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Makronährstoffe (Fach) / 2. Nährstoffstatus / Nährstoffempfehlungen (Lektion)

Nährstoffstatus / Nährstoffempfehlungen

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  • DACH-Referenzwerte Empfehlungen: für eine wünschenswerte Zufuhr experimentell ermittelte, gesicherte Werte Schätzwerte: nicht genau ermittelt, aber Hinweise Richtwerte: Orientierungshilfe
  • Beispiele für Empfehlungen Protein, essentielle FS, Vitamin A, D, Thiamin, Ribofablin, Niacin, Vitamin B6, Folsäure, Vitamin B12, Vitamin C, Calcium, Magnesium, Jod, Phosphor, Eisen, Zink
  • Beispiele für Schätzwerte ß-Carotin, Vitamin E, K, Pantothensäure, Biotin, Natrium, Chlorid, Kalium, Selen, Kupfer, Mangan, Chrom, Molybdän
  • Beispiele für Richtwerte Energie, Fett, Cholesterin, KH, Ballaststoffe, Alkohol, Wasser, Fluorid
  • Ernährungsstatus - Erhebung physikalische Methoden (BMI, BIA, Infrarotmessung, Densidometrie, Isotopen) Ernährungserhebung (prospektiv vs. retrospektiv) Biochemische, enzymatische Analysen (Versorgungs- vs. Funktionsparameter; Blut, Blutbestandteile, Harn, Stuhl, Haare, Nägel)
  • Nährstoffe - Testmethoden 1. Biologische Tests: Experimente am Tier, kurative, prophylaktische Untersuchungen, Mangelexperimente, Bioassays (zB Blutgerinnungszeiten) 2. Mikrobiolog. Tests: Vitamine, MST sind Wachstumsfaktoren für bestimmte MO (v.a. B-Vitamine) 3. Physikalisch-chemische Tests: Vitamin bildet ein fluoreszierendes oder gefärbtes Reaktionsprodukt; Photometrie, HPLC, AAS; Siedepunktunterschiede: GC 4. Enzym-Tests: bestimmtes Enzym wird aktiviert - photometrische Bestimmung
  • Ernährungsstatus - Messung prinzipiell werden zwei Formen der Beurteilung des Ernährungsstatus unterschieden (Funktions- & Versorgungsparameter) abzugrenzen ist die Messung des Ernährungsstatus von der Erhebung der Nährstoffaufnahme
  • Versorgungsparameter (Stationärer Status) die Konzentration eines Nährstoffes, siner Transportformen oder seiner Metabolite in Blut, Harn oder Körperzellen wird bestimmt zeigt aktuelle Nährstoffversorgung VT: leichter zu bestimmen, meistens reichen Plasma oder Harn aus, gute Referenzwerte in der Literatur, um Werte zu beurteilen, für Screening geeignet NT: einige Nährstoffe werden homöostatisch geregelt, Blut/Plasma ist Transportmedium, aber kein Speicherorgan
  • Funktionsparameter Enzymaktivitäten und Proteinwerte, die vom Nährstoff abhängen, werden bestimmt zeigen langfristige Nährstoffversorgung VT: spezifischer, zeigen langfristige Nährstoffversorgung NT: Bestimmung nicht immer einfach, Aktivitätsbestimmungen sind in vitro
  • Versorgungsparameter Proteine Plasmaalbumin, Präalbumin, Transportproteine
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  • Versorgungsparameter Fett HDL, LDL-Cholesterin, TG im Serum, Gesamtlipide
  • Versorgungsparameter Vitamine und Mineralstoffe Konzentration im Blut oder Harn
  • Versorgungsparameter Vitamin E Konzentration im Blut in Bezug auf Plasma-Gesamtlipide
  • Versorgungsparameter Vitamin C Konzentration in Blut, Harn, Leukozyten
  • Versorgungsparameter Folat Konzentration im Blut & Erythrozyten