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Psycholog. Diagnostik (Fach) / Lernkontrolle 10 - Feedback (Lektion)
Feedback
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- LK 1. Beschreiben/Benennen Sie einen plausiblen Prozessablauf eines Feedback-Gesprächs im Rahmen der beruflichen Eignungs- und Entwicklungsdiagnostik - sinnvolle Reihenfolge in Stichworten. (Antworten: 5 / 3 / 3) (KLAUSUR) 1. Vorbereitung: • Auseinandersetzung mit Testergebnissen • Testergebnisse verstehen und ggf. Unsicherheiten klären • Entscheidungsgrundlagen eruieren • ungestörte Gesprächsatmosphäre schaffen • Feedbackgespräch mit mindestens 2 Feedbackgebern 2. Durchführung: • Nennung/Erinnerung an absolvierte Testverfahren • objektive Darlegung und Erläuterung der erreichten Testergbnisse, keine subjektive Bewertung, ggf. Beispiele nennen • Mitteilung der Entscheidung hinsichtlich PA/PE 3. Abschluss: • Klärung offener Fragen • ggf. konstruktive Handlungsempfehlungen für Qualifizierung/Entwicklung geben • Dokumentation des Gesprächs
- LK 10 2. Was ist die Aufgabe des Feedbackgebers (im Rahmen der beruflichen Eignungs- und Entwicklungsdiagnostik): Zählen Sie auf und erläutern Sie jeweils. (5 Antworten) (KLAUSUR) • Objektivität: keine subjektiven Wertungen, Fakten fokussieren • Transparenz schaffen: Offenlegung und Erläuterung der Entscheidung auf Grundlage der Testergbnisse (eignungsdiagnostische Verfahrenskompetenz erforderlich) • konstruktives Feedback: ggf. Aufzeigen von Entwicklungspotentialen • respektvoller Umgang mit Testperson: positive Repräsentanz des Unternehmens, Vermeidung von imageschädigender Eindrucksbildung • soziale Kompetenz: professioneller Umgang mit emotionalen Reaktionen seitens der Bewerber
- LK 10 3. Feedback und "Umgebungswirkung" (im Rahmen von beruflicher Eignungs- und Entwicklungsdiagnostik) (je 2 Antworten) Umgebungswirkung = Wirkung des Feedback auf die Umgebung des Unternehmens 1. positive Umgebungswirkung: • gute Reputation ⇒ folglich effizientes Personalmarketing (Steigerung der Grundrate der Bewerberzahl) • Potentiale generieren ⇒ "Tür offen halten" für evtl. spätere oder andere Stellenbesetzung, für die Bewerber besser geeignet ist 2. negative Umgebungswirkung: • Imageschaden ⇒ folglich negatives Personalmarketing (z.B. durch schlechte Rezension in Sozialen Netzwerken, Mundpropaganda etc.) • Verringerung der Grundrate der Bewerberzahl durch Selbstselektion der Bewerber (Potential sinkt und steigt mit der Grundrate)
- LK 10 4. Welche Informationen benötigen Sie (Aufbau und Inhalt eines Feedback-Berichts), damit Sie als Feedbackgeber den Feedbackbericht konstruktiv nutzen können? Zählen Sie auf und begründen Sie die Schlagworte. (3 Antworten) (KLAUSUR) • Welche Testverfahren wurden eingesetzt? ⇒ Kenntnis über Konstrukte, die gemessen werden sollen • Welches Verhalten hat die Testperson gezeigt und wie wirkt sich dieses auf die Leistung der Testperson aus? (ggf. Beispiele nennen) ⇒ Kenntnis über Testergebnisse • In welchem Verhältnis steht das Testergebnis im Vergleich zur Normgruppe? ⇒ Kenntnis über Bewertungsregeln, Cut-Off, Entscheidungsgrundlage (besonders wichtig, wenn Feedbackgeber nicht gleich Diagnostiker ist)
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