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JVS NRW 1.Trimester (Fach) / Pädagogik (Lektion)

Pädagogik - Inhalte des ersten Trimesters 2018

Diese Lektion wurde von JVOSAnw erstellt.

Lektion lernen

  • Lerntypen 1. auditiv (lernen durch Hören) 2. visuell (lernen durch Sehen) 3. Kommunikativ (lernen durch Gespräche) 4. motorisch/haptisch (lernen durch Bewegung)
  • Mehrspeicher-Gedachtnismodell sensorisches Gedächtnis (Ultrakurzzeitgedächtnis UZG)                               ⇓ Aufarbeitung für das Kurzzeitgedächtnis                              ⇓ Kurzzeitgedächtnis (KZG)                              ⇓ Aufarbeitung für das Langzeichtgedächtnis                              ⇓ Langzeitgedächtnis (LZG) Bei extremen Ereignissen und Vorkomnissen können Informationen vom UZG auch direkt ins LZG gelangen (z.B schwerer Verkehrsunfall) Ebenso können Informationen kurzzeitig vom LZG ins KZG gelangen (z.B. wenn man einen Hausbrannt erlebt hat und man Jahre später den Geruch von Feuer wahrnimmt) Das sensorische Gedächtnis (UZG) nimmt folgende Reize wahr: - visuelle - auditive - haptische - olfaktorische - gustatorische
  • Lernstrategien 1. Loci-Methode Ablegen von Begriffen an Orten oder im/am Körper 2. Bildliche Verknüpfung Inhalte mit Bildern verknüpfen 3. Merkverse Emotionsansprechende Sätze mit einem Merkvers oder einer Eselsbrücke verbinden 4. Randnotizen Informationen nachvollziehen mittels Randnotizen und Markierungszeichen 5. Wiederholtes Lesen und Lernen on Inhalten (Rereading) "aktives Lernen" Prozesse wie neues mit bekannten Gedächtnisinhalten verknüpfen und eigene Überlegungen zum Tes anstellen 6. Die SQ3R Methode
  • Kumulatives Lernen Beim kumulativen Lernen werden zusammenhänge hergestellt, Lerninhalte vernetzt und/oder Beziehungen herausgestellt.  Bsp: - Mind-Maps - Strukturdiagramme
  • Teildisziplinen der Pädagogik - Geschichte der Pädagogik - Allgemeine Pädagogik - Schulpädagogik - Erwachsenenbildung - Sozialpädagogik - Freizeitpädagogik - Berufs-/Arbeitspädagogi - Heil-/Sonderpädagogik - Sexualpädagogik
  • Behandlung und Erziehung Erziehung Im Jugendvollzug steht im Vordergrund die Erziehung im Sinne der Persönlichkeitsformung (Körper, Geist und Seele) sowie die Wissensvermittlung. Jugendstrafe ist etwas anderes als Freiheitsstrafe! Verantwortungsträger: ganz eindeutig die Erziehungsträger (=Eltern) JVA setzt erzieherische Maßnahme fort. Dauer: längerer Zeitraum Behandlung (E-Vollzug) - medizinische Maßnahmen - sozialtherapeutische Maßnahmen - allgemeine Maßnahmen (z.B Arbeit, Ausbildung, Unterricht, Beratung bei persönlichen und wirtschaftlichen Probleme, etc...) - Beteiligung an gemeinschaftlichen Aufgaben der JVA Verantwortungsträger: JVA und beim zubehandelnden selber. Dauer: befristet
  • Lernen am Modell Boby Doll Study von Albert Bandura (1961) Beobachter sucht sich ein Vorbild dessen Verhalt er kopiert. Günstige Bedingungen um zum "Modell" zu werden: - soziale Macht besitzen - hohes Ansehen haben - Beobachter setzt Ähnlichkeiten zu ihm und sich - möchte Zuneigung vom Modell haben oder nicht verlieren Vorteil: komplexes Verhalten kann schnelle erlernt werden Nachteil: Modell kann unerwünschtes Verhalten lehren
  • Lernen am Erfolg/Misserfolg Positive Verstärkung - Auf ein Verhalten erfolgt ein angenehmer Reiz Bsp: Ich trage dem Dozenten die Tasche und bekomme dafür ein Bier ⇒ Ich trage die Tasche, wenn ich ein Bier will Negative Verstärkung - Eine als unangenehm empfundene Situation verschwindet nach einem gewissen Verhalten Bsp: Ich fühle mich niedergschlagen und rauche einen Joint ⇒ Immer, wenn ich niedergeschlagen bin, kiffe ich. Bestrafung • Bestrafung durch aversive Reize (aversiv=widerwillen hervorrufen) - Auf ein Verhalten erfolgt ein unangenehmer Reiz Bsp: Ich bin frech zu meinen Eltern und bekomme eine gescheuert ⇒ Ich bin nicgt mehr frech Bestrafung durch Entziehung positiver Reize - Auf ein Verhalten wird ein angenehmer Reiz entfernt Bsp: Ich bin frech und darf nicht mehr zum Fußballtraining ⇒ Ich bin nicht mehr frech
  • Lernen durch Einsicht Prozess bei dem ein Problem umdenkend umstrukturiert und dadurch gelöst wird. Problem ⇒ Einsicht ⇒ Problemlösung
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