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Medizin (Fach) / Abdomen (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Hannibalius erstellt.

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  • Nennen Sie Risikopatienten für Stressulzera? Intensivstation-PatientenpostoperativEinnahme von NSARs und Steroiden
  • Womit ist ein Stressulkus assoziiert (im Krankenhaus) ein Stressulkus kann bei Krankenhauspatienten eine nosokomiale Pneumonie auslösenda die pH-Wertanhebung den Magen mit gramnegativen Keimen besiedeln lässt
  • Was sind Komplikationen eines Ulkus? BlutungPerforationPenetrationMagenausgangsstenoseRezidive
  • Wie heilt eine akute Gastritis aus? zumeist Folgenlosselten kommt es zu lebensbedrohlichen Blutungen
  • Wie wird die chronische Gastritis eingeteilt? chronische Gastritis: Reizung der Magenschleimhaut mit lymphoplasmatischen InfiltratenTypA: Autoimmungastritis, hierbei fehlt der Intrinsic Factor, Vit B 12 Mangel und megaloblastäre AnämieAutoantikörper gegen Intrinsic Factor und Parietalzellen (Protonenpumpen)zumeist assoziiert mit Helicobacter pyloriAchlorhydrieHypergastrinämieKorpusgastritisTyp B: Helicobacter pylori Gastritis, Antrumgastritis, sekundär atrophische Gastritis, keine Achlorhydrie, sondern HypochlorhydrieTypC: chemische Gastritis, NSARs Alkohol Galle, 
  • Womit ist eine HP-Infektion assoziiert? höheres Lebensalter, niedriger sozio-ökonomischer Status Helicobacter pylori wird oral-oral oder oral-fäkal übertragen
  • welche ist die häufigste Gastritis Form? Typ Bdanach Typ C und dann Typ A
  • HP assoziierte Erkrankungen? Typ B GastritisRiesenfaltengastritisMagenlymphome/Karzinomegastroduodenale Ulkuserkrankungen
  • Wie stellt man die Diagnose einer chronischen Gastritis? histologisch
  • Wie entstehen bei der Typ A Gastritis Mikrokarzinoide? Durch die Hyperplasie der enterochromaffinen Zellen
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  • Wie kann man eine gestörte Vit.B12 Resorption nachweisen? Mit dem Schilling Test
  • Was sind histologische Zeichen einer chronischen Gastritis Schleimhauterosionen, die aber nur bis zur Muscularis mucosae reichenlympho und granulozytäre Infiltrateintestinale Metaplasien, die sich zu einer Karzinom entwickeln könnenMetaplasien erscheinen als weißliche AuflagerungenMetaplasien: Magenepithel kann durch Dünndarmepithel mit Becherzellen, Krypten, Bürstensaumentereozyten und Paneth-Körnernzellen ersetzt werden
  • Wie weist man eine HP Infektion nach und ein Malt-Lymphom Biopsie aus Korpus und Antrum
  • Wie werden Schweregrad und Aktivität einer Gastritis histologisch eingeschätzt? Schweregrad über lymphoplasmatische Infiltrate und Lymphozyten in der Lamina propria Aktivität über Granulozytendichte
  • Wie kann man endoskopisch Blutungen stillen ElektrokoagulationUnterspritzung
  • Was sind Spätfolgen einer HP Infektion? Adenokarzinom des MagensMALT-Lymphom
  • Eradikationstherapie bei HP Infektion französisch: PPI, Amoxi und Clarithromycinitalienisch: PPI, Clarithromycin und Metronidazolbismut Quadruple (wenn Clarithromycin Resistenz besteht): PPI, Bismut, Tetrazykline und MetronidazolCAVE: nicht jeden HP Infektion muss behandelt werdenIndikationen: Riesenfaltengastritis, symptomatische Typ B Gastritis, Ulzera, NSARs bei HP positiven Patienten
  • Was macht man, wenn die normale HP Eradikation nicht funktioniert? Levofloxatin (Fluorchinolone) oder Moxifloxacin
  • Was zeichnet die Riesenfaltengastritis aus? foveoläre Hyperplasiesehr seltene Erkrankungausgelöst durch HP-INfektion, bei Kids auch CMVPotential zur KarzinomentartungProblem: hypoproteinämisches Ödem (durch gesteigerte Kapillardurchlässigkeit) DD: Gastrinom hier sieht man in der Histo aber eine glanduläre Hyperplasie
  • Wo sind am meisten Karzinoide lokalisiert? Im Appendix veriformisKarzinoide sind kleinzellige, neuroendokrine Karzinome kommen auch im Bronchialsystem vor
  • Wie behandelt man Keuchhusten? mit Makroliden (Erythromycin)
  • Wie metastasiert ein Magenkarzinom? lymphogenInfiltration von NachbarorganenKukenbergtumor: Abtropfmetastasen aufs Ovarspät erst hämatogen
  • Was sind typische histologische Zellen beim Magenkarzinom? Siegelzellringe
  • Was sind Risikofaktoren für Magentumore? Nitrosaminreiche NahrungAlkoholNikotinStress/ Ulkusmanchmal familiäre Häufung (FAB etc.)
  • Ab wann kann es zu einem Kurzdarmsyndrom kommen? Wenn mehr als 50% des Dünndarms weg sind (zumeist mit Beteiligung des terminalen Illeums)
  • Welches ist die häufigste Prädilektionsstelle für Morbus Crohn? das terminale Illeum
  • Wie weist man einen Gallensäureverlust nach 14C Glykocholat-Atemtest75SeHCAT-Test
  • Wie testet man auf Lactoseintoleranz? H2 Atemtest
  • Was kann ein falsch negatives und falsch positives Ergebnis im Hämoccult Test machen? falsch positiv: Verzehr von rotem Fleischfalsch negativ: viel Vitamin C
  • Womit ist ein Kurzdarmsyndrom assoziiert? VitB 12 Mangelchologene DiarrhoeFettstühleElektrolytverlustGewichtsverlust
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  • Wofür nutzt man Teduglutin? bei KurzdarmsyndromAnalogon des Glucogon like PeptidsVerbessert die Nährstoff-unf FlüssigkeitsaufnahmeCAVE: nicht bei Verdacht auf Karzinom geben, da es das Zellwachstum in den Darmwänden stimuliert
  • Bei welcher Erkrankung findet man häufig Fisteln? beim Morbus Crohnzumeist ist eine Analfistel das Erstsymptom
  • Was ist das Problem von äußeren Dünndarmfisteln? Dünndarmsekret wirkt ätzend auf der Haut
  • Was ist der Unterschied zwischen low-output und high-output Fisteln? die Sekretmengelow-output: orale Flüssigkeits-und Nahrungskarenz, Somatostatin um die Sekretmenge zu verringern, sollte sie Fistel nicht spontal sich verschließen, muss operiert werdenhigh output: immer OpCAVE: innere Fisteln sind wegen der hohen Sepsisgefahr immer operativ zu versorgen
  • Was ist die häufigste Blutungsursache des unteren GIT bei Kindern? ein Meckel-Divertikeles ist ein Relikt des Ductus omphaloentericus
  • Hat ein Reizdarmpatient Beschwerden bei Nacht? nein
  • Womit ist die Zöliakie/Sprue HLA mäßig assoziiert? HLA-DQ2HLA-DQ8
  • Was muss bei einer Zöliakie immer ausgeschlossen werden? ein IgA-Mangel
  • Was ist das Courvoisier Zeichen? ein nicht schmerzhafte, vergrößerte Galle, die man tasten kann
  • Was sind Mallory Körper? Als Mallory-Körper bzw. Mallory-Denk-Körper werden zytoplasmatische Einschlüsse bezeichnet, die in den Hepatozyten der Leber vorkommen. Alkoholisches Hyalin (Mallory-Bodies) findet man als Reaktion auf eine Schädigung der Leberzelle bei der Alkoholhepatitis. Es tritt im Zytoplasma der zentrolobulären Hepatozyten in Nähe der Kerne auf und stellt sich häufig als bandförmige oder verzweigte Struktur dar.  
  • Ein onkotisches Ödem ist am ehesten zu erwarten bei Leberzirrhose (zu wenig Albumin, daher Proteinmangel)bei Linksherzinsuffizienz ein Lungenödem durch eine Erhöhung des hydrostatischen Drucks
  • Die Kollagenbildung bei Leberfibrose erfolgt typischerweise durch die Ito-Zellen
  • Zusammenfassung Typ A Gastritis autoaggressive Erkrankunglymphoplasmatische Infiltrateerhöhtes Karzinomrisikoim Corpus lokalisiert (Typ B im Antrum)pernizöse Anämie
  • Eine Sial(aden)ose ist eine Speicheldrüsenschwellung, die am ehesten beruht auf eine Sekretionsstörung
  • Was bewirkt Prostaglandin E2 an der Magenwand? Es wird protektiv
  • Pharma bei M.Crohn AzatioprinSteroideMetronidazol (akut bei Fisteln)5 Aminosalicylsäure (Schaum, der bei Befall des Rektum eingesetzt wird)
  • Woran muss ich denken, wenn jemand mit Herzinsuffizienz in KH kommt und dort blutige, wässrige Stühle ablässt mit Schmerzen im linken Unterbauch an eine ischämische Kolitisdurch Arteriosklerose kann es zu entzündlichen Schäden an der Darmwand kommenvor allem linke Kolonflexur betroffen (Riolan-Anastomosen)
  • Was ist eine häufige Komplikation beim Morbus Crohn und wie entsteht sie? Fistelbildung, da der Crohn die gesamten Magenschichten also Mukosa und Submukosa betrifft
  • Kann ein Stein im Ductus cysticus eine biliäre Pankreatitis auslösen? Nein, da der Ductus cysticus zu weit weg vom Pankreas istein Verschluss der Papilla Vateri kann eine biliäre Pankreatitis auslösenDer Ductus cysticus entspringt aus der Gallenblase, vereinigt sich mit dem aus der Leber kommenden Ductus hepaticus communis und bildet dann mit diesem zusammen den Ductus choledochus. Dieser wiederum verläuft durch die Leberpforte, am Pankreaskopf entlang und vereinigt sich hier mit dem Hauptausführungsgang der Bauchspeicheldrüse (Ductus pancreaticus bzw. Ductus wirsungianus). Die (meist gemeinsame) Mündung im Duodenum entspricht der Papilla vateri (Papilla duodeni major). Daher kann nicht ein Stein im Ductus cysticus, sondern kurz vor der Papille eine akute biliäre Pankreatitis, also einen Rückstau von Pankreassekret mit nachfolgender Entzündung, auslösen.
  • Was können Komplikationen bei einem Steinverschluss der Ductus cysticus sein? GallenblasenhydropsEntzündung der GallenblaseGallenblasenempyemPerforation