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Kommunikation (Fach) / 1. Teil (Lektion)
Der erste Teil von Kommunikation
-bis zu Analysefelder und -Methoden
Diese Lektion wurde von PoppN11 erstellt.
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- Definition Kommunikation? Kommunikation bedeutet die Übermittlung von Informationen und Bedeutungsinhalten zum Zweck der Steuerung von Meinungen, Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen bestimmter Adressaten gemäß spezifischer Zielsetzungen.
- Welche drei Arten von Kommunikation im Unternehmen kann man unterscheiden? 1.Interne Kommunikation 2.Externe Kommunikaiton 3.Interaktive Kommunikation
- Ziel Unternehmenskommunikation? Die Kommunikation von Unternehmen hat vorrangig zum Ziel, über die Veränderung von Meinungen, Einstellungen, Erwartungen sowie Verhaltensweisen dazu beizutragen, dass übergeordnete Unternehmensziele erreicht werden.
- Definition Unternehmenskommunikation? Die Kommunikation eines Unternehmens umfasst die Gesamtheit sämtlicher Kommunikationsinstrumente und -maßnahmen eines Unternehmens, die eingesetzt werden, um das Unternehmen und seine Leistungen den relevanten internen und externen Zielgruppen der Kommunikation darzustellen und / oder mit den Zielgruppen eines Unternehmens in Interaktion zu treten.
- Definition Kommunikaitonsmaßnahmen? Kommunikationsmaßnahmen sind sämtliche Aktivitäten, die von einem kommunikationstreibenden Unternehmen bewusst zur Erreichung kommunikativer Zielsetzungen eingesetzt werden. (Beispiel: Anzeige)
- Definition Kommunikationsbotschaft? Kommunikationsinstrumente sind das Ergebnis einer gedanklichen Bündelung von Kommunikationsmaßnahmen nach ihrer Ähnlichkeit. (Beispiel: Werbung)
- Definition Kommunikationsträger? Ein Kommunikationsträger ist ein Übermittlungsmedium, mit dessen Hilfe die in Form von Kommunikationsmitteln verschlüsselte Kommunikationsbotschaft quasi im „Huckepack“- Verfahren den Adressaten näher gebracht wird. (Beispiel: Zeitung)
- Wie können wir Kommunikationsformen unterscheiden bzw. einordnen? 1.Verbal oder non-verbal 2.Individual- oder Massenkommunikation 3.Face-to-face- oder Telekommunikation 4.Analog oder Digital 5.Asynchron oder synchron 6.Push-Kommunikation oder Pull-Kommunikation
- Was ist die Aufgabe der Unternehmenskommunikation? Die Identität intern und extern konsistent zu vermitteln
- Was ist die Basis der Unternehmenskommunikation? Festgelegte Leitsätze im Rahmen der CI
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- Was sind die Mittel der Unternehmenskommunikation? Systematischer und integrierter Einsatz von unterschiedlichen Kommunikationsinstrumenten für unterschiedliche Stakeholder.
- Zu was gehört Marketingkommunikation? Zur Unternehmenskommunikation
- Nach wem orientiert sich die Marketingkommunikation? Markt- und Kundenorientierung
- Für welche Märkte wird die Marketingkommunikation eingesetzt? Besonders für Beschaffungs- und Absatzmärkte
- Was ist der Schwerpunkt von Marketingkommunikation? Die werbliche Kommunikation
- Nenne die 4 Funktionen der Unternehmenskommunikation und erläutere sie knapp! Sprechen: -im Sinne des Unternehmens Moderieren: -zwischen internen und externen Stakeholder Ermöglichen: -Austausch zwischen Stakeholder Organisieren: -Kommunikationsinhalte
- Nenne die relevanten Stakeholder für ein Unternehmen! 1.Mitarbeiter 2.Partner 3.Wettbewerber 4.Aktionäre 5.Gesellschaftliche Gruppen 6.Politiker 7.Bewerber 8.Nachbarn 9.Fremdkapitalgeber 10.Journalisten 11.Zulieferer 12.Kunden
- Was meinte der Begriff Öffentlichkeit ursprünglich? Einen Idealzustand politischer Systeme.
- Für was ist der Begriff Öffentlichkeit oft ein Synonym? Für Adressaten, Publika oder Bürger
- Welche gemeinsamen Dimensionen haben alle Definitionen von Öffentlichkeit? -Transparenz -Partizipation -Information -Einflussnahme
- Nenne drei Varianten von Öffentlichkeit und nenne die dazugehörigen Genesen! Episodische Öffentlichkeit: -personale Kommunikation zwischen Anwesenden Veranstaltungsöffentlichkeit: -organisierte Inszenierung von Anwesenden Publikumsöffentlichkeit: (Massen)mediale Publikation für Nichtanwesende
- Zähle die Bausteine von Öffentlichkeit (virtuell) auf! -Ereignis -Zugänglichkeit -Wahrnehmungsbereitschaft -Kognitive Kompetenz -Ressourcen -Beobachtung -Soziale Reflexität -Definition und Deutung
- Zähle die Bausteine von Öffentlichkeit (kommunikativ) auf! -Information -kognitive Abrufbarkeit -Kommunikationsbereitschaft -Kommunikative Kompetenz -Ressourcen -Deutung -Rezeption -Verstehen
- Nenne alle Dimensionen von Öffentlichkeit und die dazugehörigen Spezifika! Sachliche Öffentlichkeit: -Interessenspezifisch Situative Öffentlichkeit: -Ereignisorientiert Soziale Öffentlichkeit -Teilnehmerspezifisch Temporale Öffentlichkeit -zeitlich befristet Mediale Öffentlichkeit -publikumsspezifisch
- Welche Arten von Barrieren gibt es? 1.Motivational 2.Emotional 3.Kognitiv 4.Situativ 5.Sozial 6.Organisatorisch 7.Technisch 8.Ökonomisch 9.Politisch 10.Rechtlich 11.Ideologisch 12.Kulturell
- Welche Typologien von Öffentlichkeit gibt es? 1. Spontane Öffentlichkeit 2.Habituelle Öffentlichkeit 3.Emotionale Öffentlichkeit 4.Intellektuelle Öffentlichkeit 5.Milieuöffentlichkeit 6.Organisationsöffentlichkeit 7.Mediale Öffentlichkeit 8.Marktöffentlichkeit 9.Führungsöffentlichkeit 10.Privilegierte Öffentlichkeit 11.Ideologische Öffentlichkeit 12.Moralische Öffentlichkeit
- Erläutere spontane Öffentlichkeit! Spontane Öffentlichkeit resultiert daraus, dass bestimmte Signale neugierig machen und Beobachter ihnen spontan Aufmerksamkeit schenken. So eilen manche zur Einsatzstelle, wenn sie einen Rettungswagen hören, und andere lesen jede Unfallmeldung.
- Erläutere habituelle Öffentlichkeit! Habituelle Öffentlichkeit resultiert aus regelmäßiger Anwesenheit und Teilnahme, was wiederum räumliche und zeitliche Zugänglichkeit, Mobilität und physische Barrierefreiheit erfordert, sei es am Stammtisch, im Theater oder auf dem Sportplatz.
- Erläutere emotionale Öffentlichkeit! Emotionale Öffentlichkeit beruht auf der Unterstellung positiver oder negativer Gefühle für jemand und/oder der Kommunikation von Beziehungen. Sie kann sich diskret (Intimität), indiskret (Klatsch), organisiert (Singleclubs) und medial konstituieren (Starkult).
- Erläutere intellektuelle Öffentlichkeit! Intellektuelle Öffentlichkeit resultiert aus der gemeinsamen Aneignung von Wissen und/oder aus der Kommunikation von Themen und Informationen, deren Verstehen sachliche und sprachliche Kompetenz voraussetzt. Dieses kann sich interpersonal abspielen, in Schulen und Universitäten, in Bibliotheken oder im digitalen Netz.
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- Erläutere Milieuöffentlichkeit! Milieuöffentlichkeit ergibt sich aus der Identifikation mit Gruppen und Milieus, zum Beispiel familiär, in der Nachbarschaft und in sozialen Randgruppen.
- Erläutere Organisationsöffentlichkeit! Organisationsöffentlichkeit beruht auf Mitgliedschaft und der Kommunikation von Organisationsinterna. Sie entsteht am Arbeitsplatz, in Mitgliederversammlungen und mit Hilfe von Betriebs- oder Vereinsmedien.
- Erläutere mediale Öffentlichkeit! Mediale Öffentlichkeit entsteht aus der Möglichkeit und Fähigkeit, gleiche Medien zu nutzen, setzt also Medienbesitz und Medienkompetenz voraus. Aktuelle Beispiele sind der Einsatz von notebooks oder iPhones zur Datenrecherche, zur Kontaktpflege oder zum gemeinsamen Spielen.
- Erläutere Marktöffentlichkeit! Marktöffentlichkeit resultiert aus der Möglichkeit, als Produzent, Anbieter und/oder Käufer Güter zu tauschen, also aus Besitzverhältnissen. Dazu gehört auch der Handel mit Medien und Medieninhalten.
- Erläutere Führungsöffentlichkeit! entsteht aus der Macht, Kommunikate und/oder Medien zu steuern. Sie wird planmäßig von politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern hergestellt.
- Erläutere privilegierte Öffentlichkeit! Privilegierte Öffentlichkeit beruht auf Gesetzen, die den Zugang zu bestimmten Daten und Kommunikaten auf wenige beschränken. Sie legen fest, wer was beobachten, publizieren und rezipieren darf (z. B. Staatsgeheimnisse) und wer nicht.
- Erläutere ideologische Öffentlichkeit! Ideologische Öffentlichkeit entsteht zwischen Protagonisten und Anhängern gleicher Weltanschauungen, sei es in Gottesdiensten, Parteiversammlungen oder Protestmärschen.
- Erläutere moralische Öffentlichkeit! Moralische Öffentlichkeit beruht auf dem Geltungsanspruch von Werten, Normen und Handlungsweisen. Sie zeigt sich in bestätigenden und korrektiven Ritualen und wird in aktuellen Wertediskursen reflektiert.
- Zähle die Fragen der Laswell-Formel auf! Wer? -Kommunikator Sagt was? -Botschaft Unter welchen Bedingungen? -Umwelt Über welche Kanäle? -Medium Zu wem? -Zielgruppe Unter Anwendung welcher Abstimmungsmechanismen? -Integrationsinstrumente Mit welcher Wirkung? -Kommuniaktionserfolg
- Was ist eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikationspolitik? Zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikationspolitik ist eine systematische und professionelle Kommunikationsplanung.
- Definition Kommunikationsplanung? Kommunikationsplanung ist ein systematisch-methodischer sowie integrativ ausgerichteter Prozess der Erkenntnis und Lösung kommunikationspolitischer Problemstellungen.
- Definition Kommunikationsstrategien? Kommunikationsstrategien sind verbindliche, mehrere Planungsperioden umfassende Verhaltenspläne für den Einsatz der Kommunikationsinstrumente, um z.B. Marken, Produkte, Leistungen oder Unternehmen zu positionieren.
- Elemente der Kommunikationsstrategien? Timing: Wann? Objekt: Wer? Zielgruppe: Wem? Botschaft: Was? Maßnahmen: Wie? Areal: Wo?
- Welche verschiedenen Kommunikationsstrategien gibt es? 1. Bekanntmachungsstrategie 2. Informationsstrategie 3. Imageprofilierungsstrategie 4.Konkurrenzabgrenzungsstrategie 5.Zielgruppenerschließungsstrategie 6.Beziehungspflegestrategie