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Sachunterricht (Fach) / Strukturierung (Lektion)

Sozialwissenschaften im Sachunterricht

Diese Lektion wurde von Luisa151 erstellt.

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  • Soziale Strukturierungen und Ungleichheiten Begründungen der Strukturierungen religiös rassistisch Einkommen Alter --> Einordnung der sozialen Strukturen durch Frage nach Ressourcen/Aktivität
  • soziologisches Lexikon Sozialstruktur Definition Unter Sozialstruktur verstehen wir: 1. demographische Grundgliederung der Bevölkerung 2. Verteilung zentraler Ressourcen. z.B. Bildung, Einkommen Beruf 3. Gliederung nach Klassen und Schichten 4. Gliederung nach Sozialmilieus und Lebensstilen 5. Gliederung nach der sozialen Prägung des Lebenslaufes in der Abfolge der Generationen
  • Klasse nach der Theorie von Marx - moderne /bürgerliche Gesellschaft hat Klassengegensätze nicht aufgeboben (Neue Klasse, neue Bedingungen der Unterdrückung, neuer Kampf anstelle des alten) - Gesellschaft spaltet sich in zwei große /direkt gegenüberstehende Klassen: Proletariat und Bourgeoisie (Spaltung der Gesellschaft) - Neue Unterdrückung - Moderne mit Bügertum verknüpft, Klassengesetzte in Moderne nicht aufgehoben - zwei polar entgegensetzte Blöcke, stehen sich antagonistisch/ polar gegenüber - Besitzt oder Nichtbesitzt von Produktionmittel entscheidet über Zugehörigkeit --> Klassenverteilung auf ökonomischer Basis - Klassenlage 1. objektiv: gleiche Klassenzugehörigkeit 2. subjektiv: Klassenlage führt zu gem. Klassenbewusstsein, solidarische Handlungsweisen --> sozialer Wandel als Geschichte von Klassenkämpfen
  • Klassen und Stände Weber - Klasse ist für Weber dann gegeben wenn.. 1. eine Mehrzahl von Menschen eine spezifisch ursächliche Komponente ihrer Lebenschancen gemeinsam ist 2.  soweit diese Komponente lediglich duch ökonomischen Güterbesitzt- & Erwerbsinteresse 3. und zwar unter den Bedingungen des (Güter- oder Arbeits-) Marktes dargestellt wird - Lage ergibt sich aus der Marktlage - Klassen werden nach Klassenlage differenziert (unterschiedliche Besitztümer) - soziale Klassen können überwunden werden, diese Mobilität findet aber weniger statt - ständige Lage: --> Stände bassieren auf sozialen Prestige, Frage nach der Lebensführung - Nicht nur die Seite der Produktion/Besitzt/ Arbeitsverhältnis bestimmt soziale Struktur, sondern auch die Konsumption /Lebensführung der Menschen in  einer Gesellschaft - sozialer Wandel ist mehr als ein Klassenkampf, es geht auch um die sich verändernden ständische Lagen
  • Schichten Geiger - jede Schicht besteht aus vielen Personen (Familie) - haben erkennbare Merkmale gemeinsam - Als Träger des Merkmals folgt ein gewisser Status in der Gesellschaft und im Verhältnis zu anderen Schichten - Status umfass: Lebensstandard, Chancen und Risiken, Rang, Priviligien, Driskimination, öffentliches Ansehen, Glücksmöglichkeiten - Beschreibt soziale Lage - Schicht ist ein Oberbegriff, das zentrale Charakteristikum der Sozialstruktur der Gesellschaft - dominantes Schichtprinip (nicht alle Schichtmerkmale gleichermaßen wichtig) - Zusammenhang zwischen Lagemerkmalen und Einkommen, Bildung, Religionszügehörigkeit, Haltung, Mentatlität - sozialer Wandel: Veränderung des dominaten Schichtsprinzips durch eine andere Bedeutung einzelner Schichtmerkmale
  • Schichten Dahrendorf - derjenige, der sich durch seine soziale Position am besten der herrschenden Norm anpassen kann, erhält günstige Stellung in der Gesellschaft - geltende Werte der Gesellschaft sind an Oberschicht ablesbar - soziale Position bestimmt die Möglichkeit zur Normerfüllung - Herrschende setzten geltende Normen, die durch entsprechende Sanktionen durchgesetzt werden --> Schichtungen bilden daher mindestens prinzipell die Herschaftstruktur ab (Kopfarbeit hat höheren Wert als Handarbeit, Autononmie und Kopfarbeit bemessen Wert von Arbeit --> so bringt viel arbeiten nicht zangsweise einen höheren Rang, Art der Arbeit ist entscheidend)
  • Lebensstile - bilden angemessene Rekonstruktion sozialer Strukturen --> mehr Bedeutung auf horizontaler, weniger auf vertikaler Ebene --> mehr kulturalistische, weniger ökonomische Aspekte z.B. Freizeit und Konsumverhalten --> systematische Berücksichtigun einer gestiegenen Wahlfreiheit --> Einkommen und Bildung weniger stark  --> Übergänge und Überschneidungen deutlicher
  • sozialer Raum Bourdieu Die zu einem bestimmten Zeitpunkt gegebene Verteilungsstruktur verschiedener Arten und Unterarten von Kapital entspricht der immanenten (innewohnend) Struktur der gesellschaftlichen Welt d.h. der Gesamheit ihrer innewohnenden Zwänge, durch die das dauerhafte funktionieren der gesellschaftlichen Wirklichkeit bestimmt und über die Erfolgschancen der Praxis entschieden wird - Kapital und Unterarten 1. ökonomisches (alles was in Geld umgewandelt werden kann) 2. soziales (Stabile Beziehungen) 3. kulturelles (Bildung etc) - Jede unterschiedliche Zusammensetzung ist typisch für bestimmte Gruppierungen, aus Ähnlichkeiten ergibt sich Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe
  • Habitus Bourdieu Wer den Habitus einer Person kennt, weiß weche Verhalten ihr verwehrt ist (Weil uns manche Fähigkeiten fehlen, können wir einiges nicht tun) - System von Grenzen - bestimmte Dinke undenkbar/unmöglich. Sachen die aufbringen /schockieren - innerhalb der Grenzen erfinderisch, Reaktion nicht im vorraus bekannt - alles ist abhängig von Zugehörigkeit
  • empirische Studie Die feinen Unterschiede Untersuchungsgegenstand: Zusammenhang von Position und Lebensstil --> keine direkte Beziehung --> Habitus = allg. Grundhaltung gegenüber der Welt --> Habitus verbindet Position und Lebensstil miteiander (Verbindun9gsglied zwischen Position und Stellung innerhalb der sozialen Raumes, Praktiken und Vorlieben --> determiniert die herkömmliche Vorstellung von Klassen --> Habitus führt zu systematischen Stellungnahmen
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  • Zusammenfassung - soziale Struktur einer Gesellschaft bezieht sich auf die Verteilung von Ressourcen, die demographische Gliederung der Bevölkerung, die Gliederung nach geteilten alltäglichen Gewohnheiten und Gepflogenheiten - Modelle der Strukturierung: Klassenmodell, Schichtmodell, Lebensstilmodell, Sozialer Raum - Habitus: eine allg. Grundhaltung, eine Position gegenüber der Welt, de zu systematischen Stellungnahmen führt. Wer den Habitus einer Person kennt, weiß welches Verhalten ihr verwehrt ist (Umgangssprachlich: Wer die Einstellung einer Person kennt, weiß wie sie sich Verhalten wird und somit auch welches Verhalten ihr verwehrt ist)