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Wirtschafts- und Unternehmensethik (Fach) / 5.2 die Eckpfeiler der CR im Einzelnen (SUSTAINIBILITY) (Lektion)
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Diese Lektion wurde von SarahMeissner erstellt.
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- Definition Sustainibility = Nachhaltigkeit Nachhaltige Entwicklung bezeichnet eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der jetzigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.
- Geschichte der Nachhaltigkeit Das Prinzip der Nachhaltigkeit wurde erstmals vor 300 Jahren in der Forstwirtschaft geprägt - Hans Carl von Carlowitz: "dass immer nur so viel Holz geschlagen werden sollte, wie durch planmäßige Aufforstung durch Säen und Pflanzen wieder nachwachsen konnte" 1913: Erste internationale Konferenz zum Naturschutz 1972: Erste weltweite Umweltkonferenz (Stockholmer Konferenz für menschliche Umwelt) 1972: Gründung des UNEP = UN Enviroment Programm 1975: Washingtoner Artenschutzabkommen 1976: HABITAT für die Probleme der Überbevölkerung 1992: Rio-Folgekonferenz ......
- Arten der Nachhaltigkeit Zur Erhaltung von Ressourcen für zukünftige Generationen werden zwei Kapitalarten unterschieden - Natürliches Kapital: Luft, Boden, Gewässer, Biodiversität, Rohstoffe - künstliches Kapital: Maschinen, Gebäude, Wissen, soziale Strukturen !! Die Zukunftsverantwortung erfordert, diese Ressourcen möglichst ungeschmälert an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Ansatz 1: Schwache Nachhaltigkeit Die Summe von natürlich und künstliches Kapital ist Maßstab der Erhaltung Natürliche Ressourcn sind nie vollständig durch künstliche Ressourcen ersetzbar -> Austauschbarkeit zw. natürl. und künstl. Kapital, d.h. Verminderung Naturbestand kann durch Vermehrung von künstl. Kapital kompensiert werden Bsp.: Verbrauch von Erdöl kann durch erneuerbare Energien kompensiert werden Ansatz 2: Starke Nachhaltigkeit Jede einzelne Komponente ist Maßstab der Erhaltung = kompletter Verzicht auf Nutzung von nicht erneuerbaren Ressourcen (Kohle, Öl) -> Nicht-Austauschbarkeit, d.h. Beide Arten müssen für sich erhalten werden Bsp: Waldrodung durch Aufforstung kompensieren Mittlere Position Begrenzte Substitution von Naturkapital durch künstl. KapitalEssentielle Umweltgüter, für die es keine künstl. Alternativen gibt, sind zu erhalten (Atemluft, Trinkwasser, fruchtbare Böden, …)
- Strategien der Nachhaltigkeit Effzienz-Strategie - Minimierung des Material-und Energieeinsatzes je Produkteinheit (Ressourceneffizienz, Ressourcenproduktivität) Konsistenz-Strategie - Entwicklung und Herstellung von Produkten, die mit den Kreisläufen der Natur vereinbar sind (z.B.: Verwendung recyclingfähiger Rohstoffe, Bionik, Einsatz regenerativer Energien) Suffizienz-Strategie - Genügsamkeit, Selbstbegrenzung, „postmaterieller Lebensstil“
- Sustainability People The triple bottom line–People –Planet –Profit –betrachtet aus dem Blickwinkel der ökologischen Nachhaltigkeit From the people‘s point of view Nachhaltigkeit muss dem Menschen in seiner Funktion als Verbraucher Nutzen bringen - Produkte und Dienstleistungen - kostengünstiger - effizienter - haltbarer - nützlicher dafür ist klare Information notwendig - immaterielle Nutzen „wie eigenen Beitrag leisten können“, „besseres Gewissen“ LOHAS – Lifestyle for Health and Sustainability
- Sustainability Planet ... From the planet‘s point of view- steigende Anzahl von Menschen auf diesem Planeten - CO2 Emission steigt - durchschnittliches Lebensalter steigt - höhste CO2 Konzentration jemals, Temperatur steigt
- Sustainability Profit ... From a profit‘spoint of view 4 Schritte zum nachhaltigen Unternehmen: 1. Ökostandards übertreffem - Regulierungen vorhersehen und mitgestalten - Durch das Übertreffen von Normen Innovationen fördern - Mit anderen Unternehmen einschl. Wettbewerbern zusammenarbeiten 2. Wertschöpfungsketten nachhaltig gestalten - Effizienz in der gesamten Wertschöpfungskette steigern - Energie- und Wasser-Management, Emissions/Abfall-Management - Zulieferer und Kunden einbinden 3. Umweltfreundlichere Produte entwickeln - Bewertung von Produktlebenszyklen (TCO = Total Cost of Ownership) - Cradle-to-Cradle Konzept - Umweltkosmetik („Green washing“) vermeiden 4. Neue Geschäftsmodelle und neue Märkte schaffen - Wettbewerbsumfeld durch neue Arten der Wertschöpfung verändern - Erkennen, wie Partner den Wert von Angeboten erhöhen können - Technologien und Regulierungen aus unterschiedlichen Branchen vereinen
- 3 Leitprinzipien der Nachhaltigkeit -Verantwortungsprinzip jede Organisation, Unternehmen, Konsument ist für das eigene Handeln in der Gesellschaft verantwortlich -Kreislaufprinzip Schaffung und Aufrechterhaltung geschlossener Stoffströme in allen Phasen der Wertschöpfungskette -Kooperationsprinzip Zusammenarbeit aller an Wertschöpfungs- und Stoffkreisläufen beteiligter, betroffener oder interessierter Akteure Dabei dienen Nachhaltigkeitskooperationen insbesondere der Festlegung, Durchsetzung und Überwachung von sozialen und ökologischen Mindeststandards über aller Phasen eines Produktlebenszyklus Die 3 Leitprinzipien bestehen nicht unabhängig voneinander. Die Realisierung des Verantwortungsprinzips bedingt die kreislaufförmige Organisation, die wiederum das Kooperationsprinzip voraussetzt.
- Grad der ökologischen Zielsetzung Je nach Verankerung und Bedeutung von Umweltzielen lassen sich 3 Unternehmenstypen unterscheiden: 1. Unternehmertum = Umweltziele als zentrale Geschäftsziele = Ecopreneurship -> Zweck: Marktaufbau ; -> Strategie: Erhöhung deer Öko-Effektivität und Ökoeffizienz, Öko-Profilierung im Kerngeschäft 2. Management = Umweltziele als Ergänzung zu den Geschäftszielen = Umweltmanagemenzt -> Zweck: Ausbau der Marktstellung, -> Strategie: Erhöhung der Ökoeffizienz, Ökodifferenzierung 3. Administration = Umweltschutz als trauhänderische Aufgabe = Umweltschutzadministration -> Zweck: Erhalt des Status Quo -> Strategie: Juristische, organisatorische und rechnische Absicherung
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