Mikrobiologie (Fach) / Mikrobiologie Klausurfragen (Lektion)

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Klausurfragen der HHU 27.03.2013 April 2014 01.04.2015 03.08.2015

Diese Lektion wurde von Sandrus1996 erstellt.

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  • nur Antworten 2 und 4 sind richtig Welche Gruppe von Organismen werden den Prokaryonten zugeordnet? 1. Viren2. y-Proteobakterien3. Diatomeen4. Archaea5. Flagellaten
  • nur Antworten 1, 3 und 5 sind richtig Welche Gruppe von Organismen werden nicht den Prokaryonten zugeordnet? 1. Viren2. y-Proteobakterien3. Diatomeen4. Archaea5. Flagellaten
  • Antworten 1,2 und 3 sind richtig. Kennzeichen zellulären Lebens:-Kompartimentalisierung und Metabolismus-Vermehrung-Differenzierung-Kommunikation-Bewegung-Evolotion----------> Nur manche Zellen DIFFERENRIEREN und BEWEGEN sich Welche der folgenden Eigenschaften treffen auf alle mikrobiellen Zellen zu? 1 Metabolismus 2 Wachstum 3 Evolution 4 Beweglichkeit 5 Differenzierung
  • nur Antworten 1,2 und 4 sind richtig Der französische Chemiker Louis Pasteur 1 widerlegte die Theorie der Spontanerzeugung 2 entwickelte den ersten Tollwut-Impfstoff 3 entdeckte den Erreger der Tuberkulose 4 beschrieb Moleküle als optische Enantiomere 5 baute das erste Mikroskop
  • Nur Antworten 1, 3 und 5 sind richtig. Der deutsche Arzt Robert Koch (1843-1910) lieferte bedeutende Beiträge zur Mikrobiologie. Welche der folgenden Aussagen ist richtig? 1 Koch forschte über Bakterien, die Erreger des sog. Milzbrandes sind. 2 Der Milzbranderreger heißt Bacillus megaterium. 3 Koch bewies, dass Mycobakterien die Krankheit Tuberkulose verursachen 4 Koch entwickelte die Petrischalen, die zur Herstellung von Agarplatten verwendet werden. 5 Koch entwickelte erstmalig Methoden, um Bakterien in Reinkultur zu kultivieren.
  • nur Antworten 1,3 und 5 sind richtig Mit welchen Methoden der Zellzahlbestimmung kann nicht zwischen lebenden und toten Zellen unterschieden werden? 1 Trübungsmessung 2 Agarplatten-Gußmethode 3 Lichtmikroskopische Zellzählung 4 Fluoreszenzmikroskopische Zellzählung 5 Elektronenmikroskopische Zellzählung
  • nur Aussagen 1 und 4 sind richtig Bakterien können folgende Reaktion zur Energiegewinnung nutzen: Glucose + O2 → CO2 + H2O Welche Aussagen treffen auf diese Bakterien zu? 1. Sie sind chemoorganotroph 2. Sie sind chemolithotroph 3. Sie sind phototroph 4. Sie sind heterotroph 5. Sie sind autotroph
  • 1 falsch 2 falsch 3 falsch 4 richtig 5 richtig --------> 4 und 5 sind richtig In Gram-positiven Bakterien findet man... 1 eine innere Membran 2 eine äußere Membran 3 meso-Diaminopimelinsäure 4 Lipoteichonsäuren 5 Pentaglycin-Seitenketten
  • Nur Antworten 1, 4 und 5 sind richtig Das Gram-positive Bakterium Bacillus subtilis besitzt 1. Eine Cytoplasmamembran 2. Ein Periplasma 3. Glycerinether-Lipide 4. ein vielschichte Peptidoglycanschicht 5. Ribotolphosphate als Bestandteile der Zellwand
  • nur Antworten 1,2, 5 und 6 sind richtig Das Gram-negative Bakterium Escherichia coli besitzt 1 eine äußere Membran 2 ein Periplasma 3 Glycerinether-Lipide 4 ein (vielschichtige) Peptidoglycan(schicht) mit Pentaglycin-Seitenketten 5 Liposaccharide (als Bestandteile der äußeren Zellmembran) 6 eine Cytoplasmamembran
  • 1 richtig 2 falsch Ester-gebundene Fettsäuren 3 falsch Sulfolobus ist ein Virus 4 richtig 5 richtig Welche der folgenden Aussagen trifft auf Organismen der phylogenetischen Domäne Bacteria zu? 1 die Phyla Cyanobacteria und Actinobacteria gehören zu den Bacteria 2 Bacteria besitzen Ether-gebundene Fettsäuren in ihren Membranen 3 die Gattungen Sulfolobus, Pseudomonas und Escherichia gehören zu den Bacteria 4 unter den Bacteria gibt es auch thermophile Arten 5 manche Arten der Bacteria können in Pflanzen leben
  • nur Antworten 1,4 und 5 sind richtig. Bakterien vermehren sich durch Zweiteilung. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? 1 Die Zellzahl N einer wachsenden Bakterienkultur kann berechnet werden mit der Formel N = N0 2n 2 Die Generationszeit g einer wachsenden Kultur von Escherichia coli Beträgt unter Laborbedingungen ca 90 min. 3 Die typische vierphasige Wachstumskurve einer Bakterienpopulation wird erhalten, wenn man die Anzahl der lebenden Bakterien pro ml Kulturvolumen aufträgt gegen die Wuchszeit 4 Der bakterielle Zellteilungsapparat heißt Divisom und besteht hauptsächlich aus sog. Fts- Proteinen 5 Das Antibiotika Penicillin blockiert die bakterielle Zellteilung, weil es u.A. die katalytische Aktivität des Proteins FtsI inhibitiert
  • Alle Antworten sind Richtig Welche Aussagen bezüglich der Regulation der Genexpression in Bakterien sind zutreffend? 1 DNA-Bindeproteine besitzen häufig ein sog. Helix-Turn-Helix Motiv 2 DNA-Bindeproteine können Induktor Moleküle binden, z.B. Maltose oder Laktose 3 Spezifische sog. DNA-consensus Sequenzen werden von DNA-Bindeproteinen erkannt 4 Repressorproteine binden an Operatorregionen auf der DNA 5 Signaltransduktion erfolgt in Bakterien z.B. mit sog. 2-Komponentensystemen, die von Sensor- Kinasen und Antwort-Regulator-Proteinen gebildet werden. 6 das regulatorische Nukleotid cAMP 7 Acyl-Homoserinlactone als Signalmoleküle 8 Homoserinlactone sind von Bakterien gebildete Signalmoleküle, die Genexpression induzieren können
  • E) Welche Aussagen bezüglich der Regulation der Genexpression am lac-Operon sind zutreffend? 1 Das lac-Operon besteht aus insgesamt vier Strukturgenen 2 Das Gen lacI, welches für den Lac-Repressor kodiert, ist Bestandteil des lac-Operons 3 Der Lac-Repressor bindet an den Lac-Promotor 4 Der natürliche Induktor für die Expression des lac-Operons ist D-Galactose, ein Spaltprodukt der Lactose 5 Bei niedriger Glucosekonzentration in der Zelle bindet cAMT an den lac-OperatorA) Nur Antwort 1 ist richtigB) Nur Antwort 1 und 3 sind richtigC) Nur Antwort 1,2 und 3 sind richtigD) Nur Antwort 1,3,4 und 5 sind richtigE) Alle Antworten sind falsch
  • Antwort 2 ist richtig Was ist der häufigste Angriffspunkt von Antibiotika? 1 Proteinbiosynthese 2 Zellwand-Biosynthese 3 Zellmembran-Biosynthese 4 DNA-Replikation 5 Transkription
  • Nur Aussagen 1,2, 5, 6, 7 und 8 (und 9) sind richtig Penicilline haben folgende Eigenschaften: 1 Sie gehören zur Gruppe der beta-Lactam-Antibiotika 2. Sie enthalten als Grundgerüst die 6-Aminopenicillansäure 3 Sie hemmen die bakterielle Translation 4 Sie sind primärmetabolite 5 Sie werden von Pilzen produziert 6 Sie hemmen die Transpeptidierungsreaktion bei der Biosynthese von Peptidoglycan 7 Sie sind Sekundärmetabolite 8 Sie werden von Pilzen und Bakterien produziert 9 Sie wirken sowohl gegen Gram-positive wie gegen Gram-negative Bakterien
  • nur Antworten 1,2 und 4 sind richtig Mit welchen der genannten mikrobiellen Enzyme werden biotechnologisch bedeutsame Produkte hergestellt? 1 Lipase 2 Protease 3 Nitrogenase 4 Amylase 5 ATPase
  • nur Antworten 3 und 5 sind richtig Mikrobiell hergestellte Proteasen finden biotechnologische Verwendung 1 zur enzymatischen Synthese von Proteinen 2 als Viehfutterzusatz 3 als Zusatz für Waschmittel 4 als Medikament zur Behandlung von Diabetes mellitus 5 als Zusatz für Fleischwaren
  • Nur Antwort 1,3 und 5 sind richtig Mikrobiell hergestellte Lipasen finden biotechnologische Verwendung 1 zur enzymatischen Synthese von Fetten 2 als Viehfutterzusatz 3 als Zusatz für Waschmittel 4 in Medikamenten zur Behandlung von Erkrankungen des Verdauungstrackts 5 zur Herstellung enantiomerenreiner Chemikalien
  • Antworten 4 und 5 sind richtig Welche Kohlenstoffverbindungen des Zitronensäurezyklus haben vier Kohlenstoffatome? 1 Citrat 2 Isocitrat 3 Alpha-Ketoglutarat 4 Malat 5 Oxalacetat
  • Antwort 3 ist richtig Welche Kohlenstoffverbindungen des Zitronensäurezyklus haben fünf Kohlenstoffatome? 1 Citrat 2 Isocitrat 3 alpha-Ketoglutarat 4 Malat 5 Oxalacetat
  • Antwort 1,2 und 3 sind richtig Welche Kohlenstoffverbindungen des Zitronensäurezyklus haben sechs Kohlenstoffatome? 1 Citrat 2. (Aconitat) 3 Isocitrat 4 alpha-Ketoglutarat 5 Malat 6 Oxalacetat
  • Antworten 1,2,4 und 5 sind richtig An welchen zellulären Prozessen ist ATP direkt beteiligt? 1 Signalmolekül 2 RNA-Synthese 3 Histonmodifizierung 4 Phosphorylierung 5 tRNA-Synthese
  • Antwort 1 ist richtig Wie misst ein Bakterium den Mangel an Aminosäuren? 1 Nichtbeladene tRNAs binden an Ribosomen 2 Nur die Menge an Gylcin nimmt ab 3 Die Menge an Laktose sinkt drastisch 4 Die Zelle detektiert vermehrt verkürzte Proteine 5 Die Zelle kann den Mangel an Aminosäuren nicht wahrnehmen
  • Antwort 3 ist richtig Bei welcher Reaktion der Glykolyse entsteht NADH? 1 Glucose zu Glucose-6-Phosphat 2 Fructose-6-Phosphat zu Fructose1,6-bis-Phosphat 3 Glyceraldehyd-3-P zu 1,3-Bisphosphoglycerat (Glycerinsäure-1,3-bisphosphat) 4 1,3-Bisphosphoglycerat (Glycerinsäure-1,3-bisphosphat) zu 3-Phosphoglycerat (Glycerinsäure-3-Phosphat) 5 3-Phosphoglycerat (Glycerinsäure-3-Phosphat) zu 2-Phosphoglycerat (Glycerinsäure-2-Phosphat)
  • Antwort 1,2 und 5 sind richtig Nennen Sie alle Protein-Komponenten der Atmungskette 1 Flavoproteine 2 Cytochrome 3 Chinone 4 Photosystem I 5 Eisen-Schwefel-Proteine
  • Antworten 2, 3 und 5 sind richtig Welche Aussagen über die Chinone der Antmungskette treffen zu? 1 Chinone sind Proteine 2 Chinone übertragen Elektronen 3 Chinone übertragen Protonen 4 Chinone geben Elektronen an Sauerstoff ab 5 Chinone sind hydrophob
  • Antworten 1, 3 und 5 sind richtig Nennen Sie Eigenschaften von Carotinoiden 1 Carotinoide sammeln Licht für die Photosynthese 2 Carotinoide oxidieren Cytochrome 3 Carotinoide weisen eine große Vielfalt in Bakterien auf 4 Carotinoide reduzieren Cytochrome 5 Carotinoide bestehen aus Isopren-Einheiten
  • Nur Antworten 2 und 5 sind richtig Welche Komponenten der Atmungskette akzeptieren nur Elektronen und keine Protonen? 1 Flavoproteine 2 Cytochrome 3 Chinone 4 Photosystem I 5 Eisen-Schwefel-Proteine
  • Antworten 1,3 und 4 sind richtig → Nitrat(NO3-) , Stickstoffdioxid (NO2-), Sulfate (SO4 2-), Schwefel (S), Carbonat (CO3 2+),Kohlenstoffdioxid [CO2], Eisen(III)Ionen (Fe3+) Nennen Sie Elektronenakzeptoren bei der anaeroben Atmung 1 Schwefel 2 Sauerstoff 3 Nitrat 4 Sulfat 5 Wasser
  • Antworten 1,2,4 und 5 sind richtig Welche Aussagen über die Photosynthese in Mikroorganismen sind korrekt? 1 Cyanobakterien nehmen Wasser als Elektronen-Donor 2 Schwefelwasserstoff kann Mikroorganismen als Elektronen-Donor (Reduktionsmittel) dienen 3 Es entsteht immer Saußerstoff bei der Photosynthese 4 Purpur und grüne Bakterien (+Haliobakterien) sind photosynthetisch aktiv 5 Purpur und grüne Bakterien fixieren Kohlendioxid
  • Alle Antworten sind richtig Was sind molekulare Angriffspunkte von Antibiotika 1 Proteinbiosynthese 2 Zellwand-Biosynthese 3 Zellmembran-Biosynthese 4 DNA-Replikation 5 Transkription
  • Antworten 1 und 4 sind richtig Nennen Sie Eigenschaften der Attenuation während der Regulation des Metabolismus 1 Attenuation funktioniert nur in Prokaryoten 2 Attenuation funktioniert in Pro- und Eukaryonten 3 Attenuation benötigt einen Co-Repressor 4 Attenuation wirkt auf posttranskriptioneller Ebene 5 Attenuation wirkt auf posttranslationeller Ebene
  • Aussage 4 ist richtig Antibiotika sind niedermolekulare Verbindungen mit antimikrobieller Wirkung. Antibiotika wirken nicht gegen Viren, da 1 Viren ihre Vermehrung einstellen können, bis das Antibiotikum abgebaut wurde 2 Viren sich sofort reproduzieren und hierbei das Antibiotika abbauen. 3 die Viren-Genome aus RNA statt aus DNA aufgebaut sind 4 Viren nicht die bakteriellen oder pilzlichen Zielmoleküle und -strukturen besitzen, gegen die Antibiotika gerichtet sind. 5 die Erbinformation der Viren einzelsträngig ist statt doppelsträngig
  • Alle Aussagen außer 5 sind richtig Influenze-Viren sind für die alljährlich auftretenden Grippewellen verantwortlich 1 Influenza A + B Viren haben ein Negativ-Einzelstrang (ss(-))RNA-Genom aus 8 Genom-Segmenten 2 Zur Infektion bindet das Virus-Oberflächenprotein Hämagglutinin an N-Acetyl-Neuraminsäurenauf der Humanzelloberfläche 3 Sowohl die Virus-Genom-Vermehrung wie auch die Generierung viraler Transkripte finden im Zellkern statt 4 Um die Virus-mRNAs translatieren zu können, wird die 5'-CAP-Struktur der zellulären mRNAs auf die 5'-Enden der viralen mRNAs übertragen 5 Das virale Neuraminidase-Enzym lagert sich in die humane Plasmamembran ein, um bei der Virusfreisetzung die reifen infektiösen Viren mit N-Acetyl-Neuraminsäuren zu beschichten
  • Antworten 2,3,4 und 5 sind richtig Welche Aussagen über Riboswitches treffen zu 1 Ein Riboswitch besteht aus DNA 2 Ein Riboswitch besteht aus RNA 3 Ein Riboswitch blockiert die Translation 4 Ein Riboswitch kann Temperatur messen 5 Ein Riboswitch kann Aminosäuren erkennen
  • Antworten 1,2 und 3 sind richtig Welche Moleküle dienen bei der Chemolithotrophie als Elektronendonor? 1 Schwefelwasserstoff 2 Wasserstoff 3 Fe2+ 4 Glucose 5 Pyruvat
  • Antworten 1, 2, 3, 5, 6 und 7 sind richtig. Säuger haben aktive und passive Abwehrmechanismen gegen Pathogene entwickelt 1 Man unterscheidet bei den aktiven Abwehrmechanismen zwischen angeborener und adaptiver Immunität 2 Zu den passiven Abwehrmechanismen gehören die Haut, das Lysozym in den Körperflüssigkeiten und die Harnabgabe 3 Immunität wird durch Zellen vermittelt, welche im Blut und in der Lymphe kreisen 4 Immunzellen finden sich ausschließlich in der Haut, da diese in ständigem starken Kontakt mit unterschiedlichsten Krankheitserregern steht 5 Die Zellen der angeborenen und der adaptiven Immunantwort entstehen alle aus den Knochenmarksstammzellen 6 Die Zellen des angeborenen Immunsystems erkennen mittels Mustererkennungsmolekülen unterschiedliche Pathogen-assoziierte Moleküle (PAMP) 7 T-Zellen und B-Zellen sind die wichtigsten Zellen der adaptiven Immunantwort 8 Phagozyten sind die wichtigsten Zellen der adaptiven Immunantwort
  • Antworten 1, 3, 5, 6 und 7 sind richtig Säuger haben aktive Abwehrmechanismen gegen Pathogene entwickelt 1 Man unterscheidet zwischen angeborener und adaptiver Immunität 2 Das adaptive Immunsystem kann ausschließlich durch eine aktive Impfung mit einem Protein des Pathogens aktiviert werden 3 Immunität wird durch Zellen vermittelt, welche im Blut und in der Lymphe kreisen 4 Immunzellen finden sich ausschließlich in der Haut, da diese in ständigem starken Kontakt mit unterschiedlichsten Krankheitserregern steht 5 Die Zellen der angeborenen und der adaptiven Immunantwort entstehen alle aus den Knochenmarksstammzellen 6 Die Zellen des angeborenen Immunsystems erkennen mittels Mustererkennungsmolekülen unterschiedliche Pathogen-assoziierte Moleküle (PAMP) 7 T-Zellen und B-Zellen sind die wichtigsten Zellen der adaptiven Immunantwort 8 Phagozyten sind die wichtigsten Zellen der adaptiven Immunantwort
  • Antworten 1, 2 und 5 sind richtig Viele Bakterien haben ein molekulares Gedächtnis zur Abwehr von Fremd-DNA 1 Bakterien können eindringende Fremd-DNA mit Hilfe des CRISPRI-Cas Systems gezielt zerstören 2 Voraussetzung für eine CRISPR-Cas-vermittelte Abwehr ist die Einlagerung eines Stücks dieser Fremd-DNA in den CRISPRI-Lokus im Bakteriengenom 3 Das CRISPR-Cas System ist evolutionär konsesrviert und findet sich bei allen Bakterien 4 Auch das Restriktion-/Modufikationssystem der Bakterien ist Teil des molekularen Gedächtnisses.. Hierbei wird die eindringende Phagen DNA mit Restriktionsenzymen zerschnitten 5 Bakterien können sich mit Hilfe eines molekularen Gedächtnisses an die eindringende Phagen DNA erinnern und diese gezielt zerstören 6 Bakterien können primitive Antikörper-ähnliche Proteine produzieren, mit denen die Oberflächenproteine eingedrungener Phagen erkannt und zerstört werden 7 Bakterien können Bakteriophagen mit Hilfe professioneller Fresszellen erfolgreich bekämpfen 8 Bakterien, die ein Flagellum tragen, sind beweglich und können den sich nähernden Bakteriophagen ausweichen und so einem Infektionsangriff entgehen
  • Antworten 3, 5, sind richtig. Viele Bakterien können sich gegen einen Angriff durch Bakteriophagen wehren. 1 Bakterien können die Adsorption der Phagen an die Zelloberfläche verhindern 2 Bakterien sekretieren bakterielle Toxine, welche die Bakteriophagen außerhalb der Zelle abtöten. 3 Bakterien können eindringende Phagen DNA mit Restriktionsenzymen zerschneiden. 4 Bakterien können die eindringende Phagen DNA nicht mit Restriktionsenzymen zerschneiden, da hierdurch auch die DNA des Bakterienchromosoms zerstört würde. 5 Bakterien können sich mit Hilfe eines molekularen Gedächtnisses an die eindringende Phagen DNA erinnern und diese gezielt zerstören 6 Bakterien können primitive Antikörper-ähnliche Proteine produzieren, mit denen die Oberflächenproteine eingedrungener Phagen erkannt und zerstört werden 7 Bakterien können Bakteriophagen mit Hilfe professioneller Fresszellen erfolgreich bekämpfen 8 Bakterien, die ein Flagellum tragen, sind beweglich und können den sich nähernden Bakteriophagen ausweichen und so einem Infektionsangriff entgehen
  • Antworten 1,2,3 und 7 sind richtig Stäbchen-färmige Bakterien teilen sich durch Querteilung (Septenbildung) 1 Stäbchenförmige Bakterien wachsen zumeist an beiden Zellenden und entlang der Längsachse bis zum Erreichen der notwendigen Zellgröße, bevor die Teilung beginnt. 2 Das FtsZ Protein polymerisiert unter GTP Hydrolyse und legt die Zellteilungszone fest 3 Die MIN Proteine legen die Position des polymeren FtsZ Ringes fest. 4 Stäbchenförmige Bakterion sind polymorph, d.h. Die Zellen einer Spezies können unterschiedliche (rund, stäbchenförmig, spiralig) Zellformen annehmen 5 Bakterienzellen können sich jederzeit teilen. Dieser Prozess geschieht spontan und wird nicht durch Proteine reguliert. 6 Die Bakterienzelle polymerisiert entweder den FtsZ Ring oder die MreB Spirale und dies entscheidet über die Zellform 7 Das MreB Protein polymerisiert auf der cytoplasmatischen Seite der Cytoplasmamembran und bestimmt darüber die Zellform des Bakteriums
  • Aussagen 1 und 2 und 6 (?) sind richtig Transposons findet man in Prokaryoten und Eukaryoten. Transponierbare Elemente... 1 finden sich in Bakterien vor allem in Form von IS Elementen und Transposons 2 sorgen für stete Genomveränderung 3 werden auch Retro-Transposons genannt, weil ihre DNA evolutionär betrachtet sehr alt ist. 4 finden sich ausschließlich beim Mais 5 können sowohl in DNA wie auch in mRNA integrieren 6 funktionieren mit Hilfe der Transposase
  • Antworten 1, 3 und 6 sind richtig Bakteriophagen können zur Bekämpfung von Pathogenen eingesetzt werden 1 Die Viren von Bakterien werden Bakteriophagen genannt 2 Bakteriophagen können sowohl eukaryotische wie auch prokaryotische Zellen infizieren 3 Bakteriophagen erkennen spezifische zelluläre Oberflächenstrukturen bei Bakterien und haben daher eine hohe Speziesspezifität 4 Bakteriophagen sind Lebewesen, da sie die Kennzeichen zellulären Lebens aufweisen 5 Baktiophagen können zur Bakteriophagentherapie eingesetzt werden. Hierbei werden alle Bekterienspezies in einem Menschen infiziert und abgetötet 6 Bakterien können gegen einen Bakteriophagenangriff resistent werden 7 Antibiotika-resistente Bakterien können mit einer Bakteriophagentherapie nicht behandelt werden
  • Antworten 4, 5, 6 und 7 sind richtig Viren können DNA oder RNA als Genominformation tragen. So besitzen Bakteriophagen wie ΦX174 ein einzelsträngiges (ss), ringförmiges (+) DNA Molekül 1 Die Replikation des Genoms erfolgt über eine RNA Zwischenstufe 2 ΦX174 kann seine neuen ss(+) Genome durch DNA-Synthese direkt mit einem ss(+) Genom als Matrize synthetisieren 3 Bakteriophagen wie das ΦX174 vermehren ihre Genome innerhalb der infektiösen, fertigen Viruspartikel außerhalb ihrer Bakterien-Wirtszelle 4 Die Transkription der viralen mRNA erfolgt von der replikativen, doppelsträngigen DNA- Genomform 5 Die Genomreplikation erfolgt über ein zirkuläres Doppelsträng-DNA-Genom als Zwischenstufte 6 Die Generierung neuer Einzelstrang (+) Genome geschieht über einen Rolling Circle Mechanismus 7 Bakteriophagen wie das ΦX174 führen ihre Replikation und Transkription sowohl mit Hilfe von Wirtszellproteinen als auch mit eigenen Virus-kodierten Proteinen durch 8 Bakteriophagen wie das ΦX174 führen die gesamte Replikation und Transkription unabhängig von Wirtszellproteinen mit eigenen Viruskodierten Proteinen durch
  • Antworten 2,3,5,6,7 und 8 sind richtig Der Bakteriophage Lambda kann sich für Lyse oder Lysogenie entscheiden. 1 Die Etnscheidung zwischen Lyse und Lysogenie trifft der Bakteriophage bereits außerhalb seiner Bakterien-Wirtszelle 2 Beim lytischen Weg wird die virale Genominformation repliziert, Virusproteine werden synthetisiert, infektiöse Viren zusammengesetzt und durch Lyse freigesetzt. 3. Beim lysogenen Weg wird die virale Genom DNA in das Bakteriengenom integriert und die virale Replikation und Proteinexpression weitgehend unterdrückt 4 Für den lytischen Weg muss der Bakteriophage als Prophage existieren 5 Beim Prophagen handelt es sich um die integrierte Genomform des Bakteriophagen 6 Die Entscheidung für die Lyse wird durch das virale Cro Protein stimuliert, während das cI- Repressorprotein die Lysogenie einleitet. 7 Die Integration des Prophagengenoms geschieht über Rekombination an einer einzigen, definierten Position im Bakteriengenom. 8 Die Bakteriophage Lambda gehört zu den temperenten Viren.
  • Aussagen 1, 2, 3 und 6, 7 sind richtig Was versteht man unter Viren, Vioiden und Prionen? 1 Bei einer Infektion durch Viren, Viroiden und Prionen wird deren Erbinformation in die Wirtszelle eingebracht, dort vermehrt, in Proteine verpackt und neue infektiöse Viren, Viroiden und Prionen werden freigesetzt 2 Viroide tragen ein einzelsträngiges, zirkuläres RNA Genom, während Viren einzelsträngige oder doppelsträngige RNA oder DNA als Genomform kennen 3 Viren tragen immer ein Nukleokapsid, während Viroide ausschließlich zirkuläre, einzelsträngige RNA besitzen. 4 Viroide bestehen nur aus Protein, während Prionen nur aus RNA bestehen. 5 Viren befallen Pro- und Eukaryoten, während Prionen und Vioide alle Spezies infizieren können 6 Prionen und Viren infizieren Säuger, während Viroide Pflanzen befallen 7 Viren, Viroide und Prionen stellen infektiöses Material dar.
  • Antworten 1, 3 und 4 sind richtig Viroide sind subvirale Infektionsformen 1 Viroide bestehen aus einer einzelsträngigen zirkulären RNA 2 Viroid-Genome kodieren für Proteine 3 Viroide verursachen wichtige Pflanzenerkrankungen 4 Viroide verursachen häufig systemische Pflanzeninfektionen, da sie sich über das Plasmodesmata in der Pflanze ausbreiten können 5 Viroid-Genome replizieren über einen DNA-Zwischenschritt- ähnlich wie die Retrovieren. 6 Viroide kodieren für Proteine, welche in falsch gefalteter Form unter dem Begriff Prionen bekannt sind und Säuger infizieren können 7 Viroide sind besonders kleine RNA Viren, die andere RNA Viren infizieren können.
  • Aussagen 1,2 und 5, 8 sind richtig Viren gibt es in vielen Erscheinungsformen. 1 Viele Viren bestehen aus dem Nukleokapsid und einer umhüllenden Membran 2 Viele Viren bestehen aus dem Nukleokapsid und tragen keine umhüllende Membran 3 Viren können alle Spezies infizieren, während Bakteriophagen nur Pflanzen infizieren können 4 Die Genomreplikation der Viren ist immer semikonservativ 5 Viren verlieren nach dem Eindringen in die Wirtszelle ihre Infektiosität 6 Viren bleiben auch nach dem Eindringen in die Wirtszelle infektiös 7 Umhüllte Viren dringen mit Hülle in die Wirtszelle ein 8 Viren greifen in die zellulären Prozesse der infizierten Zelle ein 9 Die Viren bestehen aus dem Nukleokapsid und einer umhüllenden Membran
  • Alle Aussagen ausser 1 und 3 sind richtig→ Flechten 20% Alge, 80% Pilz Eukaryotische Mikroorganismen gibt es in vielen Erscheinungsformen 1 Alle eukaryotischen Mikroorganismen sind kompartmentiert und tragen Kern, Mitochondrien, Chloroplasten und Golgi 2 Eukaryotische Mikroorganismen kann man in Algen, Protozoen und Pilze unterscheiden 3 Die Flechten gehören nicht zu den eukaryotischen Mikroorganismen, da hier eine Symbiose aus Bakterien und Pilzen vorliegt 4. Die meisten Protozoen sind bewegliche Einzeller ohne Zellwand 5 Schleimpilze wie Dixtyostelium durchlaufen nach cAMP Signal eine Differenzierung zu einem Fruchtkörper mit Sporen 6 Viele Pilze kennen eine sexuelle Vermehrungsform, bei der sie durch die Meiose laufen und Sporen bilden oder über ein Dikaryon einen Fruchtkörper und daraus durch Meiose Sporen bilden