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Humangenetik (Fach) / Vorlesung 3 (Lektion)

chromosomen mutationen

Diese Lektion wurde von Fredericvocabel erstellt.

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  • Detektion von (zyto)genetishen aberrationen (4) solid stainin, banding, fish, next generation sequencing
  • Konstitutionelle Chromosomenaberration 1. Numerisch: Autosomal + Gonosomal 2. strukturell
  • Interchromosomale verteilung Meiose: zufälige Verteilung väterlicher und müttleriche Homologe auf die Gameten -> 2 ^23 möglichkeiten bei verteilung
  • Intrachromosomale rekombination meiotische prophase 1 -> crossing over.  unbegrenzte rekombinationmöglichkeiten
  • klinische Haiptbefunde bei chromosomenaberration - Wachstumsrückstand - typische Dysmoprohiezeichen (z.b fazial) - angeborene Fehlbildungen (z.b Herz, Hirn) - entwicklungsverzögerung (geistig und/ oder körperlich)
  • Chromosomen-Analyse (Karyotypisierung) Schritte: Blut Zugabe Phytohämagglutinin (PHA) -> Zellteilung von T-Lymphozyten 72 Stunden Kultur Zugabe Colchizin -> Arretierung der Mitose in Metaphase Hypotone Behandlung (KCl) Fixierung -> Auftropfen Trypsin Verdau Färbung
  • GTG-Bänderung Behandlung mit Trypsin und Färben mit Giemsa dunkle Banden: AT-reich, hoher Faltungsgradhelle Banden: GC-reich, Gen-reich, früh replizierend
  • C-Bänderung konstitutives Heterochromatin • z.B. Zentromere
  • Grenzen der konventionellen Chromosomenanalyse - es werden teilfährige Zellen benötig (z.b T-lymphozyten) - Sehr kleine Strukturveränderungen (<10Mb) können nicht erkannt werden - Die Herkunft zusätzlichen chromosomalen Materials z.B. in Form eines verlängerten Chromosoms (unbalancierte Translokation) oder eines sehr kleinen zusätzlichen Chromosoms (Marker-Chromosom) kann ggf. nicht sicher identifiziert werden - Das Vorliegen einer zweiten Zelllinie mit abweichendem Chromosomensatz (zytogenetisches Mosaik) kann nicht sicher ausgeschlossen werden
  • Aneuploidie vs, Polyplodidie Aneuploidie: einzelner Chromosomen: Trisomie, Monosomie Polyploidie: des gesamten Chromosomensatzes : triploidie, Tetraploidie
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  • Müttleliche Triploidie Väterliche Triploidie Mütterl. : Digyne Triploidie Väterl. : Diandrische Triploidie
  • karyotyp Turner syndrom 45, x
  • Trisomie 21, männlich 47, xy, +21
  • Klienfelder syndrom 47, xxy
  • Nomenklatur Translokation/Deletion Bsp. Translokation:46,XX,t(4;8)(p16;p23) Deletion: 46,XX,del(2)(q23q32)
  • Klinische Symptome Down Syndrom geistige und körperliche Entwicklungsstörung (IQ: 25 -50)40% Herzfehler70% Myopie > 5 dpt (Kurzsichtigkeit)78% HörstörungenSchilddrüsenfunktionsstörungen, Leukämie, Alzheimer, Epilepsien Häufigkeit bei Neugeborenen ca. 1 auf 600 bis 800
  • Maternaler Alterseffekt Bsp. Downsyndrom: 45 Jahre: 1:30 20 Jahre: 1: 1500 ABER: alle Autosomen können betroffen sein
  • Downsyndrom: Ätiologie • In 95%: freie Trisomie 21 • In 3-5%: Translokationstrisomie [davon ~1%: der(21;21)] • In 2-5%: Mosaik
  • Genetisches Mosaik ein Organismus, bestehend aus zwei oder mehr genetisch verschiedenen Zellpopulationen, die sich aus einer homogenen Zygote entwickelt haben - postzygotische Chromosomenmutation - Keimbahnmosaik
  • Mosaik Trisomie 8 (Warkany Syndrom) • Großwuchs • Wirbelanomalien • Palmar-/Plantarfurchen (Auffälligkeiten an den Fußsohlen)
  • Triesomie 13 Pätau-Syndrom
  • Trisomie 18 Edwards-Syndrom
  • Turner-Syndrom 45,x  Inzidenz: 1: 3000
  • klienefelter Syndrom 47, xxy
  • Arten der Translokation (2) 1. Reziproke Translokation ( Austausch zw. 2 Chromosomen [nicht Homologen]) 2. Robertson  Translokation ( Fusion Akrozentrischer Chromosomen)
  • Submikroskopische Deletion < 5 MB
  • Contigous gene Syndrome Merkmale, die durch Deletion von multiplen nebeneinanderliegenden Genen bedingt werden
  • Syndrome durch Mikrodeletion (4) Di-George Syndrom Prader-Willi Syndrom Cri-du-chat Syndrom Smith-Magenis-Syndrom
  • Methoden molekularer Zytogenetik FISH Spectral karyotping (SKY) Array-CGH
  • FISH nachweis von Mikrodeletionssyndromen durch Lokus-spezifische Sonden