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BioNutz (Fach) / Spross Vrl05 (Lektion)
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- Welches in anderen Leitbündeltypen auftretende Gewebe fehlt dem geschlossen kollateralen Leitbündel? -Das fasziale Kambium
- Wie sind Xylem und Phloem eines geschlossen kollateralen Leitbündels im Querschnitt angeordnet? -Sind nicht durch Kambium getrennt, liegen direkt aneinander -Komplett durch Sklerenchym umschlossen -Phloem zeigt nach außen, Xylem nach innen
- Wie sind die Leitbündel in der Sprossachse Einkeimblättriger angeordnet? - Dispers angeordnet, nach außen hin werden Leitbündel kleiner und sind enger angeordnet
- Welche Folgen hat der von den Sprossachsen der Zweikeimblättrigen abweichende Aufbau von Leitbündeln und Sprossachse für die Einkeimblättrigen? - einkeimblättrige sind nicht zu sekundärem Dickenwachstum in der Lage -bilden keine Borke
- Welche Merkmale kennzeichnen einkeimblättrige bzw. zweikeimblättrige Pflanzen? Monokotyl: -Bedecktsamer-geschlossene Leitbündel --> d.h. Xylem und Phloem sind nicht durch Kambium getrennt, daher:-kein sekundäres Dickenwachstum-Leitbündel in primärer Sprossachse zerstreut Dikotyl: -Bedecktsamer-offene Leitbündel --> d.h. Xylem und Phloem durch Kambium getrennt, daher:-sekundäres DickenwachstumLeitbündel in primärer Sprossachse ringförmig angenordnet
- Nennen Sie die Grundorgane eines Kormophyten! -Wurzel -Sprossache -Blatt
- Nennen Sie die Blatt-tragenden und Blatt-freien Abschnitte der Sprossachse! Blatt-tragend: An der Determinationszone an der Tunica neben dem SVK entstehen die Blätter Blatt-frei:Blattfrei sind Embryonalzone und Differenzierungszone
- Nennen Sie die Strukturelemente (Gewebe) des Bastes zweikeimblättriger Pflanzen! Bast = Siebröhren, Geleitzellen (Bei Gymnospermen nur Siebzellen) + Bastfasern
- Welche Fähigkeit fehlt in der Regel der Sprossachse einer monokotylen Pflanze im Vergleich zur Sprossachse einer dikotylen Pflanze? das sekundäre Dickenwachstum das Kambium (Restmeristem)
- Welche teilungsfähigen Gewebe sind für das sekundäre Dickenwachstum dikotyler Pflanzen verantwortlich? -Kambium -> (inter-)faszikuläres Kambium
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- Wie heißen die beiden Bestandteile des peripheren Meristems der primären Sprossachse dikotyler Pflanzen? Phellem (nach außen) Phellogen(liefert ) Periderm: sekundäres Dickenwachstum Phelloderm (nach innen)
- Was produziert das teilungsfähige Gewebe in der sekundären Sprossachse Zweikeimblättriger nach innen bzw. nach außen? faszikuläres Kambium im Bereich des Leitbündels, produziert nach innen Holz, nach außen Bast, produziert sekundäre Markstrahlen, Restmeristem interfaszikuläres Kambium zwischen den Leitbündeln, produziert innen und außen parenchymatische Zellen der Markstrahlen, Folgemeristem Peridermbildung sekundäres Abschlussgewebe, unterhalb der Epidermis entsteht Phellogen (Korkkambium), welches nach außen Phellem(Kork) und nach innen Phelloderm(parenchymatische Zellen) produziert, alle drei Schichten werden Periderm genannt
- Nennen Sie das entscheidende Merkmal, an Hand dessen sich auf den ersten Blick primäre Wurzel und primäre Sprossachse im Querschnitt voneinander unterscheiden lassen! keine Blätter, Wurzelhaube, radiales leitgewebesystem, endogene Verzweigung, kein Stomata
- An welchen Metamorphosen sind die Sprossachse oder Teile der Sprossachse beteiligt? Sukkulente Sprosse (Kaktus)Sprossknolle (Kartoffel)Sprossranke (Passionsblume)Sprossdorn (Weißdorn)Zwiebel (Tulpe)Wurzelstock (Buschwindröschen)Phyllocladien (Liliengewächse)Ausläufer (Erdbeere)
- Beschreiben Sie das Sekundäre Dickenwachstum der Sprossachse Zweikeimblättriger! faszikuläres Kambium --> produziert nach innen Holz, nach außen Bast interfaszikuläres Kambrium --> auf Höhe der faszikulären Kambien zweier benachbarter Leitbündel werden die Parenchymzellen des primären Markstrahls sekundär meristematisch --> produziert nach innen und außen Markstrahlenparenchym --> Bildung eines geschlossenen Kambiumringes gleichmäßigs Wachstum auf gesamter Sprossachsenperipherie --> die einzelnen Leitbündel werden in komplexe Bast- und Holzstrukturen integriert --> Sekundäres Dickenwachstum führt zur Sekundären Sprossachse
- Was ist die Borke? Äußerste Schicht: Tertiäres Abschlussgewebe aus abgestorbenen Teilen des Basts und Kork Abschlussgewebe der sekundären Sprossachse, das durch die Tätigkeit von Peridermen entsteht, die innerhalb der Rinde oder des Bastes angelegt werden können.
- Welche Borkentypen kennen Sie? Ringelborke --> geschlossener Phellogen-Zylinder z.B: Vogel-Kirsche, Hänge-Birke Streifenborke --> Phellogen-Zylinder von längs verlaufenden Parenchymstreifen unterbrochen z.B. Wein, Waldrebe Schuppenborke --> bogenförmig nach außen verlaufende Phellogene z.B. Stieleiche, Wald-Kiefer, Wald Föhre, Platane
- Wie ist das Periderm aufgebaut? sekundäres und teritäres Abschlussgewebe von außen nach innen: Kork (Phellem), Phellogen, Phelloderm(parenchymatische Zellen)
- Nennen und beschreiben Sie die pflanzlichen Haupt-Lebensformen! Baum = akrotone Förderung der Verzweigung => Gliederung in Stamm + Krone Strauch = basitone Förderung der Verzweigung Staude = mehrjährige, nicht verholzende Pflanzen mit unterschiedlichem Wachstumsverhalten Kraut = einjährige, nicht verholzende Pflanzen mit unterschiedlichem Wachstumsverhalten
- Was sind die „Jahresringe“ des Holzes? durch klimatischen/jahreszeitliche Bedingungen eine vorübergehenden Ruhe der Teilungsaktivität des Kambiums kommt. Frühholz: Im Frühjahr brauchen sie viel Wasser, daher weitlumige Zellen/Gefäße(helle schicht)Spätholz: weniger Wasser benötigt,daher kleine Gefäße(dunkle schicht) je dicker die Jahresringe sind desto besser waren die Bedingungen helle- und dunkle Schicht zusammen => 1 Jahresring
- Nennen Sie die Elemente des Xylem sowie deren Funktionen. Xylem:Transport von Wasser und Ionen in toten Leitungselementen(Tracheiden,Tracheen) Tracheiden: -prosenchymatisch, verholzt• im funktionsfähigen Zustand tot,plasmafrei und wassererfüllt• schräggestellte, stark getüpfelte Querwände• Längswände mit Versteifungenin wachsenden Tracheiden->schraubig, netzartig,in ausdifferenzierten Tracheiden->leiterartig oder getüpfelt,zur Aussteifung der Zellengegen Transpirations-Unterdruck Tracheen: • aus weitlumigen, parenchymatischen Zellen hervorgehend• verholzend und im funktionsfähigen Zustand tot• Querwände werden aufgelöstdurchgehende, weitlumige Röhren• wassererfüllt• bei Eichen bis zu 0,3 mm Sklerenchym: -Festigungsgewebe Parenchym: -
- Nennen Sie die Elemente des Phloem sowie deren Funktionen Siebröhrenzellulär aufgebaut:-sie entstehen nach inäqualer Teilung aus einer Siebröhrenmutterzelle:1 Siebröhrenzelle (und 1 Geleitzelle, diese sich hfg. weiter teilend, s.u.) Geleitzellen-plasmareich-große Zellkerne-zahlreiche Mitochondrien-zahlreiche Plasmodesmen zu den zugehörigen Siebröhren-Beladung und Entladung des Phloems (Stofftransport)-akzessorische Zellen der Siebröhren Phloemparenchym(Bastparenchym = Bastparenchymzellen)zur Stoffspeicherung Bastfasern-sklerenchymatisch, dickwandig und unterschiedlich verholzt-Festigung und Schutz des Phloems
- Nennen Sie die Elemente des Phloem sowie deren Funktionen Siebröhren: -zellulär aufgebaut: entstehen nach inäqualer Teilung aus einer Siebrörhenmutterzelle ->1 Siebröhrenzelle (und 1 Geleitzelle, diese sich hfg. weiter teilend) Geleitzellen: -plasmareich-große Zellkerne-zahlreiche Mitochondrien-zahlreiche Plasmodesmen zu den zugehörigen Siebröhren-Beladung und Entladung des Phloems (Stofftransport)-akzessorische Zellen der Siebröhren Phloemparenchym (Bastparenchym=Bastparenchymzellen): -zur Stoffspeicherung Bastfasern: -sklerenchymatisch, dickwandig und unterschiedlich verholzt -Festigung und Schutz des Phloems