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Sachunterricht (Fach) / Kolonialisierung (Lektion)
Sozialwissenschaften im Sachunterrich
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- Kolonialisierung - Aufteilung (gewaltsam) von Ländern - Ausbeutung von Ressourcen - Unterwerfung und Versklavung
- soziologisches Lexikon - Kolonialisierung - nur im Zusammenhang mit Kapitalismus, Imperialismus und Migration zu finden - Verhältnis zwischen Minderheiten und autonomer Herschaft - Koloniasatoren vs. Kolonialisierte, gemeinschaftliches Territorium - Besiedlung und Kultivierung rückständiger Gebiete
- Definition Geschichtswissenschaften - Kolonialismus --> Herschaftsbeziehungen zw. Kollektiven, bei der fundamentale Entscheidungen über Lebensführungen der Kolonisiertendurch kulturell andersartige und kaum anpassungswillige Minderheit von Kolonialherren getroffen werden --> externes Interesse vorangig durchgesetzt - sendungsideologische Rechtfertigungsdoktrinen --> beruhen auf der Überzeugung der Kolonialherre, dass sie höher gestellt sind - Begründung der einzelnen Schritte von enormer Bedeutung (Afrikaner durch Kolonialisierung unser zivilisiertes Leben zeigen, aufgrund der Minderwertigkeit der anderen sind erzieherische Maßnahmen nötig)
- Postkoloniale Studien West and the Rest - Stuart Hall - Konstruktion des Westens als die fortschritlichste und entwickelste Gesllschaft - Etablierung einr binären (paarweise) Einteilung - Aufkommen und Folgen die mit Konstruktion des Westens einher gehen --> legitimiert Kolonialismus --> Rest der Welt ist unterentwickelt und ländlich --> auf zwei Pole reduziert --> homogener Westen wird imaginiert --> grobe/vereinfachte Unterscheidung (Dialog bleibt aus, andere Person wird nicht dargestellt) Diskursstrategien etablieren das: 1. Urzustand in anderen Ländern Idealisierung 2. Einheimisches Leben im Einklang mit der Natur (haben im westlichen Sinne keine Vernunft ausgebildet) Natur-Kultur-Assymmetrie 3. Erkennt nicht an, dass Kulturvölker soziale Gefüge sind Ver-kenung der Differenzen 4. routinemäßige, Eingeborene sind kulturlos und nicht menschlich ritualisierte Herabwürdigung --> Unterschiede sind zusammengebrochen, vereinfacht, stereotypisiert (definiert Rest der Welt als etwas, das der Westen nicht ist- sein Spiegelbild, alles andere ist traditionell) Stereotypisierung, alles andere ist traditionell
- Hybridität - Homi Bhaba - Raum des Dazwischen ( Erfahrung: Trennung in das Eine und das Andere wird unplausibel - Denkstruktur des Kolonialismus verändern--> versklavte Menschen = aktive Subjekte - Relativierung der Schuld der Europäer, Verständnis des komplexen Wechselverhältnissses - alles ist in Bewegung, keine festen Räume - kultur-dynamischer Austausch - Interessen an alltäglichen Praktiken und Denkroutinen - Kolonialiserung verändert beide Seiten (dialogischer Prozess, Gegenüberstellen vermeiden) - Austausch über Prozess und Übersetzung anstatt dominante Herrschaft - Wenn ähnlichkeiten ansteigen wird Trennung weniger plausibel - Vorstellung des autonomen Subjekts grenzt das eine gegen das andere ab - alle kulturellen Formen sind immer in Bewegung (Mischformen)
- Subalternität - Gaytan Spivak - zentrale Fragen: Wer findet Gehör? - Wer hat Möglichkeit über sich zu sprechen im Sinne von Sprechakten --> es entwickeln sich Folgen -er interessiet sich für Leute über die nur gesprochen wird (Beispiel Witwenverbrennung, können Sprechakt nicht vollständig ausfüllen) - für oder über eine als Einheit vorgestellte Gruppe wird gesprochen - häufig bewohnen wir Strukturen, die wir kritisieren - Was ist uns wichtig, was ist relevant? - häufig versperrter Zugang zu gesellschaftlichen Diskursen auf der einen Seite (für einige) - historische Gegebenheiten und kulturelle Gegebenheiten in die wir hineingeboren werden können und die wir nicht verlassen Nach Kant: Mensch= männl. Europäer , radikale Wende, Erkenntnisgewinn ist an Ort geknüpft
- Studien Geschlecht und Körper. Feministische Muslima - Konstruktion der hilflosen, unmündigen und passiven Migrantin - für sie entwickelt sich neue kultuerelle Praxis und Selbstverständnis - religiöses Leben und Teil der Gemeinschaft sein - neues muslimisches Selbstverständnis, selbstbewusste Frau und glaubige Muslima
- Zusammenfassung - Kolonialismus ist eine Herrschaftsbeziehung zwischen Kollektiven (zusammengefügte Gruppe? --> und eine ideologische Interpretation dieses Verhätlnisses - Soziologie begint langsam eigene "blinden Flecken" sehen zu können - Prozesse hängen zusammen - explizite Denkverhalten - env verwoben und in Beziehung - Bindeflecken an vielen Orten
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