminimierung sondern Gewinn- Keine Aussage über die Vorteilhaftigkeit einer Investition- Keine Hilfe zur Einzelentscheidung- Dann richtiges Ergebnis wenn für alle Alternativen die selben Erlöse anfallen- Absatzprognose sehr wichtig
  • Gewinnvergleichsrechnung Basics Entscheidung Beurteilung Basics: - = Erweiterung Kostenvergleichsrechnung: Erlöskomponente- Auch bei unterschiedlichen Erlösen anwendbar Entscheidung: - Einzelentscheidung: Wenn Mindesterlös überschritten (idR Null)- Auswahlentscheidung: Alternative mit höchstem durchschnittlichen Gewinn- Ersatzinvestition: wenn Gewinn größer als vorhandene Maschine (o.Ä.) Beurteilung! - Vielseitiger als die Kostenvergleichsrechnung einsetzbar- Nachteile der Kostenvergleichsrechnung (Durchschnittswerte etc.)- Probleme bei unterschiedlicher Laufzeit oder Kapitaleinsatz- Es muss möglich sein die mit der Alternative verbundenen Erlöse zu ermitteln  In der Praxis äußerst schwierig- Prognoseproblematik, nicht nur Mengen sondern auch Preise- Berücksichtigung des gebundenen Kapitals nur durch kalkulatorische Zinsen und    kalkulatorische Abschreibungen
  • Rentabilitätsrechnung Basics Entscheidung Beurteilung Basics: - Erweiterung: Durchschnittlich gebundenes Kapital wird berücksichtigt- Rentabilität = Durchschnittlicher Jahresgewinn vor kalkulatorischen Zinsen/ DGK- Vorsicht: Auch Investitionen bei negativer Rentabilität wenn sie nötig sind (den Geschäftsbetrieb erhalten) Entscheidung: - Einzelentscheidung: Rentabilität > Mindestrentabilität (Vorgabe)  zB Durchschnittliche Verzinsung des im Unternehmen eingesetzten Kapitalns, oder am  Kapitalmarkt erzielbare Rendite- Auswahlentscheidung: Maximale Rentabilität  IdR + > Mindestrentabilität- Ersatzinvestition: wenn Rentabliität größer als Altanlage Beurteilung:  - Zeitliche Aspekte spielen keine Rolle, Nachteile wie gehabt- Aber besser als Gewinnvergleichsrechnung da gebundenes Kapital berücksichtigt- Bei stark abweichendem Kapitaleinsatz, bzw. Gebundenem Kapital: Rentabilitätsrechnung problematisch- Differenzinvestition muss berücksichtigt werdenIch kann nur 50.000 statt 100.000 euro anlegen? Differenzinvestition für restliche 50.000 Euro berechnet um vergleichbar zu machenGesamtrentabilität mit Alternative A (100.000) vergleichen
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  • Statische Amortisationsrechnung Basics Entscheidung Beurteilung Basics: - auch: Pay-off, Pay-back, Kapitalrückflussrechnung, Kapitalwiedergewinnrechnung- Berechnung: Zeitraum in dem das investierte Kapital wieder in das U. zurückfließt- Im Unterschied zu den anderen: beruht auf Ein- und Auszahlungen  Cash-Flow (Rückflüsse pro Jahr) näherungsweise: Gewinn + Abschreibungen- 2 Varianten  Statische kumulative Amortisationsrechnung  Durchschnittsmethode Entscheidung: - Einzelentscheidung: Amortitationszeit < Maximale Amortisationsdauer?- Auswahlentscheidung: Geringste Amortisationsdauer Beurteilung: - Kapitalbindungsdauer, danach anfallende Einzahlungsüberschüsse spielen aber keine Rolle- Also Instrument zur Risikoabschätzung- Wichtige Anhaltspunkte für Finanz- und Liquiditätsplanung aber kein Entscheidungskriterium
  • Dynamische Verfahren der Investitionsrechnung (4) pro contra Kapitalwertmethode Annuitätenmethode interne Zinsfußmethode dynamische Amortisationsdauer Prämisse eines vollkommenen Kapitalmarkts Annahme, dass beliebige Beträge zu einem einheitlichen Zinssatz angelegt und aufgenommen werden können Beachtung des zeitlichen Anfallens der Zahlungen - Ein- und Auszahlungen werden während gesamter Periode exakt erfasst- = Auf- und Abzinsen- Zinseszinsrechnung
  • Finanzmathematische Grundbegriffe aufzinsen = Endwert = Future Value abzinsen = Barwert = Net Present Value Annuität (Alle wiederkehrenden Zahlungen: Wertpapiere, Miete, Leasing, Rente) aufzinsen = Endwert FV abzinsen = Rentenbarwert
  • Kapitalwertmethode Basics Interpretation optimale Nutzungsdauer Entscheidung Beurteilung Basics:- Kapitalwert = NPV = Auszahlung + Abgezinste Einzahlungen + Liquiditionserlös- Annahme volkommener Kapitalmarkt: Überschüsse können in belieber Höhe zum Kalkulationszinssatz angelegt, Unterdeckungen finanziert werden- NPV = Summe der abgezinsten Gegenwartswerte der Zahlungsreihe- Subjektives Element = Kalkulationszinssatz  Ergebnis ist abhängig vom gewählten Kalkulationszisnsatz Interpretaton: Kapitalwert = 0: Führt der Investor genau dieses Investment durch, so erhält er sein eingesetztes Kapital inklusive einer gewissen Verzinsung zurück. Ob das Geld am Kapitalmarkt oder im Unternehmen angelegt wird, ist aus Renditesicht irrelevant. An genau dieser Stelle befindet sich der interneZinsfuß. Kapitalwert < 0: Es ist rentabler, das Geld direkt amKapitalmarkt anzulegen. Kapitalwert > 0: Der Investor erhält durch das Investment im Unternehmen mehr Geld, als wenn es am Kapitalmarkt angelegt werden würde. Optimale Nutzungsdauer: Berechnung welche Nutzungsdauer am profitabelsten ist Entscheidung: - Einzelentscheidung: Ja wenn Kapitalwert positiv  = Verzinsung der Investition liegt über dem Kalkulationszinssatz, der als Mindestzinssatz  aufgefasst werden kann- Auswahl: Höchster Kapitalwert  Keiner positiv = keinen wählen! Beurteilung: con: - Abhängig vom gewählten Kalkulationszins- Annahme vollkommener Kapitalmarkt pro:- Zeitlicher Anfall wird berücksichtigt- Einleuchtende Interpretation: Kapitalwert = sofortiger Vermögenszuwachs  Dh Unterschiede in der Laufzeit und des Kapitaleinsätzen müssen nicht explizit   berücksichtigt werden- Annahme vollkommener Kapitalmarkt: Kapitalwertmethode entspricht  der Entwertmaximierung
  • Annuitätenmethode Basics Entscheidung optimale Nutzungsdauer Beurteilung Basics: - Beruht auf Kapitalwertmethode- Kapitalwert = Vermögensaspekt,  Annuität = Einkommensaspekt- Welcher Betrag kann in jeder Periode entnommen werden?- Kapitalsumme x Annuitätenfaktor- Aquidistante Zahlungen: zeitlicher Abstand der Zahlungen ist gleich- Äquivalente Zahlungen: Barwert der Zahlungen ist gleich dem Kapitalwert- Zahlungen gleicher Höhe- Prämisse vollkommener Kapitalmarkt: Annuitätenmethode führt immer zum selben Ergebnis wie die Kapitalwertmethode- Zahlungen = Annuität Entscheidung: - Einzelentscheidung: Realisieren wenn A. großer Null- Auswahlentscheidung: höchste Annuität wählen- Nicht wenn negativ (außer wenn nätig, dann höchste unter negativen) optimalen Nutzungsdauer:- errechenbar da auf Kapitalwertmethode beruht- für alle Laufzeiten ausrechnen, höchste Annuität wählen Berteilung:= Kapitalwertmethode con: - Abhängig vom gewählten Kalkulationszins- Annahme vollkommener Kapitalmarkt pro:- Zeitlicher Anfall wird berücksichtigt- Einleuchtende Interpretation: Kapitalwert = sofortiger Vermögenszuwachs  Dh Unterschiede in der Laufzeit und des Kapitaleinsätzen müssen nicht explizit   berücksichtigt werden- Annahme vollkommener Kapitalmarkt: Kapitalwertmethode entspricht  der Entwertmaximierung
  • Interne Zinssatzmethode Basics Schritte Regeln i vs ir Entscheidung Beurteilung Interner Zinssatz = Rendite, Effektivverzisung = Internal Rate of Return (IRR) = Kalkulationszinssatz bei dem der Kapitalwert Null ist Basics: - Methode: Iterationsverfahren (Nullstelle berechnen usw)- Interner Zinssatz einer Investition = Kalkulationszinssatz bei dem Kapitalwert Null- Also Nullstelle finden  Bei n > 3: d.h. ^3 ist dies nicht einfach möglich  sondern muss ein Iterationsverfahren oder Interpolationsverfahren angewendet werden Schritte: 1. NVP und i für < 0 und > 0 finden2. durch Iteration i für NVP nahe Null finden (innerhalb schranke)3. i = ir Regeln: - Je großer der Kalkulationszinssatz desto kleiner NPV (Kapitalwert)- Je kleiner der Kalkulationszinssatz desto größer der NPV (Kapitalwert) Entscheidung: - Einzelentscheidung: Vergleichszinssatz kleiner als IRR? Dann positiver Kapitalwert!!- Auswahlentscheidung: Möglichkeit mit höchstem internen Zinssatz wählen- Vergleichszinssatz heranziehen um eine Investition mit geringer Rendite zu vermeiden Beurteilung: pro: - Zeitlicher Anfall der Zahlungen wird explizit berücksichtigt con:- Nicht alle Zahlungsreihen besitzen einen eindeutigen internen Zinsfuß  Wird relativiert damit, dies komme in der Praxis kaum vor- Aufwendige Iterationsverfahren  Wird durch Taschenrechner und Excel relativiert- Aber: bei unterjährigen Zahlungen treten weitere Probleme auf  Benutzer muss das System sehr genau verstanden haben- Besonders bei der Berechnung von Effektivzins von Krediten und festverzinslichen    Wertpapieren- Methode gleicht im Gegensatz zur Kapitalwertmethode unterschiedliche Laufzeiten und Kapitalbindung nicht aus- Kann zu Fehlentscheidungen führen- Nicht ohne Referenzzinssatz anwendbar, auch bei Auswahlentscheidung um schlechte Verzinsung zu vermeiden Zusammenfassung: - Bei unterschiedlichen Laufzeiten und Kapitalbindung nahezu unbrauchbar- Im Kredit und Anlagegeschäft weitgehend vergleichbare Investitionen daher üblichesEntscheidungskriterium für:Kredite (Effektivzinssatz) formal: Effektivzinssatz = RenditeFinanzanlagen (Rendite)
  • Dynamische Amortisationsdauer Entspricht der statischen Amortisationsdauer, aber Einzahlungsüberschüsse werden abgezinst = Zeitpunkt zu dem der Kapitalwert erstmals positiv wird Klar: Dauert immer länger als die statische Amortisationsdauer Wie statische Amortisationsdauer = Zusatzinformation
  • Vollständige Finanzpläne Basics Entscheidungen optimale Nutzungsdauer Verfahren (3 Schritte, 3: 4 vereinfachende Annahmen) Beurteilung Baiscs: - Soll-Zinssatz = Rendite- Haben-Zinssatz = Kapitalkosten- Basiszahlungen = Ein- und Auszahlungen des Geschäftsbetriebs (unabhängig von der   Investition)- Für alle Problemstellungen für die auch Kapitalwertmethode und Annuitätenmethode verwendet werden- Kapitalwertmethode und Annuitätenmethode = Spezialfälle der vollständigen Finanpläne  Alle Zinssätze sind gleich! Entscheidungen: Entnahmemaximierung - Einzel: Wenn Entnahmeniveau größer als Unterlassungsalternative- Auswahl: Größter Endwert + größer als Unterlassungsalternative Endwertmaximierung - Einzel: Wenn Endwert größer als Unterlassungsalternative- Auswahl: Größter Endwert + größer als Unterlassungsalternative Unterlassungsalternative = Null Investition (der Fall, dass die Investition nicht getätigt wird) Optimale Nutzungsdauer Vollständiger Finanzplan für jede Laufzeit Optimal: Maximaler Endwert/ Maximale Entnahme Verfahren: - Aufgabe der Annahme eines vollkommenen Kapitalmarkts- Maximaler Kapitalwert != Maximaler Endwert- Bezieht sich auch auf Annuität, da Kapital x Annuitätenfaktor 1. Schritt - Ermittlung ALLER Kredit- und Anlagemöglichkeiten- Praktisch nicht durchführbar, die Ressourcen sind beschränkt- Hierbei kann ein Budget helfen 2. Schritt - Überprüfung ALLER Kombinationen (Finanzpläne) die möglich sind- Problem: Sehr viele  Vereinfachende Annahmen für Soll und Haben Laufzeit: genau eine Periode Teilbarkeit: Beliebig Teilbar Maximalbetrag: Kein Maximalbetrag Rendite/Kosten: Unabhängiger Zinssatz der sich jede Periode ändern kann 3. Schritt - Auswahl des optimales Finanzplans anhand Schritt 1 und 2- Vermögensstreben: identische Entnahmen, maximales Endvermögen- Einkommensstreben: Maximale Entnahmen, identisches Endvermögen Beurteilung: Vorteile gegenüber den Klassischen Verfahren!! Sollte den anderen Verfahren vorgezogen werden- Unterschiedliche Kalkulationszinssätze in den Perioden und für Soll und Haben- Wiederanlageprämissen werden offengelegt- Basiszahlungen = Einbeziehung der Gesamtbetrieblichen Aktivitäten- Unterschiedliche Entnahmen in einzelnen Perioden sind problemlos zu berücksichtigen- Obergrenzen für Finanzierung und Anlage sind problemlos zu berücksichtigen- Anschauliche Darstellung: Kontostaffel- Keine mathematischen Kenntnisse für Durchführung erforderlich Einziger Nachteil: Hoher Rechenaufwand wenn manuell, durch Excel aber kein Thema
  • Inflation & Steuern (zu berücksichtigende Steuerarten) Inflation = Prozess anhaltender PreisniveausteigerungWird anhand eines repräsentativen Warenkorbs gemessen - Annahme konstante Inflationsrate d- C real t   Ein und Auszahlungen durch Inflationsrate discontieren - I real      Kalkulationszins durch Inflationsrate diskontieren- NVP real = NVP   Umgestellte Gleichung: Discontierung, d kürzt sich gegenseitig - Inflationsrate hat also auf die Entscheidung keinen Einfluss- Dies ist vom Gesetzgeber durch nominale Größen so vorgegeben- Nominale Größe = Von Inflation bereinigt Steuern - Große Auswirkungen!- Optimale Nutzungsdauer verändert sich- Aus einer vorteilhaften Investition wird eine unvorteilhafte- Beim Vergleich von Alternativen ändert sich die Reihenfolge Zu berücksichtigende Steuerarten: - Kostensteuern  zB Grundsteuer und KFZ-Steuer  = zusätzliche Ausgaben  Gehen in Ct (Ein- und Auszahlungen) ein- Umsatzsteuer  Für Unternehmen durchlaufender Posten, muss daher nicht berücksichtigt werden- Gewinnsteuer  berücksichtigt  Hängen vom Gewinn der Periode ab  Bei gegebenen Cash-Flow (Einzahlungsüberschuss): Gewinn = Cash-Flow - Abschreibungen  Daraus Steuer berechnen