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Sachunterricht (Fach) / Arbeit (Lektion)

Sozialwissenschaften im Sachunterricht

Diese Lektion wurde von Luisa151 erstellt.

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  • Alltagsverständnis Arbeit Maloche Handarbeit vs. Kopfarbeit Geld verdienen
  • soziologisches Lexikon Arbeit ist eine Aktivität umstrittene Kriterien: - spezifische menschliche Eigenschaft / Tätigkeit - Bewusstheit, Zweckgerichtetheit - Werkzeuggebrauch - Nützlichkeit, Gebrauchswertbildung, Produktivität, Werthaftigkeit - vom Prozess ablösbares überdauerndes Ergebnis - Kooperation gesell. Einbindungen und Anerkennung - Gratifizierung, Bezahlung
  • Normalarbeitsverhältnis - tarifrechtlich abgesicherte abhängige Vollzeitbeschäftigung, mit einer geregelten Arbeitszeit von ca 8 Stunden pro Tag bei einem Arbeitgeber - nicht Regelfall, sondern gesellschaftliches Leitbild - richtet sich auf Erwersarbeit, zeigt an was nicht als normal angesehen wird: Teilzeit, Leiharbeit, Hausarbeit etc. - ist ein Regulierungsmechanismus: schreibt fest, welchn Personen welche Arbeitsverhältnisse zur Verfügung stehen
  • Geschlechtliche Arbeitsteilung - Separierung von gesellschaftlichen Sphären und getrennte Zuständigkeit qua (mittels) Geschlecht - damit verbundene Familienarrangements ( Ernährer / Hausfrauenfamilie, Doppelverdienerfamilie etc)
  • gesamtgesellschaftliche Arbeit - unbezahlte Hausarbeit - unbezahlte Carearbeit z.B. Kinder betreuen, Pflege von Angehörigen - unbezahlte Ehrenamtliche Arbeit z.B. THW, religiöse Gemeinde, Fördervereine etc. - unbezahlte künstelerisch- kreative Arbeit z.B. Laientheater, Malere, Gartengestaltung
  • Pluralisierung von Arbeitsformen Entgrenzung und Flexibilisierung von Arbeit - Grenzen werden fluide/ weich / lösen sich auf, verlieren ihre stilisierende Ordnungskraft z.B. Beruf-Privat/ Arbeitsstätte-Zuhause/ Arbeitsperson-Privatperson - Enstrukturierung von Arbeitszeiten, Arbeitsmodellen, Variabilisierung von Arbeitsorten
  • Pluralisierung von Arbeitsformen Vermarktlichung und Subjektivierung von Arbeit - Wandel in den betrieblichen Koordinations- und Steuerungsmechanismen: von Fremd- auf Selbststeuerung - Verwertungslogik richtet sich auf die Person der Arbeitskraft - "Selbst-Kontrolle", "Selbst-Ökonomisierung" sowie "Selbst-Rationalisierung" - Formulierung von eigensinnigen Ansprüchen, Gestaltungsvorstellungen an die Arbeitsätigkeit, Sinn-& Verwiklichungsansprüche
  • Pluralisierung von Arbeitsformen Prekarisierung von Arbeit - Erosion von (sozialstaatlicher) Absicherung - Risiken des Marktes werden zunehmend an Arbeitende weiter gereicht - Arbeitende sind zu mehr Selbstsicherung und Selbstverantwortlichkeit aufgefordert - unsicher Arbeits- und Lebensverhältnisse (kein Randphänomen mehr, muss nicht durch eine unmittelbare Gefahr erzeugt werden) - Chanchen von Lohnarbeit noch daran teilzunehmen? - Ausweitung der Unsicherheitszone - Zukunft nicht mehr planbar
  • Pluralisierung von Arbeitsformen "A-typische" Beschätigung -A-typische Beschäftigung vor dem Hintergrund des Normalarbeitsverhältnisses - Leiharbeit, befristete Arbeit, gerinfügig Beschäftige, Teilzeitarbeit, Soloselbstständigkeit
  • Pluralisierung von Arbeitsformen Wissensarbeit / informatisierte Arbeit - Bedeutungszunahme der Dienstleistungsarbeit - Neben explizitem fachlichem Wissen und formal erwobene Qualifikationen werde zunehmend implizierte Wissensformen bedeutsam (z.B. Wissen um kulturelle Besonderheiten) - Vervielfältigung der Kommunikationsmöglichkeiten - Vernetzung des Computers erweitert sich der Aktionsraum des lokalen Computerarbeitsplatzes erheblich - Neue Möglichkeiten der Bezüglichkeit von Arbeitsmedium, Arbeitsobjekt und subjektivierendem Arbeitshandel
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  • zentrale Erkenntnis Studie Neue Formen von Arbeit = neue Formen von Technologie = neue Formen von Geschlechterarrangements? - Transformation von Männlichkeit nur möglich bei einer gleichzeitigen Transformation der Programmierung - nur bestimmte Formen von Mannsein können gelebt werden, sind anerkannt und privilegiert - Technologischer oder arbeitsorganisatorischer Wandel muss nicht zwingend mit einem Wandel von Geschlechtsasymmetrien einher gehen - soziale Ordnungsgefüge in Organisationen sind antagonistisch (gegensätzlich), weil sie zahlreiche Mobilisierungspunkte für antagonistishe Relationierungen bereitstellen
  • Zusammenfassung - Arbeit ist eine Aktivität, eine Grundtatsache des Lebens - Normalarbeitsverhältnis, geschlechtliche Arbeitsteilung, gesamtgesellschaftliche Arbeit - Wandel: Entgrenzung - Flexibilisierung / Vermarktlichung - Subjektivierung / Prekarisierung - A-typische Beschäftigung, Wissensarbeit - Studie: Arbeit- Technik - Geschlecht