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Genetik - Biologie Uni Wien (Fach) / Modellsysteme (Lektion)
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- Lichtrezeptoren marine Tiere CryptochromOpsine
- Clumino Marinos und Platynereis dumerili besitzen zirkalunare Uhrzirkadiane Uhr
- Clumino Marinos und Platynereis dumerili besitzen zirkalunare Uhrzirkadiane Uhr
- langdame molekulare Evolution Homo Sapiens Platynereis Dumerili
- Welche der folgenden marinen Organismen sind molekulare Modellsysteme: d) Platynereis dumerilii e) Phaeydactylum tricomutum
- Channelrhodopsin Channelrhodopsin
- Generationszeit Zebrafisch 3-4 Monate
- Mauthner-Neuronen haben eine kritische Funktion für reflexartiges Fluchtverhalten Antwort auf mechanischen Reiz
- eine konditionelle Knock out Maus a) weist eine Inaktivierung eines Gens in einem bestimmten Organ / Zelltyp oder zu einem bestimmten Zeitpunkt auf ) wird in der Regel unter Verwendung des Cre/LoxP Systeme generiert
- Maus genom enthält 20 000 proteincodierende Gene
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- Die meisten Pflanzengenome haben ungefähr dieselbe Größe, wenn man „map units“, also Rekombinationseinheiten, als Maßeinheit nimmt, aber sehr unterschiedliche Größe, wenn man Basenpaare als Maßeinheit nimmt. Dies ist der Fall, weil in Pflanzen mit großem Genom weniger häufig Rekombinationt stattfindet
- Um eine Blüte zu bilden benötigt jede Pflanze ein Signal aus dem Blatt
- Agrobacterium tumefaciens ist an Pflanzenteilen zu finden, die eines Wachstum zeigen, weil es lagert Gene in das Genom der Wirtspflanze ein, die zum Wachstum führen
- Zwei Pflanzen heißen syntänisch, wenn Genanordnung große Ähnlichkeiten zeigen
- C. elegans b) können spontan durch Verlust eines X Chromosomes Männchen ausbilden c) sind Hermaphroditen welche sich selbst befruchten können
- John Sultson hat die C.elegans Zell-Lineage bestimmt Injektion von Farbstoff Mikroskope
- Wie kann man Saccharomyces cerevisiae kultivieren ? Auf Agarplatten mit Nährmedium In Kolben mit Nährmedium unter ständigem Schütteln
- Die Bestimmung der Initiationsstellen für meiotische Rekombination durch das Keeney Lab beruhte auf Deep Sequencing von Spo11-assoziierten DNA-Fragmenten nach ’’oligo-rG tailing’’ und Amplifikation ( 50%) c) Immunpräzipitation der Spo11-Transesterase aus meiotischen Hefezellen ( 50% )
- 29. Die Bestimmung aller Initiationsstellen für meiotische Rekombination durch das Keeney Lab hat gezeigt dass .. a) es ’’heiße’’ und ’’kalte’’ Regionen für die Rekombination gibt b) Initiierung der Rekombination Nukleosomen-armen Bereiche bevorzugt c) Centromere und Telomere besonders wenig Rekombinationinitiation haben e) DNA-Brüche in Schlaufenregionen des Chromosoms passieren
- Systembiologie c) .. umfasst das Studium von biologischen Systemen, seien es Moleküle, Zellen, Organismen oder eine ganze Species e) .. umfasst quantitative Biologie und ’’high-throughput’’ Biologie
- Stundenglasmodell Beschreibt die maximale Ähnlichkeit von Embryonen verschiedener Spezies zu einem bestimmten Entwicklungsstadium
- Optogenetik ermöglicht die Beeinflussung neuronaler Aktivität durch Licht
- Welchen Anteil an der jährlichen weltweiten Primärproduktion von Biomasse hat marines Phytoplankton ? 50%
- Welche molekularen Resourcen gibt es für Phaeydactylum tricornutum ? c) RNAi d) Sequenziertes Genome) Mikroarrays
- Metamorphose Gestaltwandel bei Tieren zwischen unterschiedlicher Stadien im Lebenszyklus
- Chloroplasten kleines Gen warum? die meisten Funktionen durch Kerngene bereitgestellt werden
- Vorteile der Maus als Modellorganismus: Wählen Sie bitte korrekte Aussagen. b) Einfache und billige Haltung im Vergleich mit anderen Säugern c) Mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mäusen kann die biologische Funktion von Säuger-Genen/Proteinen aufgeklärt werdend) Genome von Maus und Mensch sind sehr ähnlich
- Klassische transgene ( Gen-überexprimierende ) Mäuse weisen meistens zufällig ins Genom integrierte DNA-Konstrukte auf werden durch Injektion von DNA-Konstrukten in Blastozysten hergestellt
- ES Zellen können sich auch zu Keimbahnzellen entwickeln können in Zellkultur gehalten und vermehrt werden werden aus der ’’ inner cell mass ’’ der Blastozyste isoliert
- In welcher Relation steht die Größe des Genoms der Drosophila melanogaster zum menschlichen Genom ? 1/2
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- Welche der folgenden Vorteile eines Modellsystems treffen ( trifft ) auf Drosophila zu ? c) Billige und einfache Zucht d) Kurze Generationszeit geringe Zahl an Chromosomen
- 9. Ektopische Expression der aktiven Form des Fruitless Proteins ( FruM ) im Gehirn weiblichen Drosophila Fliegen verursachen in modifizierten Weibchen das Auftreten der Verhaltensform von Licking Chaining
- Der genetische Pfad, welcher zum programmierten Zelltod führt wurde aufgeklärt durch Isolation von Mutanten, welche keinen Zelltod zeigten
- Der genetische Pfad, welcher zum programmierten Zelltod führt wurde aufgeklärt durch Isolation von Mutanten, welche keinen Zelltod zeigten
- 6. Die Gonade von C.elegans c) bildet zuerst nur männliche Keimzellen aus d) durchläuft sämtliche Stadien der meiotischen Teilung von Distal zu Proximal
- Stundenglasmodell Ernst Häckel hat gesagt, dass die Ontogenese die Phylogenese wiederspiegelt (d.h. Ein Wirbeltier durchläuft während seiner Embryonalentwicklung nochmal die gesamte Stammesgeschichte in Zeitraffer (metaphorisch ausgedrückt). Bei seinem Bekannten Bild mit Fisch, Raptil, Vogel und mehreren Säugetieren hat er jedoch ein wenig geschummelt und den Fisch den anderen Embryos ähnlicher gemacht, dennoch wird ersichtlich, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Embryonalentwicklung sich alle Wirbeltiere sehr ähnlich sind (am Anfang weniger Ähnlichkeit, in der Mitte starke Ähnlichkeit, am Ende wieder sehr wenig => sieht in einem Diagramm aus wie ein Stundenglas!
- welche organismen haben eine besonders langsame molekulare entwicklung? Der Mensch und der Borstenwurm Platynereis dumerilii haben sich beide sehr langsam entwickelt (darf man nicht verwechseln mit „genetisch alten“ Organsimen! C.elegans ist z.B. Genetisch gesehen eher jung, aber entwickelt sich auf molekularer Ebene schnell)
- ein medakafisch ist...? Oryzias latipes - Ebenfalls ein Modellsystem – ein kleiner Fisch wie der Zebrafisch (in ihm sind viele Versuche des Zebrafischs genau gleich reproduzierbar wie z.B. Gen-Knockouts/-downs in der Embryonalentwicklung.
- wielange ist die generationszeit von drosophila? Generationszeit ist von der Temperatur abhängig und beläuft sich auf etwa 10 Tage bis maximal 3 Wochen.
- modellorganismen sind? Organsimen, an denen man besonders leicht molekularbiologische Abläufe, Genetik oder zellbiologische Abläufe studieren kann. Sie sind deshalb für diese Zwecke besonders gut geeignet, weil sie klein sind, leicht und günstig zu halten, ihre Genetik nicht kompliziert ist (kleines Genom, wenig nicht kodierende und/oder repetitive Sequenzen), dennoch sind die Forschungsergebnisse auch auf andere, größere und kompliziertere Lebewesen umlegbar.bei temperatur sensitiven mutanten der bäckerhefe sind welche gene für die mutation verantwortlich (oder so)?
- knock out bei mäusen kann wie verursacht werden? Mit einem Vektor wird über homologe Rekombination ein fehlerhaftes Gen + Marker in dem Mausgenom eingefügt. Nun kann das Gen nur noch von einem Chromosom produziert werden => für einen kompletten Knockout muss die Mutierte Maus nun gekreuzt werden (erst mit wt-Maus, dann immer weiter bis ein Knockout-Inzuchtstamm entstanden ist.)
- woher wissen pflanzen ihre wachstumsphasen? Pflanzen haben einerseits eine innere Uhr, die Hormone (und somit auch Aktivatoren für Gene) von Sonnenlicht unabhängig freisetzt (es gibt auch Organismen mit mehreren, nicht synchron laufenden inneren Uhren). Andererseits gibt es auch bestimmte Gene, die z.B. vom Sonnenlicht aktiviert werden (bzw. bei einem Bsp. aus den Folien – eine mRNA wird bei Sonnenlicht nicht abgebaut), es kann auch von der Dauer der Sonneneinstrahlung abhängig sein (Langtagespflanzen oder Kurztagespflanzen) oder von der Temperatur.
- frage zu lunarer uhr (oder so)? Lunare Uhr: vom Mond abhängig. Es wurden noch keine Biomoleküle gefunden, die eindeutig auf eine lunare Uhr schließen lassen, es gibt aber, bestätigt bei der Mücke Clunio marinus. Sie lebt in der Gezeitenzone der europäischen Atlantikküste und benötigt die lunare Uhr wegen der Schlupfzeiten. Weibchen haben keine Flügel, die Gezeiten sind vom Mond abhängig => keine Tiere sollten beim Schlüpfen ertrinken, Weibchen und Männchen müssen einander zur Paarung zu einer bestimmten Zeit finden.
- parthenogenetischer diploid screen bei zebrafischen? Wenn man einen diploiden, parthenogenetisch gentsandenen Organismus erzeugen will (am Bsp. Eines Zebrafisches) muss man die Oocyte zunächst die Meiose 1 durchlaufen lassen (homologe Chromosomen werden getrennt => Mutation auf Schwesterchromatiden vorhanden, Rekombination sollte NICHT stattgefunden haben bei dem mutierten Gen), dann kommt ein mit UV-Licht unfruchtbar gemachtes Spermium hinzu und „befruchtet“ die Zelle VOR der Meiose 2. Zytokinese ist verhindert worden, es ist eine diploide Zygote entstanden.
- geschlechtsdetermination bei drosohila? Die geschlechtdetermination bei D.melanogaster ist abhängig vom X:A Verhältnis (Anzahl an Geschlechtschromosomen zu Anzahl an Autosomen). Da Weibchen 2 X-Chromosomen haben und Männchen nur eines ist das Geschlcht so festlegbar (Anm.: Durch bestimmte Veränderung der Chromosomenaufteilung können z.B. Super-Weibchen entstehen, diese haben ein noch geringeres X:A Verhältnis als normale Weibchen).
- was passiert bei der kreuzung eines männchens + hermaphrodit von c. Elegans? Der Geschlechtsakt läuft wie folgt ab: Männchen fährt, Schwanzende voraus, am Hermaphroditen so lange entlang, gib es die Vulva findet und läd dort seine Spermien ab. Da Männchen nur ein Geschlechtschromosom tragen entstehen nach der Befruchtung der Eier es Hermaphroditen 50% Männchen und 50% Hermaphroditen. (Ansonsten würden logischerweise nur Hermaphroditen entstehen, Männchen können bei Selbstbefruchtung nur durch Ungleichverteilung der Gonosomen entstehen und die wäre sehr selten).
- optogenetik ist? Die Optogenetik ist ein relativ neues Fachgebiet, das sich mit der Kontrolle von genetisch modifizierten Zellen mittels Licht beschäftigt.Es handelt sich bei dieser Technologie mithin um eine Kombination von Methoden der Optik und der Genetik, mit dem Ziel bestimmte funktionelle Ereignisse in spezifischen Zellen oder lebenden Geweben an- (gain-of-function) oder abzuschalten (loss-of-function). Hierbei werden lichtsensitive Proteine auf gentechnischem Wege durch Manipulation der kodierenden DNA (= des entsprechenden Gens) verändert und anschließend in bestimmte Zielzellen bzw. -gewebe eingebracht. Unter Lichteinfluss ist es anschließend möglich das Verhalten der in dieser Weise modifizierten Zellen zu kontrollieren. Die Optogenetik erlaubt also eine gezielte und überaus schnelle (Millisekundenbereich) Kontrolle von exakt definierten Ereignissen in komplexen biologischen Systemen.[1] Möglich werden hierdurch Untersuchungen auf Proteinebene (Anwendungen in der Molekularbiologie), auf Ebene von einzelnen Zellen (Zellbiologie) und definierten Geweben (Histologie) oder sogar auf Ebene von sich frei bewegendenSäugetieren (Verhaltensbiologie). (wem das nicht genug ist => http://de.wikipedia.org/wiki/Optogenetik)
- welche mäuse muss man kreuzen um einen inzuchtstamm zu erhalten? Man kreuzt die Nachkommen eines +/- gepaart mit +/+ Stamm (= eine Mutation wurde auf einem der beiden homologen Chromosomen eingefügt, das andere ist in Ordnung; gepaart mit dem Wildtyp.) Da bei der Mutation auch ein Marker beigefügt wurde können die Nachkommen selektioniert und weiter gekreuzt werden, bis das Merkmal irgendwann homozygot auftritt.
- Metamorphose Auch hier habe ich wieder wikipedia bemüht – ist aber für Bio-Studenten eigentlich keine ernst zu nehmende Frage ;) Metamorphose beschreibt die Umwandlung eines tieres von einem larven- in ein Adultstadium, die Lebensweise und/oder das Aussehen wird bei diesem Vorgang verändert.
- wie groß kann der anteil an transposons im genom sein? Das ist von Spezies zu Spezies unterschiedlich – in Pflanzen können leicht 50% - 60% des Genoms aus Transposons bestehen (Zea Mays ~60%), bei Tieren sind es tendenziell eher weniger (es gibt natürlich Ausnahmen), beim Menschen sind es um die 45%, Mus musculus hat 40% Transposomen im Genom, D.melanogaster nur mehr 15% - 22%, C.elegens um die 12%, S.cerevisiae nur mehr 3% - 5% und E.coli hat überhaupt nur 0.3%. „Springende Gene“ machen die Erforschung des Genoms schwerer. (Zahlen von wikipedia – war zu faul die aus den Folien zu suchen... Sorry)