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Motivationspsychologie (Fach) / Grundlagen (Lektion)
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- Hedonismus Lust-Unlust-Prinzip Individuen versuchen positive Konsequenzen des eigenen Handelns zu maximieren und negative Konsequenzen zu minimieren. Erleben von Freude und Lustgewinn als Grundlage menschlichen Handelns erklärt nicht alles Verhalten (Altruismus, Eifersucht, Schmerz als positiver Verstärker)
- Homöostase (Physiologisches) Gleichgewicht Tendenz eines Organismus', einen ausgeglichenen und konstanten inneren Zustand aufrechtzuerhalten. Annahme: Große Anteile menschlichen Verhaltens dienen der Gewinnung/Aufrechterhaltung von Gleichgewichtszuständen. Gilt eher für lebenswichtige körperliche und vegetative Bedürfnisse (Blutzucker, Schlaf, ...)
- Push- und Pull-Faktoren Push-Faktoren (Push = Druck) Motiviertes Verhalten von innen angetrieben. Instinkte/Triebe, die nach Entladung streben Mangelbedürfnisse, die innerorganisch entstehen Pull-Faktoren (Pull = Zug) Motiviertes Verhalten durch Ziele angezogen. Erwartungen "ziehen" und richten Verhalten auf antizipierte Endzustände hin aus Erklärung von komplexen Verhaltensweisen
- 6 Merkmale von Motiven 1. Relativ stabile und individuell unterschiedliche Dispositionen 2. Beständiges Anliegen in universellen und grundlegenden Alltagssituationen 3. Hoch abstrakte Anreizklassen, die vom Individuum präferiert werden 4. Evolutionäre Grundlage in Emotionen, soziokulturelle Grundlage in Werten 5. Motive generieren Handlungen, wenn relevante Anreize in der Situation präsent sind 6. Motive verzerren die situative Wahrnehmung von Individuen zur Erleichterung motivrelevanten Handelns
- 5 Kennzeichen von Instinkten 1. Angeboren 2. Haben ein immer gleiches Verhaltensmuster 3. Sind identisch bei Mitgliedern einer Spezies 4. Verhalten ausgelöst durch Reize oder Bedürfniszustand 5. Adaptiv
- 4 Nachteile von Instinkten 1. Vorprogrammiert, d.h. kein Lernen 2. Situationale Verschiedenheiten werden nicht berücksichtigt 3. Keine Berücksichtigung von Zielzuständen 4. Zu simpel für komplexe Umweltanforderungen, in denen Menschen sich bewegen
- Fundamental Needs nach Murray Aus den instinkthaften Neigungen McDougalls entwickelten sich die fundamental needs Murrays. Diese lassen sich in großen Teilen den heutigen Forschungsstandards "Leistung", "Macht" und "Anschluss" zuordnen.
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