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Strategische Planung und Organisation (Fach) / Definitionen und Grundlagen (Lektion)
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- Führung Umfasst funktional alle Aufgaben und Handlungen zur zielorientierten Gestaltung, Lenkung und Entwicklung eines Systems (=funktionales Führungsverständnis).
- Unternehmensidentität - Persönlichkeit aus individuellen Merkmalen und Eigenschaften.- Selbstverständnis des Unternehmens zur Darstellung nach innen und außen.- Kontur gegenüber externen Anspruchsgruppen wie z.B. Kunden, Lieferanten...- Möglichkeit für Mitarbeiter und Eigentümer zur Identifikation.- (Corporate Identity) Das realisierte Erscheinungsbild.
- Unternehmen Komplexes System aus Zielen, Mitgliedern und Aktivitäten. Es strebt die Erreichung von Zielen an, die es weitgehend autonom festlegt.
- Ziele der Unternehmensführung Das Unternehmen erfolgreich zu lenken, seine Führungskreisläufe zu gestalten und es im Hinblick auf zukünftige Anforderungen fortzuentwickeln
- Unternehmensphilosophie Umfasst die grundlegenden Einstellungen und Überzeugungen eines Unternehmens. Sie bilden die Werte, welche das Denken und Handeln aller Mitarbeiter beeinflussen.
- Ziele sind das Ergebnis der Unternehmenspolitik und Teil der Unternehmensmission. Sie beschreiben einen Zielzustand für das Unternehmen oder daraus abgeleitete Ziele
- Globale Umwelt Die globale Umwelt umfasst übergeordnete Faktoren, die nicht nur für ein Unternehmen oder eine Branche, sondern für alle Unternehmen von Bedeutung sind. Sie bilden die rechtliche, ökonomische, ökologische, gesellschaftliche und technologische Umwelt der Unternehmen.
- Unternehmensziele - sind normative Vorstellungen über einen zukünftigen Zustand, der durch Handlungen erreicht werden soll- regeln das Verhalten innerhalb eines Unternehmens im Sinne von Grundsatzentscheidungen.- bewegen sich in einem durch Unternehmenswerte gegebenen Rahmen.
- Normative Unternehmensführung Bestimmt die Identität eines Unternehmens in Werten, Zielen, Verhaltensweisen sowie organisatorischen Normen, fasst diese Elemente in einer Mission zusammen und sichert die Lebens- und Entwicklungsfähigkeit des Unternehmens.
- strategische Unternehmensführung ist auf die Entwicklung bestehender und die Erschließung neuer Erfolgspotenziale ausgerichtet und beschreibt die hierfür erforderlichen Ziele, Leistungspotenziale und Vorgehensweisen.
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- wertorientierte Unternehmensführung bezeichnet die Notwendigkeit, eine aus Sicht der Eigentümer angemessene Rendite für das eingesetzte Kapital zur erwirtschaften. Die Steigerung des Unternehmenswertes dient zur langfristigen Existenzsicherung des Unternehmens.
- Unternehmensvision Ein konkretes Zukunftsbild, das nahe genug ist, um als realisierbar angesehen zu werden, aber fern genug, um Begeisterung für eine neue, bessere Wirklichkeit zu wecken. Anforderungskriterien: - richtungsweisend - anspornend - plausibel - prägnant Funktionen: - Fokussierung: Konzentration auf eine gemeinsame Zielsetzung - Legitimation: vermittelt den Sinn und Zwecl des Unternehmens - Identifikation und Motivation: Emotionale Bindung der Mitarbeiter Elemente und Inhalte: 1. Werte und ethischer Anspruch des Unternehmens 2. Unternehmensziele gegenüber verschiedener Stakeholder 3. Unternehmenskultur (historisch gewachsene Normen und Denkhaltungen) 4. Unternehmensverfassung mit grundlegenden Regelungen 5. Unternehmenszweck (Existenzgrund und Tätigkeitsfeld)
- Werte Vorstellungen, Ideen, Normen oder Verhaltensweisen, die in einer Gemeinschaft als wünschenswert anerkannt sind und den Menschen dieser Gemeinschaft Orientierung verleihen.
- Unternehmenswerte - umfassen Werthaltung und ethischen Anspruch des Unternehmens- legitimieren das Unternehmen- bilden als grundlegende Philosophie das „Gewissen“ des Unternehmens
- Maßnahmen wirkungsvolle Aktionen zur Umsetzung von Strategien (Effizienz).
- Unternehmensmission Legt den Zweck eines Unternehmens fest und fasst dessen Werte, Ziele, Kultur und Verfassung zu einem angestrebten Selbstbild zusammen.
- operative Unternehmensführung - Befasst sich mit der Planung, Steuerung und Kontrolle der laufenden Aktivitäten eines Unternehmens,- Sichert die möglichst effiziente Nutzung bestehender Erfolgspotenziale
- Unternehmensethik Umfasst als Teil der Unternehmensphilosophie die moralischen Maßstäbe eines Unternehmens. Sie legitimieren das Handeln eines Unternehmens und beschreiben dessen moralische und gesellschaftliche Verantwortung.
- Nachhaltige Unternehmensführung Verfolgt gleichermaßen ökonomische, ökologische und soziale Ziele und strebt dabei inter- und intragenerationelle Gerechtigkeit an.
- Leitbild Die schriftliche Dokumentation wesentlicher Bestandteile der Unternehmensmission. Es wird unternehmensintern und -extern bekannt gemacht, um die Identifikation mit dem Unternehmen und seinen Zielen zu fördern. Funktionen des Leitbildes: 1. Orientierung (Kompass für Mitarbeiter und deren Verhalten) 2. Konkretisierung (schriftliche Dokumentation zwingt zu Präzision der Mission und erleichtert deren Kommunikation) 3. Legitimation (Verdeutlichung der Ziele gegenüber wichtigen Stakeholdern) 4. Motivation (durch höhere Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen)
- Transaktion Übertragung von Verfügungsrechten (property rights) im Rahmen eines Leistungsaustauschs
- Transaktionskosten umfassen alle Kosten, die bei der Übrtragung von Verfügungsrechten auf Märkten entstehen - Abwicklung (zB Prozesssteuerung) - Kontrolle (zB Qualitäts- und Terminüberwachung) - Anpassung (nachträgliche Änderungen)
- Spezifität Wertverlust bei der nächstbesten Alternative - Standortspezifität - Spezifität des Sachkapitals - SPezifität des Humankapitals - Zweckgebundene Sachwerte
- Transaktionsmerkmale - Spezifität - Unsicherheit - Transaktionshäufigkeit
- Institutionen sind sozial sanktionierbare Vereinbarungen und Erwartungen bezüglich der Handlungs- und Verhaltensweisen eines oder merherer Individuen
- Vertrag ist im ökonimischen Sinne eine für die Vertragspartner bindende Vereinbarung über den Austausch von Gütern oder Leistungen. Sie wird zwischen den Vertragspartnern abgeschlossen, weil diese sich davon Vorteile versprechen - klassische Verträge (Zeitpunkt bezogen, zB. Kauf von Benzin) - neoklassische Verträge (Zeitraum bezogen, zB Kooperationsvertrag - relationale Verträge (implizite Verträge, vertrauensbasiert, nicht kodifiziert)
- Disziplinen der neuen Institutionenökonomie - Organisationslehre - Marketing - Personalwirtschaft - Controlling
- neue Institutionenökonomie umfasst: - Principal Agent Theorie - Transaktionskostentheorie - Verfügungsrechte
- Klassifizierung von Führungsaufgaben nach: - zeitlicher Reichweite - Strukturierungsgrad - monetärem Wert - Grundsätzlichkeit - Geltungsbereich - Bindungswirkung
- Ziele der Unternehmensführung - Gestalten von Führungskreisläufen, um Lenkung zu ermöglichen - Lenken in bestehenden Führungskreisläufen, um auf Ziele auszurichten - Entwickeln um Überlebens- und Anpassungsfähigkeit zu sichern
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- Führungsfunktionen Die Lenkung, Gstaltung und Entwicklung des Unternehmens werden mithilfe verschiedener Führungsfunktionen erreicht: - Personal ° auf Mitarbeiter bezogene Planung, Streuerungs- und Kontrollaufgaben ° Personalführung - Planung und Kontrolle ° Planung: systematisches Festlegen von Zielen, Maßnahmen und Wegen zur zukünftigen Zielerreichung ° Kontrolle: Analyse auftretender Abweichungen während und nach der Planausführung - Organisation ° Zweckgerichtete Gestaltung betrieblicher Strukturen ° Regelungen, Unternehemsaufbau und Abläufe
- Unternehmensumwelt - ökonomisch (-> Volkswirtschaft -> Branche -> Unternehmen) - technologisch - politisch - gesellschaftlich - ökologisch